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	<title>Mike Schnoor &#187; Google</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Social Media f&#252;r Profis: Weinverkostung von METRO f&#252;hrt in den Genusshimmel</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 19:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weinliebhaber finden sich im Internet relativ schnell. Sie lesen einschl&#228;gige Blogs und Foren, beteiligten sich in Communities und bewerten die eine oder andere Geschmacksnote in Online-Shops. W&#252;rden diese Weinkenner und vielleicht auch nicht ganz hundertprozentige Experten sich zu einer Weinverkostung &#252;berreden lassen, wenn diese vor der Kamera live und in Farbe via Google+ Hangout durchgef&#252;hrt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weinliebhaber finden sich im Internet relativ schnell. Sie lesen einschl&#228;gige Blogs und Foren, beteiligten sich in Communities und bewerten die eine oder andere Geschmacksnote in Online-Shops. W&#252;rden diese Weinkenner und vielleicht auch nicht ganz hundertprozentige Experten sich zu einer Weinverkostung &#252;berreden lassen, wenn diese vor der Kamera live und in Farbe via Google+ Hangout durchgef&#252;hrt wird? Ich nahm vor wenigen Tagen an genau diesem Experiment der <a href="http://www.metro24.de/">METRO Cash &#038; Carry Deutschland</a> teil. Mit teils wildfremden, aber vertrauten Bekannten aus der digitalen Szene erlebte ich die Weinprobe der ganz anderen Art.<br />
<span id="more-3905"></span></p>
<h3>Wein in Gesellschaft und Wirtschaft</h3>
<p>Doch einen Moment noch. Warum schreibe ich neuerdings &#252;ber Wein? Die Antwort begr&#252;nde ich zweifach. Einerseits habe ich ein ganz pers&#246;nliches Interesse an dem Thema. Nat&#252;rlich z&#228;hle ich zu den Menschen, die einen guten Tropfen, gerne einen Schluck und manches Mal nicht nur ein Glas, sondern sehr gerne eine Flasche von gutem Wein zum gemeinsamen Abendessen oder zur Verkostung genie&#223;en. Andererseits bestehen berechtigte <a href="http://www.vinexpo.com/">wirtschaftliche Interessen</a> am veredelten Traubensaft. Trotz einer &#228;u&#223;erst schlechten Ernte liegt Deutschland mit 6,9 Millionen Hektolitern im Jahr 2010 auf dem zehnten Platz der weltweit gr&#246;&#223;ten Weinerzeuger. Im Jahr 2008 konsumierten die Bundesb&#252;rger pro Kopf durchschnittlich 24,14 Liter Wein. Nach den letzten Sch&#228;tzungen soll sich allein der Umsatz der <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73350/umfrage/wein-umsatz-im-deutschen-weinexport/">deutschen Weinexport</a> in 2010 auf rund 355 Millionen Euro belaufen haben. Die Deutschen sind ihren heimischen Weinen <a href="http://www.forium.de/redaktion/nur-jeder-zehnte-bundesbuerger-mag-deutschen-wein/">nicht treu</a> und nur jeder zehnte Bundesb&#252;rger mag deutschen Wein, dennoch achten die <a href="http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/weinkonsumenten-kaufen-gunstiger-ein/">deutschen Verbraucher</a> sehr stark auf den Preis. Wein ist ein gesellschaftlicher Trend, insbesondere f&#252;r den Mittelstand ein relevanter Wirtschaftsfaktor und nicht nur wegen des Geschmacks erfreut sich Wein einer eingeschworenen Fangemeinde. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/12/IMG_0073_660.jpg" alt="Weinverkostung mit METRO" title="Weinverkostung mit METRO" width="660" height="660" /></p>
<h3>Aufruf zur Weinverkostung per Blog</h3>
<p>Diese Liebhaber, Kenner, Experten und auch so manche Amateure gilt es im Sinne der Markenf&#252;hrung f&#252;r sich zu erobern. Ein ganz normaler Prozess, wie er jeden Tag rund um die Uhr stattfindet &#8211; durch Werbung und &#228;hnliche Aktionen. Daher empfinde ich das Social Web Experiment von der METRO ziemlich genial: Die Grundidee, einfach wildfremde Menschen zu einer Weinverkostung per Google+ Hangout einzuladen, hat definitiv Potenzial zur absoluten Fanbindung mit Kultfaktor. Im Vorfeld durften sich interessierte Teilnehmer &#252;ber das <a href="http://www.metro-genussblog.de/networks/items/show.25409">METRO Genussblog</a> f&#252;r die Weinverkostung anmelden. Dem Aufruf folgten verschiedene Akteure, indem sie einen freischaffenden Kommentar hinterlie&#223;en. Die meisten der sich dort anmeldenden Teilnehmer waren zudem  auch im Social Web und teils im Leben au&#223;erhalb der digitalen Welt untereinander bekannt, was letztendlich das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl w&#228;hrend der sp&#228;teren Weinverkostung im Google+ Hangout verst&#228;rken sollte. So erhielten wir Teilnehmer ein sch&#246;nes Paket mit vier verschiedenen Weinen, jeweils zwei Rotweine und zwei Wei&#223;weine, die am darauffolgenden Montag live vor der Webcam probiert werden sollten. Als Teilnehmer und damit plakative Protagonisten erhielten wir diese Pakete nat&#252;rlich kostenfrei, und wer m&#246;chte, kann sich diese auch selbst bei <a href="http://www.metro-wein.de/">METRO-Wein.de</a> nachbestellen.</p>
<h3>Weinverkostung im Internet &#8211; geht das?</h3>
<p>Funktioniert das &#252;berhaupt, die typische Weindegustation aus k&#252;hlen Kellerr&#228;umen im kuscheligen Ambiente direkt ins Wohnzimmer von rund zwanzig verschiedenen Menschen zu projizieren? Social Web wie kann im echten Leben wirken &#8211; vielf&#228;ltig und bunt, schrill und laut, aber auch trist, &#246;de und langweilig. Gl&#252;cklicherweise entpuppte sich der Abend eher als heiteres Beisammensein mit so mancher Expertise und ungeahnten Fragen. Den Auftakt machte die Weinprobe des <strong>Riva Leone Gavi 2010</strong> gefolgt von einem <strong>Five Climates Sauvignon Blanc 2011</strong>. Der Sieger der Runde war dabei der Sauvignon Blanc aufgrund der Leichtigkeit im Geschmack und der damit verbundenen Vielseitigkeit f&#252;r den Einsatz zu diversen Gerichten. Zum Einsatz kamen Weingl&#228;ser verschiedenster Sorten, aber so manche Kuriosit&#228;t offenbarte sich dank Wassergl&#228;ser und Longdrinkgl&#228;ser, in denen degustiert wurde. Nach der ersten Verkostung dieser beiden Wei&#223;weine kamen die Roten ins Spiel. Der <strong>Pinotage von Five Climates 2011</strong> hatte das intensivste Geschmackserlebnis f&#252;r die meisten Teilnehmer, der abschlie&#223;ende <strong>Cianti Classico von Villa Brotini 2008</strong> konnte die Teilnehmer nur m&#228;&#223;ig &#252;berzeugen.</p>
<p>Doch neben der alkoholischen und geschmacklichen Vertiefung auf Zunge und Gaumen frohlockten die von METRO bereitgestellten Experten <del datetime="2011-12-07T12:10:18+00:00">Matthias Schwunk</del> <strong>Sébastien Philippe</strong> und <strong>Nils Rathjen</strong> im Videochat &#252;ber die jeweiligen Geschmacksausrichtungen und Unterschiede, die sich in klaren Linien nachempfinden lie&#223;en und dank feiner Nuancen zu einem eindeutigen Unterhaltungserlebnis entwickelten. Die Zur&#252;ckverkostung der Weine brachte g&#228;nzlich andere Gedanken in den geschmacklichen Einklang, so dass viele der Teilnehmer g&#228;nzlich unterschiedliche Empfindungen sp&#252;ren durften. Beim Blick in die Runde auf die &#252;bertragenen Bilder der anderen Teilnehmer best&#228;tigte sich dies sowohl vor der Kamera als auch auf dem Gaumen. Wer h&#228;tte auch gedacht, dass der Sommelier behaupten w&#252;rde, dass zuviel Tanninen sich so auswirken w&#252;rden &#8220;als wenn man in einen Hamster bei&#223;e&#8221;? Das direkte und <strong>unvermittelte Kommunikationserlebnis</strong> genoss ich w&#228;hrend der Weinverkostung und meine Fragen wurden prompt und zuverl&#228;ssig beantwortet, so dass ich mich als potenzieller Kunde bei METRO wohlf&#252;hlte.</p>
<h3>Unternehmen sollen die Kunden befl&#252;gelt</h3>
<p>Zwar mag der <strong>PR-Effekt dieser Aktion relativ gering ausfallen</strong>, jedoch spielt hier die pers&#246;nliche Empfindung aller Teilnehmer in ihren Berichten (wie auch in diesem Text) eine entscheidende Rolle. Nicht im Sinne einer massenhaften Breitenwirkung haben die Medien berichtet, sondern einzelne Menschen, die auch teils gut im Social Web vernetzt sind, haben die Aktion aus Leidenschaft heraus beworben. Diese <strong>hohe Authentizit&#228;t und die einhergehende Transparenz</strong> von METRO im Umgang mit noch so kleinen Zielgruppen in Social Media scheint ein herausragendes Beispiel f&#252;r intelligente Kommunikation und den ber&#252;hmten Kundendialog auf Augenh&#246;he zu sein. Davon kann sich jeder wirklich mehr Beispiele in Deutschland w&#252;nschen.</p>
<p><strong>Mein Fazit</strong>: Genau aus diesem Bauchgef&#252;hl des Wohlf&#252;hlens heraus war diese Weinverkostung eine gelungene Aktion, die einige Leser vom METRO Genussblog wohl nicht so schnell vergessen werden. Lachend, heiter und zugleich professionell entwickelte sich <strong>diese Stunde zu einem charmanten Erlebnis</strong>, von dem sich manch andere Unternehmen mehr als eine Scheibe abschneiden k&#246;nnten. Die Tatsache, dass die Teilnehmerrunde ein bekundetes Interesse an der neuen <a href="http://www.metro-genussblog.de/networks/items/show.25511">Liquor Lounge</a> im D&#252;sseldorfer METRO und auch an einem &#8220;Meet the Genie&#223;er&#8221;-Treffen mit Weinverkostung auch im wahren Leben hatten, spricht f&#252;r den positiven Effekt dieser <a href="http://www.metro-genussblog.de/networks/items/show.25536">neuen Idee einer Weinverkostung</a>. Vielen Dank!</p>
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		<title>Ode an Rivva: Lebe lang und in Frieden?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Blogosph&#228;re musste in den vergangenen Monaten sehr viel Leid ertragen. Nachdem Frank Westphal das Ende von Rivva bekannt gab, schien niemand aus der Szene mehr zu wissen, welche Nachrichten die Menschen wirklich bewegten. Auch fehlte unter Bloggern aufgrund der mangelhaften und teils nicht mehr stattfindenden Verlinkung zu einzelnen Themen die wahre Vernetzung. Endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Blogosph&#228;re musste in den vergangenen Monaten sehr viel Leid ertragen. Nachdem Frank Westphal das <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/2/6/walking_and_falling/">Ende von Rivva</a> bekannt gab, schien niemand aus der Szene mehr zu wissen, welche Nachrichten die Menschen wirklich bewegten. Auch fehlte unter Bloggern aufgrund der mangelhaften und teils nicht mehr stattfindenden Verlinkung zu einzelnen Themen die wahre Vernetzung.<br />
<span id="more-3764"></span></p>
<p>Endlich erbarmte sich ein Unternehmen zu einer finanziellen Unterst&#252;tzung des wohl besten Newsaggregators in Deutschland &#8211; oh Wunder, Rivva ging dank BMWi <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/6/7/rivva_ist_zurueck/">wieder an den Start</a>. Den Anbietern von <a href="http://www.virato.de/">Virato</a> und <a href="http://newshype.de">Newshype</a>, den zwischenzeitlich entwickelten Co-Existenzen der Nachrichtenaggregation, prophezeite die Branche eine sehr herausfordernde Zukunft. Schlie&#223;lich war der Platzhirsch wieder unter ihnen, sie mussten sich sehr warm anziehen. Jedoch blieb die Freude &#252;ber Rivva, den hoch gesch&#228;tzten und sehr vermissten Dienst, nur von kurzer Dauer. So schrieb ich in einem Moment der Freude folgende Zeilen:</p>
<blockquote><p>Rivva, ich brauche dich. Rivva, ich nutze dich. Rivva, Du &#246;ffnest mir die Augen. Rivva, Du bist ein wertvolles Instrument. Rivva, ohne Dich ist das Internetz einfach anders. Rivva, Dein Potenzial ist unterbewertet. Rivva, Du bist Gold wert. Rivva, Du bist mein Leidensschmerz. Rivva. Einfach nur Rivva.</p></blockquote>
<p>Von den einstigen Aussagen und Tr&#228;umen nehme ich immer st&#228;rker Abstand. Was f&#252;r einige Jahre als das Tor zur deutschen Blogosph&#228;re galt, f&#252;hlte sich trotz des frischen Aufwinds unangenehm verschlossen. Mittlerweile stelle ich ern&#252;chternd fest: Wen interessiert&#8217;s, wenn ein Portal die News f&#252;r mich erzeugt? </p>
<h3>Informationsbed&#252;rfnis &#252;ber Social Services</h3>
<p>Mein pers&#246;nliches Informationsbed&#252;rfnis der deutschen Social Media Szene, von speziellen Nischenthemen und nat&#252;rlich auch allgemeinen Nachrichten beziehe ich mittlerweile &#252;ber Social Services. Eine prim&#228;re Rolle spielen dabei eindeutig <a href="http://twitter.com/mikeschnoor">Twitter</a>, <a href="http://facebook.com/mikeschnoor">Facebook</a> und das neue <a href="https://plus.google.com/109921841844747358084/">Google+</a>. </p>
<p><a href="http://rivva.de"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/07/rivva-rating.png" class="center"></a></p>
<h3>Blogs verblassen im Schatten der Empfehlungsmaschinerie</h3>
<p>Brauchen informierte und vernetzte Nutzer noch ein mundgerechtes Aufbereiten eines Informationsbreis, den wir mit unserem digitalen L&#246;ffelchen brav verputzen? Die starke Relevanz dieser Kommunikationskan&#228;le l&#228;sst sich einwandfrei bei Rivva selbst feststellen: Nur wenige Stories werden von Blogs verlinkt, hingegen sind Tweets und Likes -irgendwann bestimmt auch Plusones- das Ma&#223; aller Dinge. Insbesondere Blogs verblassen im Schatten der starken Empfehlungsmaschinerie.</p>
<p>Im sozial gef&#252;hlt-erlebten Web scheint die Sonne auch ohne Newsaggregatoren und ihre einstigen Antriebsmomente namens Weblogs, was mich nach der inhaltlichen Vielfalt aus der goldenen Zeit der Blogosph&#228;re etwas wehm&#252;tig sehen l&#228;sst. <strong>Wie beurteilt ihr diese Situation &#8211; nutzt ihr Rivva noch oder erlebt ihr ein &#228;hnliches Relevanzgef&#252;hl hinsichtlich der empfohlenen Links in euren Social Networks?</strong></p>
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		</item>
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		<title>Quora &#8211; Wie finde ich eine Antwort auf meine Frage?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 08:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fragen &#252;ber Fragen. Die Welt steckt voller Fragen. Schon vom Kindesalter an lernen wir, dass wir unsere Umgebung selbst entdecken k&#246;nnen, doch durch Fragen erhalten wir konkrete Informationen in Form von Antworten. Nicht ohne Grund wirbt die bekannte Kindersendung &#8220;Sesamstra&#223;e&#8221; in Deutschland mit dem Spruch &#8220;Wer nicht fragt, bleibt dumm.&#8221; Je &#228;lter man ist, desto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen &#252;ber Fragen. Die Welt steckt voller Fragen. Schon vom Kindesalter an lernen wir, dass wir unsere Umgebung selbst entdecken k&#246;nnen, doch durch Fragen erhalten wir konkrete Informationen in Form von Antworten. Nicht ohne Grund wirbt die bekannte Kindersendung &#8220;Sesamstra&#223;e&#8221; in Deutschland mit dem Spruch &#8220;Wer nicht fragt, bleibt dumm.&#8221; Je &#228;lter man ist, desto weniger Fragen stellt man sich. In der Regel ist bereits ein grunds&#228;tzliches Wissen im Kopfe auf Abruf vorhanden und die Antwort l&#246;st die Frage ab. Doch so manches Mal wei&#223; man einfach nicht weiter. Entweder fragt man jemanden in der Hoffnung, eine Antwort zu erhalten. Wenn wir keine Ahnung haben, halten wir nicht einfach mehr die Klappe, sondern suchen nach Antworten. Wir schmei&#223;en den Browser an und tippen wie wild darauf los, um das gro&#223;e Orakel (Internet) zu kontaktieren. Typischerweise schaut das wie folgt aus.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Brennt Dir eine Frage auf der Zunge?&#8221;</em><br />
&#8220;Ja.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Hast Du die Frage schon in die Adresszeile reingetippt?&#8221;</em><br />
&#8220;Nein.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Zum Gl&#252;ck, aber die Frage hast Du doch schon gegoogelt?&#8221;</em><br />
&#8220;Ja.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Hast Du eine Antwort darauf bekommen?&#8221;</em><br />
&#8220;<a href="http://www.google.de/#sclient=psy&#038;hl=de&#038;site=&#038;source=hp&#038;q=Brennt+Dir+eine+Frage+auf+der+Zunge%3F">Ungef&#228;hr 119.000 Ergebnisse</a>.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Haben Dir die Ergebnisse denn weitergeholfen?&#8221;</em><br />
&#8220;Nein, nicht wirklich&#8230;&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Was machst Du jetzt?&#8221;</em><br />
&#8220;Ich wei&#223; nicht weiter&#8230;&#8221;
</p></blockquote>
<p><strong>Geht es nicht jedem von uns manchmal so?</strong><br />
Fast jeden Tag erwische ich mich dabei, wie ich eine Frage in Google eintippe, um nach Antworten zu recherchieren. Die beste M&#246;glichkeit zur Recherche bietet zwar Wikipedia, doch nicht jedes aktuelle Thema wird dort umfassend erl&#228;utert. Genauso erging es mir vor wenigen Tagen, als ich f&#252;r den <a href="http://mikeschnoor.com/2011/01/14/super-rtl-teletext-mit-social-media-ein-vorstoss-zu-connected-tv/">Bericht zum Vorsto&#223; von SUPER RTL</a> eine Definition von &#8220;<a href="http://www.quora.com/What-is-Connected-TV">Connected TV</a>&#8221; suchte. Das Ergebnis war absolut ern&#252;chternd, denn ich fand einfach nichts hilfreiches in den Suchergebnissen bei Google.</p>
<p>In der Vergangenheit fragte ich im Fall von akuter Ratlosigkeit meine Follower bei Twitter. Unter meinen Followern finden sich schlie&#223;lich viele Experten, aber ich erhielt relativ wenig brauchbare Antworten. Der Echtzeit-Stream bei Twitter wirft diese einzelnen Tweets mit individuellen Fragen leider so schnell aus der Timeline bei den Nutzern, dass man entweder erneut fragen muss oder es gleich bleiben lassen sollte.</p>
<p><a href="http://www.quora.com"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/quoralogo.png" class="alignright"></a>Zum Gl&#252;ck griff ich auf das neue <a href="http://quora.com">Quora</a> zu. Anfang des Jahres machten so viele Einladungs-Codes die Runde, dass scheinbar jeder Kopf der Social Web Szene einen Quora Account besitzt. Nach einer kurzen Recherche fand ich dort jedoch auch keine gute Definition, so dass ich selbst eine neue Antwort anlegte. Und es hat mir wieder absolut Spa&#223; gemacht. <strong>Einfach eine Frage stellen und auf eine Antwort hoffen, oder selbst eine Antwort dem Allgemeinwissen beisteuern.</strong> </p>
<p>Quora entpuppt sich dabei als neues Fragen-Antwort-Network mit eigener Community, die sehr schnell und insgeheim sehr technisch affin agiert. Man erkennt sofort, dass die Teilnehmer bei Quora sich haupts&#228;chlich an Social Media, Medien, Kommunikation, PR, Marketing, Journalismus, Technologie oder Venture Capital orientieren &#8211; zumindest in meinem Dunstkreis finden sich h&#228;ufig Fragen und Antworten zu diesen Themen.</p>
<p><strong>Leider wird Quora nur in Englisch angeboten.</strong> Andere Sprachen sind offiziell noch nicht zugelassen, damit sich nach eigenen Angaben erst das System entwickeln kann und auch eine Internationalit&#228;t vorherrscht. Das gef&#228;llt nicht jedem, doch immerhin finden sich dank dieses durchaus universellen Ansatzes relativ viele Nutzer zum Launch des Portals. Nach gut zwei Wochen aktiver Nutzung <a href="http://www.quora.com/Mike-Schnoor">erfreue ich mich</a> an dem Wissen, was sich dort in geballter F&#252;lle finden l&#228;sst. </p>
<p><a href="http://www.quora.com/Mike-Schnoor"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/quora.png" class="center"></a></p>
<p><strong>Insgesamt betrachtet hat Quora ein sehr hohes Potenzial, um sehr viel Expertenwissen in einem Portal zu vereinen.</strong> Noch haben Marketing und PR dieses soziale Gef&#252;ge noch nicht f&#252;r sich entdeckt, so dass die meisten Inhalte nahezu unverw&#228;ssert und authentisch sind. Die Community reinigt sich dabei wie von selbst, indem jede Antwort von den Nutzern hoch oder runter gewertet werden kann. Auch die Integration des &#8220;Not Helpful&#8221;-Links dient dieser eigenen Bereinigung von Quora ungemein. Eindeutig vermisse ich Widgets zur Einbindung auf externen Webseiten und Blogs. So k&#246;nnte man sich von seinen Lesern einzelne Fragen stellen oder Themen zuweisen lassen. &#196;hnlich wie das Facebook-Widget k&#246;nnte damit der nahezu kostenfreie Werbeeffekt auf Quora zur&#252;ckstrahlen und ein entsprechend hohes Link-Building erzeugen. Zudem muss in den K&#246;pfen der Nutzer sich ein Gedanke manifestieren. Vielleicht muss dieser auch mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inception">Inception</a> bei ihnen eingepflanzt werden, denn Quora ist kein Portal, das auf die Masse an Kontakten und Followern setzt. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/quora-follow.png" class="alignright"><strong>Wem nutzt es, wenn einem User unz&#228;hlige Leute folgen, aber dieser noch nicht einmal eine einzige Frage oder Antwort stellt?</strong> Dieser kleine Screenshot verdeutlicht die Sinnlosigkeit eines jeden Zahlenbashings. Ich versuche f&#252;r meinen Teil das Verh&#228;ltnis von Verfolgten und Gefolgten zueinander ausgewogen zu halten. Bei Quora folge ich nicht jedem, vor allen Dingen nicht jedem Nutzer, der selbst keinen einzigen Inhalt beisteuert. Wer Antworten liefert oder Fragen  stellt, zumindest andere Antworten bei Quora bewertet, dann findet sich darin ein f&#252;r mich pers&#246;nlich interessanter Nutzen wieder. Alle anderen, die wirklich nur dabei sind, entwickeln als stille Existenzen absolut keine Relevanz.</p>
<p>Vielleicht stehe ich auch mit dieser Meinung allein auf weiter Flur, lasse mich aber gerne von meinen Lesern und Followern eines Besseren belehren. <strong>Wie sch&#228;tzt ihr das Potenzial von Quora ein? Sind Follower bei Quora ein Ma&#223;stab der Dinge?</strong> :)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>RSS &#8211; Naht jetzt das Ende der wirklich einfachen Syndizierung?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 11:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird RSS sterben, weil&#8217;s keiner mehr nutzt? Wird RSS in den k&#252;nftigen Browsern keine Rolle mehr spielen? In der Blogosph&#228;re macht der typische Jahresanfangs-Unkenruf seine Runde, der seinen Anfang in einem sehr ausf&#252;hrlichen Artikel nahm. Kritisiert wurde eine aktuelle Usability-Analyse zu Firefox 4.0 Beta, der k&#252;nftig ohne das typische RSS-Icon in der Adresszeile auskommen soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2006/04/logo_rss.png" class="alignright">Wird RSS sterben, weil&#8217;s keiner mehr nutzt? Wird RSS in den k&#252;nftigen Browsern keine Rolle mehr spielen? In der Blogosph&#228;re macht der typische Jahresanfangs-Unkenruf seine Runde, der seinen Anfang in einem <a href="http://camendesign.com/blog/rss_is_dying">sehr ausf&#252;hrlichen Artikel</a> nahm. Kritisiert wurde eine aktuelle Usability-Analyse zu <a href="https://heatmap.mozillalabs.com/mozmetrics/">Firefox 4.0 Beta</a>, der k&#252;nftig ohne das typische RSS-Icon in der Adresszeile auskommen soll. Selbst <a href="http://www.google.com/chrome/intl/de/landing_tv.html">Google Chrome</a> besitzt kein erg&#228;nzendes RSS-Icon mehr. Wer darauf besteht, muss sich erst eine <a href="https://chrome.google.com/webstore">kostenfreie App aus dem Webstore</a> installieren. </p>
<p><strong>Bricht jetzt eine Weltordnung zusammen?</strong> Seit Jahren dominiert RSS das geekige Leben. So lauschet und horchet auf: <strong>Wo bleibt nur RSS &#8211; etwa auf der Strecke?</strong></p>
<p>Nein, RSS wird keinesfalls seine Relevanz verlieren. Aber die <strong>Wirkung und Wahrnehmung von RSS</strong> im allt&#228;glichen Gebrauch wird sich definitiv ver&#228;ndern, schlie&#223;lich war <a href="http://mikeschnoor.com/2006/04/17/vom-rss-abonnement/">damals</a> doch alles <a href="http://mikeschnoor.com/2007/01/03/tipp-zur-rss-lese/">anders</a>. Die meisten Nutzer verstehen  heutzutage scheinbar nicht die Funktion hinter dem kleinen Button im Browser. Nur wer als &#8220;Newbie&#8221; nachforscht oder sich konkret damit auseinandersetzt, wird das Prinzip von RSS in den abonnierbaren und selektierbaren Informationen erkennen. Zudem ist der Begriff im deutschen Sprachgebrauch hinsichtlich &#8220;abonnieren&#8221; auch leicht irref&#252;hrend, schlie&#223;lich bekommt der Nutzer kein &#8220;<strong>Zeitungsabo von der Webseite</strong>&#8221; per Post zugestellt. Die Tatsache, dass RSS schlichtweg ein recht universelles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">Informationsverbreitungspaket &#252;ber XML</a> bereitstellt, wird in dieser Diskussion um Usability auch generell unterschlagen. Mittlerweile sucht der Mensch weniger nach Informationen, wie es bei RSS durch die Selektion der Nachrichten erfolgt.</p>
<p><strong>Wir werden von den Informationen gefunden &#8211; das wei&#223; doch jedes Kind.</strong> Wir selbst <a href="http://www.pr-fundsachen.de/2011/01/06/rss-croc-kamen-uber-die-zukunft-von-rss-und-mozilla-firefox-am-rande-des-abgrunds/">bedienen uns</a> dabei anhand von Facebook oder Twitter. Man bedenke nur die allgemeinen Probleme des <a href="http://mikeschnoor.com/2008/03/12/zeitmanagement-fuer-rss-feeds/">Zeitmanagements beim Konsum von RSS Feeds</a>. Und man sollte auch bei den aktuellen und k&#252;nftigen Nutzern davon ausgehen, dass sie akute Usability-Probleme mit RSS in den n&#228;chsten Jahren haben werden. &#196;lteren Nutzern ist dieses RSS-Abonnement absolut nicht ohne eine erkl&#228;rende Einf&#252;hrung beizubringen. Sie repr&#228;sentieren nicht unbedingt die Technikfreaks mittleren Alters. Auch die j&#252;ngeren Nutzer greifen zu oft zum &#8220;iToy&#8221;, um Informationen aus dem digitalen Orbit zu konsumieren. Alles wird anders und wir sp&#252;ren diese Entwicklung jetzt bei der Diskussion &#252;ber die Integration von RSS als visuelles Objekt in den modernen Browsern &#8211; und durch <a href="http://scripting.com/stories/2011/01/05/upcomingTheMinimalBlogging.html">neue Methoden</a> f&#252;r die <a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/01/05/rebooting-rss/">von Leseger&#228;ten und/oder Clients unabh&#228;ngige</a> Publizierung von Inhalten.</p>
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		<title>Stoppschild f&#252;r Google Street View!?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 06:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen diskutieren Politiker, Netzaktivisten, Journalisten und Kommunikatoren &#252;ber Google Street View. Das US-Unternehmen will in naher Zukunft die digitale Erfassung s&#228;mtlicher Stra&#223;enz&#252;ge in ausgew&#228;hlten Gro&#223;st&#228;dten Deutschlands durchf&#252;hren. Bei Erfolg wird die Erfassung auf weitere St&#228;dte ausgeweitet, bis man irgendwann quer durch Deutschland &#252;ber Google Maps mit Google Street View marschieren kann. Jetzt regt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen diskutieren Politiker, Netzaktivisten, Journalisten und Kommunikatoren &#252;ber <a href="http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/">Google Street View</a>. Das US-Unternehmen will in naher Zukunft die digitale Erfassung s&#228;mtlicher Stra&#223;enz&#252;ge in ausgew&#228;hlten Gro&#223;st&#228;dten Deutschlands durchf&#252;hren. Bei Erfolg wird die Erfassung auf weitere St&#228;dte ausgeweitet, bis man irgendwann quer durch Deutschland &#252;ber Google Maps mit Google Street View marschieren kann. Jetzt regt sich erneut der Protest gegen das Ablichten des eigenen Hauses in der Bev&#246;lkerung. Doch die Kameraautos fuhren bereits seit einigen Monaten durch die St&#228;dte. Die Bilder und Daten sind bereits teilweise erfasst. Manche B&#252;rger wollen nat&#252;rlich auch weiterhin dagegen ank&#228;mpfen, dass ihre H&#228;user f&#252;r jeden sichtbar sind und nicht nur bei Google Maps per Satellitenaufnahme identifizierbar sind.</p>
<p>Der Tumult in der Bev&#246;lkerung w&#228;chst, im Netz beginnt sich der &#8220;Shit-Storm&#8221; zu regen. Als eine erste Bes&#228;nftigungsgeste von Google findet sich seit kurzer Zeit das passende Formular im Netz, mit dem besorgte B&#252;rger <a href="http://streetview-deutschland.appspot.com/submission">ihr Haus von Google Street View ausschlie&#223;en</a> d&#252;rfen. Dazu muss die Adresse eingegeben werden, auf Google Maps der &#8220;Pin&#8221; zur m&#246;glichst eindeutigen Markierung auf das Haus gezogen werden. Zus&#228;tzlich kann das Haus ausf&#252;hrlich beschrieben werden und man muss sich per E-Mail Adresse und sogar per Postzusendung diesen Widerruf zur Erfassung der Daten best&#228;tigen lassen. Die Aktion ist zeitlich bis zum 15. September 2010 beschr&#228;nkt, danach soll f&#252;r die Widerruf-Aktion in den betroffenen St&#228;dten und Gebieten vorerst ein Schlussstrich gezogen werden. <strong>Wozu aber bitte diese ausf&#252;hrlichen Angaben zum Haus und auch zu den pers&#246;nlichen Daten? Was geschieht eigentlich damit, nachdem ich die Angaben gemacht habe? </strong></p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/08/streetview-stopp.png" class="center"></p>
<p>Google f&#228;hrt einen unglaublichen Aufwand f&#252;r deutsche B&#252;rger &#8211; dem Anschein nach. Auch die USA <a href="http://techcrunch.com/2010/08/17/if-german-houses-can-now-opt-out-of-google-then-how-about-people/">blicken irritiert</a> &#252;ber den gro&#223;en Teich. Doch egal was Google unternimmt, sie werden keine Chance haben, wenn B&#252;rger ihre H&#228;user <a href="http://www.fixmbr.de/warum-google-street-view-gestoppt-werden-muss">nicht zeigen</a> m&#246;chten. In der Regel wird wohl niemand Google Street View dazu nutzen, um <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/google-streetview-und-die-einbrecher/">einen Einbruch zu planen</a> und umzusetzen. Doch das &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/bilder-dienst-street-view-google-is-watching-you-1.988457">Imperium</a>&#8221; schreitet stetig voran, auch wenn einige lokale <a href="http://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/dsb/goo">St&#228;dte und Kommunen</a> versuchen, den Netzgiganten davon abzuhalten. Wer davon aber nichts wei&#223;, wird wohl kaum das Formular mit seinen pers&#246;nlichen Angaben f&#252;ttern &#8211; und dessen Haus wird &#252;ber kurz oder lang von Google Street View erfasst werden.</p>
<p>Man sagt ja immer: &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat">Unwissenheit sch&#252;tzt vor Strafe nicht.</a>&#8221; Diese Weisheit stammt aus der deutschen Rechtsprechung und besagt, dass der Gesetzgeber davon ausgehen kann, dass sich jeder B&#252;rger &#252;ber die Gesetzeslage informieren kann. Diverse Zeitgenossen behaupten, dass jetzt jeder B&#252;rger die befristete Zeit nutzen kann, um sein Haus und Grundst&#252;ck vor der Ver&#246;ffentlichung in Google Street View zu sch&#252;tzen.</p>
<p><strong>Doch das stimmt nicht so ganz.</strong> Zwar gilt die obige Regel f&#252;r Gesetze, doch f&#252;r eigene Regeln von privatwirtschaftlichen Unternehmen hat nach meiner pers&#246;nlichen Einsch&#228;tzung diese Regel keinen Bestand. Nehmen wir als bestes Fallbeispiel eine r&#252;stige Rentnerin im Alter von 85 Jahren. Die gute Dame nutzt das Internet nicht, lebt alleine in ihrem Haus und ihre Enkel spielen jeden Tag im Vorgarten. Aus guten Gr&#252;nden, die jeder intelligente Mensch nachvollziehen kann, m&#246;chte die Rentnerin und die Familie nicht, dass Google Street View ein Foto des Hauses macht &#8211; vor allem nicht, wenn die Kinder im Vorgarten spielen. Warum sollte sich eine Rentnerin, die keinen Internetzugang besitzt, bei Google Street View innerhalb der festgelegten Zeitr&#228;ume &#252;ber das Online-Formular melden? Sie sollte jeder Zeit einen Widerspruch einreichen d&#252;rfen. <ins datetime="2010-08-18T08:37:43+02:00">Auch ich als Familienvater der Kinder w&#228;re stark daf&#252;r.</ins> Der Bedarf des Formulars ist also nur obligatorisch, weil jeder B&#252;rger das Recht hat, auch nach Fristende der Ver&#246;ffentlichung von Bildern seines Hauses und Grundst&#252;cks bei Google Street View zu widersprechen. Ich glaube sogar jederzeit. (Nachtrag: Aus den Kommentaren der Hinweis zum <a href="http://www.google.de/help/maps/streetview/faq.html">entsprechenden FAQ</a>.)</p>
<p>Egal was Google sich w&#252;nschen mag, um sein umstrittenes Produkt am Markt einzuf&#252;hren und zu etablieren: <strong>Jeder B&#252;rger kann Google zu jeder Zeit widersprechen, die Bilder vom eigenen Haus oder vom durch einen selbst pers&#246;nlich bewohnten Haus im Netz zu ver&#246;ffentlichen.</strong> Es gibt bisher keine Gesetzesgrundlage, dass man sich an Fristen von Google halten muss. Google m&#252;sste uns daher eigentlich fragen, ob unsere H&#228;user abgelichtet werden d&#252;rfen. Auch jeder B&#252;rger hat meines Wissens das Recht dazu, <a href="http://streetview.mixxt.de">anderen Aktionen von manchen Netzaktivisten</a>, bei denen die H&#228;user nach Einreichung des Widerspruchs, ebenfalls zu widersprechen. Ob das Unternehmen Google oder die Betreiber von diesen anderen Aktionen sich freilich daran halten m&#252;ssen, ist eine ganz andere Sache. </p>
<p>Als aktiver Nutzer von Google und gewiss auch als eine Art digitaler Marken-Fan des Unternehmens, w&#252;nsche ich mir statt der &#8220;von oben herab&#8221;-Mentalit&#228;t, die von Google in den j&#252;ngsten Diskussionen scheinbar ausgelebt wird, eine radikale &#196;nderung der Vorgehensweise. Stoppt das Bestreben, alles und jeden ohne zu Fragen zu erfassen und zu digitalisieren. Ihr habt selbst die Nutzer dazu animiert, mit euch auf einer gleichberechtigten Diskussionsebene zu kommunizieren &#8211; dem Social Web sei dank! Es liegt an Google, die W&#252;nsche seiner Nutzer zu erkennen und umzusetzen. Unser aller Sorge hinsichtlich unserer Privatsph&#228;re und die dazugeh&#246;rigen datenschutzrechtlichen Bedenken ist mehr als berechtigt. <strong>Handelt positiv und ignoriert die Kritik nicht, indem ihr Lobbyismus betreibt und PR-Provokationen in alle Windrichtungen verbreitet. Seid doch endlich mal wieder eurem alten Motto treu: &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Don%27t_be_evil">Don&#8217;t be evil.</a>&#8221; :)</strong> </p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Ich bin selbstverst&#228;ndlich kein Rechtsexperte und gebe hier auch keinen fachlichen Rat. Der Artikel dient als Kommentar und soll die Diskussion zum gesamten Thema anregen und auch konstruktive Kritik liefern.</p>
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		<title>In Google auf die Pole Position</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 07:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal wundert es mich schon, wie man ohne &#252;berhaupt den Einsatz von eigenem SEO in Google auf die Pole Position kommt. Bei der Suche nach &#8220;xing public profil&#8221; scheine ich ja mit meinem Profil einen ganz guten Eindruck zu hinterlassen. :) Immerhin ist dies auch ein weiteres Tor zur Gesamtbetrachtung der eigenen Online-Reputation unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal wundert es mich schon, wie man ohne &#252;berhaupt den Einsatz von eigenem SEO in Google auf die Pole Position kommt. Bei der Suche nach &#8220;xing public profil&#8221; scheine ich ja mit <a href="https://www.xing.com/profile/Mike_Schnoor">meinem Profil</a> einen ganz guten Eindruck zu hinterlassen. :)</p>
<p><a href="http://www.google.ch/search?hl=de&#038;client=firefox-a&#038;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&#038;hs=DDR&#038;q=xing+public+profil&#038;btnG=Suche&#038;meta="><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2009/10/xing-profile.jpg" class="center"></a></p>
<p>Immerhin ist dies auch ein weiteres Tor zur Gesamtbetrachtung der eigenen Online-Reputation unter dem Aspekt der &#8220;indirekten Querschl&#228;ger&#8221;. Zwar matched Google f&#252;r dieses Suchergebnis eher die Tatsache, dass ich im Bereich &#8220;Public&#8221; Relations t&#228;tig bin und ein &#8220;Xing&#8221;-&#8221;Profil&#8221; besitze, aber vielleicht ergibt sich dar&#252;ber auch die eine oder andere spannende Verbindung. </p>
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		<title>Google: This site may harm your computer.</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 15:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur uns f&#228;llt das seltsame Ph&#228;nomen an einem Samstagnachmittag auf, sondern auch andere berichten bei Twitter &#252;ber die ver&#228;nderten Suchergebnisse bei harmlosen Suchen in Google. Als ich ausprobierte, nach meinem eigenen Namen zu googeln, was letztendlich ein sehr einpr&#228;gsames und sicheres Ergebnis liefern sollte, wurde ich mit folgendem Ergebnis konfrontiert: This site may harm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur uns f&#228;llt das seltsame Ph&#228;nomen an einem Samstagnachmittag auf, sondern auch andere berichten bei Twitter &#252;ber die ver&#228;nderten Suchergebnisse bei harmlosen Suchen in Google. Als ich ausprobierte, nach meinem eigenen Namen zu googeln, was letztendlich ein sehr einpr&#228;gsames und sicheres Ergebnis liefern sollte, wurde ich mit folgendem Ergebnis konfrontiert: <strong>This site may harm your computer.</strong></p>
<p><IMG SRC="http://mikeschnoor.com/upload/2009/01/googlebug.jpg" class="center"></p>
<p>Jeder Link auf ein Suchergebnis f&#252;hrte zuerst zu einer Warnmeldung von Google selbst, die sich &#252;ber folgende URL generieren l&#228;sst: <a href="http://www.google.com/interstitial?url=http://www.mikeschnoor.de/">http://www.google.com/interstitial?url=http://www.mikeschnoor.de/</a> &#8211; doch derzeit ist der Zugriff wieder unterbunden worden.</p>
<p><IMG SRC="http://mikeschnoor.com/upload/2009/01/googlebug2.jpg" class="center"></p>
<p>Ich tippe, dass jemand ein wenig unachtsam bei Google war und eine neue Funktion implementiert hatte, jedoch diese auch f&#252;r &#8220;au&#223;enstehende&#8221; Nutzer zug&#228;nglich machte.</p>
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		<title>GMail aus Deutschland abgekappt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google Mail]]></category>

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		<description><![CDATA[Offenbar gibt es ein eindeutiges Nachspiel im Fall der Markenverr&#252;cktheit mancher deutscher Kleingeister. Wer mit einer zu Deutschland zugeordneten IP-Adresse auf www.gmail.com zugreifen m&#246;chte, bekommt ab sofort folgenden Hinweis: In Deutschland k&#246;nnen wir keine Dienste unter Gmail anbieten. Hier nutzen wir den Namen Google Mail. Wenn Sie in Deutschland unterwegs sind, k&#246;nnen Sie Ihre Mails [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar gibt es ein eindeutiges Nachspiel im Fall der Markenverr&#252;cktheit mancher deutscher Kleingeister. Wer mit einer zu Deutschland zugeordneten IP-Adresse auf <a href="http://www.gmail.com">www.gmail.com</a> zugreifen m&#246;chte, bekommt ab sofort folgenden Hinweis:</p>
<blockquote><p><em>In Deutschland k&#246;nnen wir keine Dienste unter Gmail anbieten. Hier nutzen wir den Namen Google Mail.</p>
<p>Wenn Sie in Deutschland unterwegs sind, k&#246;nnen Sie Ihre Mails unter http://mail.google.com abrufen.</p>
<p>Oh, und wir w&#252;rden gerne die URL oben verlinken, d&#252;rfen das aber auch nicht. Schade.</p>
<p>Allgemeine Informationen zu Google erhalten Sie unter www.google.com oder www.google.de.<br />
</em></p></blockquote>
<p>Ein wenig Sarkasmus kommt bei der Meldung schon hervor. Wieso man die Markenrechte von GMail doch in Deutschland so sehr besch&#252;tzt, fragt sich so mancher Fan von GMail. Denn &#8220;<a href="http://mail.google.com">Google Mail</a>&#8221; ist einfach doof.</p>
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		<title>Facebook w&#252;tet mit Namenswerbung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 09:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seid ihr auch eine ber&#252;hmte Pers&#246;nlichkeit aus der Web 2.0 Szene? Habt ihr vielleicht die deutsche Spracheinstellung bei Facebook gew&#228;hlt? Wie in diversen Blogs zu lesen ist, versucht sich die deutsche Facebook Variante mit Google Anzeigen zu einigen bekannten Personen und Unternehmern aus der deutschsprachigen Web 2.0 Szene. Eine Protest-Gruppe gibt es &#252;brigens auch schon. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seid ihr auch eine ber&#252;hmte Pers&#246;nlichkeit aus der Web 2.0 Szene? Habt ihr vielleicht die deutsche Spracheinstellung bei Facebook gew&#228;hlt? Wie <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/04/facebook.html">in</a> <a href="http://www.ringfahndung.de/archives/facebook-nicht-in-mit-meinem-namen">diversen</a> <a href="http://www.ibrahimevsan.de/2008/04/19/facebooks-neue-werbestrategie/">Blogs</a> <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2008/04/akuter-facebook.html">zu</a> <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2008/04/akuter-facebo-1.html">lesen</a> <a href="http://www.theofel.de/archives/2008/04/facebook-wirbt-mit-benutzernamen-auf-google.html">ist</a>, versucht sich die deutsche Facebook Variante mit Google Anzeigen zu einigen bekannten Personen und Unternehmern aus der deutschsprachigen Web 2.0 Szene. Eine <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=7846164963">Protest-Gruppe</a> gibt es &#252;brigens auch schon.</p>
<p>Was mich wundert ist hierbei die Offenheit, mit der Google diese personenbezogenen Anzeigen einfach zul&#228;sst. Wenn man f&#252;r eine Google Anzeige den Namen einer Celebrity oder den eines Markenunternehmens w&#228;hlt, wird man dezent darauf hingewiesen, dass man hierf&#252;r eine explizite Freigabe des Namensinhabers bzw. Markeninhabers braucht. Scheinbar reicht diese Sicherheitsrichtlinie von Google nicht so tief, dass es echte Individuen betrifft. Scheinbar sind es Kombinationen von Vor- und Nachname, die f&#252;r die Anzeigen verwendet werden. Doch anst&#228;ndig ist diese Praxis der Anzeigenwerbung auf keinen Fall. Zum Gl&#252;ck ist mein Name nicht betroffen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Expansionskurs: Microsoft will Yahoo schlucken</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2008/02/01/expansionskurs-microsoft-will-yahoo-schlucken/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 12:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganze 44,6 Milliarden Dollar ist Microsoft das weltweite Internetunternehmen Yahoo wert. Damit bl&#228;st Microsoft nach dem Griff zu Facebook endg&#252;ltig zum Angriff auf Google. Die Zusammenlegung von Microsoft und Yahoo soll im zweiten Halbjahr 2008 vollzogen sein. Microsoft posaunte erst k&#252;rzlich seine Gewinnspanne aus, w&#228;hrend Yahoo von Gewinneinbr&#252;chen erz&#228;hlen musste. Ich bef&#252;rchte durch den Zusammenschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze 44,6 Milliarden Dollar ist Microsoft das weltweite Internetunternehmen Yahoo wert. Damit bl&#228;st Microsoft nach dem Griff zu Facebook endg&#252;ltig zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532565,00.html">Angriff auf Google</a>. Die Zusammenlegung von Microsoft und Yahoo soll im zweiten Halbjahr 2008 vollzogen sein. Microsoft posaunte erst k&#252;rzlich seine Gewinnspanne aus, w&#228;hrend Yahoo von Gewinneinbr&#252;chen erz&#228;hlen musste.</p>
<p>Ich bef&#252;rchte durch den Zusammenschluss beider Unternehmen, dass insbesondere der gemeine kleine Internetnutzer auf der Strecke bleiben wird. Viele Web 2.0 Portale wie z.B. <a href="http://www.flickr.de">Flickr</a> oder <a href="http://www.mybloglog.com/">Mybloglog</a> sind bereits nur unter dem Yahoo-Anmelderhythmus nutzbar, und Microsoft ist in den Augen vieler als ebenb&#252;rtiger Datenkrake zu Google gesehen. Spa&#223; bringt das Thema aber allemal, denn jeder darf jetzt wieder wie wild losschreiben und in alle Richtungen um sich hauen. Dass h&#246;chstwahrscheinlich mehere tausend Stellen von dem Zusammenschluss betroffen sind, sehen dabei die wenigsten. Ich bin gespannt, ob es ein entsprechendes Watch-Blog zu beiden Unternehmen geben wird&#8230;</p>
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		<title>Google mit Lego Schleichwerbung</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 21:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Lego]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich es per Zufall entdeckt, wollte bereits vor einigen Stunden dar&#252;ber bloggen, doch das Thema schaffte es nicht in meine pers&#246;nliche Themenkonferenz. Scherz beiseite gepackt, den Ernst herausgekehrt: Das Google Logo erstrahlt in Legosteinchen. W&#228;ren wir hier bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern, w&#252;rde alle Welt ganz laut von Schleichwerbung reden. Google darf das aber. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich es per Zufall entdeckt, wollte bereits vor einigen Stunden dar&#252;ber bloggen, doch das Thema schaffte es nicht in meine pers&#246;nliche Themenkonferenz. Scherz beiseite gepackt, den Ernst herausgekehrt: Das Google Logo erstrahlt in Legosteinchen. W&#228;ren wir hier bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern, w&#252;rde alle Welt ganz laut von Schleichwerbung reden. Google darf das aber. Ist ja ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Wie man also perfekt Werbung im eigenen Unternehmenslogo einzusetzen kann, sieht sich derzeit auf der deutschen Google Startseite &#8211; oder im beigef&#252;gten Screenshot.</p>
<p><a href="http://www.google.de"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2008/01/google_lego.png" class="center"></a></p>
<p>Darf man das eigentlich? Das wirkt auch wie ein Thema von einem Pseudo-Internetwerberatgeschuse&#8230; oder einfach nur perfektes Marketing f&#252;r den d&#228;nischen Spielwarenhersteller.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Roland kl&#228;rt im Kommentar auf: Lego hat 50 Jahre auf dem Buckel. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, ihr Steinebauer!</p>
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		<title>Vollsperrung auf der Internetautobahn</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 08:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google erregt in diesen Tagen wieder die Gem&#252;ter. Auch bei Arcor hat man sich &#252;ber einen Eilantrag gefreut, der Google f&#252;r Arcorkunden blockieren soll. Laut Informationen von heise reichte die Firma, die einst die Sperrung von &#8220;Youporn&#8221; verlangte, den Antrag aufgrund &#8220;systematisch begangener schwerer Straftaten auf den Webseiten www.google.de und www.google.com&#8221; ein. Um es kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google erregt in diesen Tagen wieder die <a href="http://mikeschnoor.com/2007/12/04/goodbye-google/">Gem&#252;ter</a>. Auch bei Arcor hat man sich &#252;ber einen Eilantrag gefreut, der Google f&#252;r Arcorkunden blockieren soll. Laut Informationen von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/100035/">heise</a> reichte die Firma, die einst die Sperrung von &#8220;Youporn&#8221; verlangte, den Antrag aufgrund &#8220;systematisch begangener schwerer Straftaten auf den Webseiten www.google.de und www.google.com&#8221; ein. Um es kurz zu fassen:</p>
<blockquote><p><em>Arcor d&#252;rfte nach menschlichem Ermessen bekannt sein, dass man diese Webseiten als in Anspruch genommener Zugangsanbieter verbreite. Folglich trage der in Eschborn angesiedelte Dienstleister zumindest als Mitst&#246;rer zu den &#8220;entsetzlichen Verst&#246;&#223;en auf dieser schrecklichen Webseite&#8221; bei. Die Antragstellerin habe Arcor am 20. November auf den Befund hingewiesen und Gelegenheit gegeben, die Seiten des Suchmaschinenprimus zu sperren. Eine Reaktion sei daraufhin genauso wenig erfolgt wie auf eine formale Abmahnung drei Tage sp&#228;ter. Die Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe sei daher nun unerl&#228;sslich.</em></p></blockquote>
<p>F&#252;r meinen Geschmack ist dies ein echter Lasttest f&#252;r das deutsche Rechtssystem, das sich durch immer wieder auftretende Irrwege im digitalen Zeitalter f&#252;r die Rechtsprechung bezogen auf Onlineangebote und Internetdienstleistungen immer wieder in die Medien katapultierte. Wenn Arcor den Zugriff auf Google sperren soll, kann ich nur empfehlen: <strong>Macht das Internet zu! Alles ist b&#246;se.</strong></p>
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		<title>Goodbye Google?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 11:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einem aktuellen Forschungsbericht der TU Graz gilt f&#252;r das &#220;berleben der Menschheit nur noch ein oberstes Ziel: Der &#8220;Googleopus&#8221; muss als Info- und Datenkrake vernichtet werden? Viel Lesestoff gibt es im entsprechenden Artikel bei heise, doch das Thema ist nicht ganz uninteressant. Nat&#252;rlich gibt es in der Welt viele Kritiker, die das herrschaftliche Reich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem aktuellen <a href="http://www.iicm.tugraz.at/iicm_papers/dangers_google.pdf">Forschungsbericht</a> der TU Graz gilt f&#252;r das &#220;berleben der Menschheit nur noch ein oberstes Ziel: Der &#8220;Googleopus&#8221; muss als Info- und Datenkrake vernichtet werden? Viel Lesestoff gibt es im entsprechenden <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/99953/">Artikel bei heise</a>, doch das Thema ist nicht ganz uninteressant. Nat&#252;rlich gibt es in der Welt viele Kritiker, die das herrschaftliche Reich der einstigen Suchmaschine eingehen sehen w&#252;rden. Und nur selten wird eine positive &#196;u&#223;erung zu Google gebracht, sofern es kein PR-Geschwubbel ist.</p>
<p>Doch was w&#252;rde es bedeuten, wenn Google offiziell in seine Bestandteile zerschlagen wird und so ein kleines Netzwerk von eigentlich unabh&#228;ngigen Dienstleistern auf die Beine stellt? Im Grunde genommen hat es f&#252;r den Otto-Normalo als Verbraucher / Internetnutzer keine wirkliche Bedeutung, denn man wird getreu nach dem Motto &#8220;Schuster, bleib bei deinen Leisten&#8221; auch die Suchmaschine, den E-Mail Dienst, das Videoangebot, die Anzeigen mit AdSense und AdWords &#8211; ach was auch immer, man wird sich nicht &#228;ndern, denn der Mensch ist in der Regel ein kleines Gewohnheitstier.</p>
<p>Doch wie bei jeder Studie gilt eines: &#8220;Traue nur jeder Studie, die du selbst gef&#228;lscht hast.&#8221; Ein am&#252;santes Produkt der Nebens&#228;chlichkeit findet sich in dem Betreuer der Studie, bei als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates eines Unternehmens f&#252;r Wissensmanagement &#8211; quasi als Konkurrenz zu Google &#8211; agiert. Trau schau wem at best!</p>
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		<title>WordPress: Technorati adé</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 06:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Scheinbar seit dem 2.3.1er Release von WordPress (oder sogar noch fr&#252;her) wurde im Dashboard/Tellerrand die &#8220;Incoming Links&#8221; Sektion von Technorati in Google Blog Search ge&#228;ndert. Ich war sehr &#252;berrascht, dass sich WordPress von Technorati verabschiedet hat. Ob man dies als eine weitere Abkehr des einstmals besten Backlink-Systems im Web 2.0 werten soll &#8211; ja, definitiv! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar seit dem 2.3.1er Release von <a href="http://www.wordpress.org">WordPress</a> (oder sogar noch fr&#252;her) wurde im Dashboard/Tellerrand die &#8220;Incoming Links&#8221; Sektion von Technorati in <a href="http://blogsearch.google.com">Google Blog Search</a> ge&#228;ndert. Ich war sehr &#252;berrascht, dass sich WordPress von <a href="http://www.technorati.com">Technorati</a> verabschiedet hat. Ob man dies als eine weitere Abkehr des einstmals besten Backlink-Systems im Web 2.0 werten soll &#8211; ja, definitiv! Zugegeben, es fiel mir wirklich erst jetzt auf, dass sich dieser Link und die dazugeh&#246;rigen XML bzw. RSS Feed Integration ge&#228;ndert hat.</p>
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		<title>OpenSocial: Ein Schachzug vom Datenkraken</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 18:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal sind Programmierer wirklich fleissige Lie&#223;chen. Eine Idee wird schnell in die Tat umgesetzt und binnen k&#252;rzester Zeit entstehen aus den Ideen wahre Glanzleistungen an Programmierkunst. Darunter finden sich auch die Social Networks im Web 2.0 als massenmarktf&#228;hige Dienstleister. Doch wie kommt man an die Daten ran, um sie zu manipulieren, sie auszuwerten, sie zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind Programmierer wirklich fleissige Lie&#223;chen. Eine Idee wird schnell in die Tat umgesetzt und binnen k&#252;rzester Zeit entstehen aus den Ideen wahre Glanzleistungen an Programmierkunst. Darunter finden sich auch die Social Networks im Web 2.0 als massenmarktf&#228;hige Dienstleister. Doch wie kommt man an die Daten ran, um sie zu manipulieren, sie auszuwerten, sie zu veredeln? In der Regel wird dem ein Riegel vorgeschoben oder man bekommt nur einen schwer bewachten Zugang oder eine sehr schwierig zu erlernende Sprache, mit der man die Daten je nach den W&#252;nschen der Besitzer der jeweiligen Social Software abgreifen kann.</p>
<p>Eine sch&#246;ne Welt sieht anders aus. Offene Standards m&#246;chte nun auch Google mit seinem Projekt &#8220;OpenSocial&#8221; vorantreiben. Wie dem <a href="http://www.techcrunch.com/2007/10/30/details-revealed-google-opensocial-to-be-common-apis-for-building-social-apps/">Bericht auf Techcrunch</a> zu entnehmen ist, wird OpenSocial auf drei common APIs von Google und seinen Partnern basieren, die den Entwicklern weltweit erm&#246;glichen, die Kernfunktionen und Informationen von Social Networks abzugreifen: Die Profil-Informationen, die Freunde bzw. Kontakte eines Users und seine Aktivit&#228;ten innerhalb des Social Networks.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2006/09/logo_google.gif" class="center"></p>
<p>Die Partner f&#252;r dieses Projekt sind jeweils als Hosts oder Developers zu verstehen. Erstere sind die teilnehmenden Social Networks oder Plattformprovider wie Orkut, Salesforce, LinkedIn, Ning, Hi5, Plaxo, Friendster, Viadeo und Oracle, w&#228;hrend zweitere durch Flixster, iLike, RockYou und Slide definiert werden.</p>
<p>F&#252;r meinen Geschmack ein feiner Schachzug von Google und den genannten Unternehmen im Kampf gegen &#8220;aufkeimende&#8221; Gr&#246;&#223;en wie Facebook oder MySpace, die &#252;ber ihre eigenen Schnittstellen ein gewaltiges Potential abgreifen und Reichweite durch ihre einfache Nutzbarkeit nebst mehr Boden gut machen. Dennoch sehe ich die (man m&#246;ge es mir gestehen) Gefahr darin, dass &#252;ber Google, die mittlerweile in jedem zweiten Social Network auf irgendeine Weise fester Bestandteil mit Google Analytics, Google Maps oder &#228;hnlichen frei nutzbaren Tools stecken, die Informationen zentral aggregiert werden. Wie ich bereits &#252;ber die <a href="http://mikeschnoor.com/2007/10/27/schnueffelvz-im-social-web/">Schn&#252;ffelVZ im Social Web</a> zu berichten wusste, zeigt sich auch hier, dass die Daten ein unglaublich teures und wertvolles Gut darstellen.</p>
<p>Wenn wir ein wenig vision&#228;r denken, wird es keine Kriege um das Wasser geben, sondern wir werden uns in ferner Zukunft um die Daten des einzelnen bek&#228;mpfen&#8230; scary halleluja!</p>
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