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	<title>Mike Schnoor &#187; Microblogging</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>How I met my Twitter: Verdammt, diesen Typen gibt&#8217;s ja wirklich?</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 09:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blogparaden haben einen hohen Linkfaktor, der irgendwie eine nerdy Eigenschaft der deutschen Blogosph&#228;re ist. &#220;blicherweise st&#246;re ich mich sehr an den teils irref&#252;hrenden, nichtssagenden Themen, zu denen gebloggt werden soll. Doch die grunds&#228;tzliche Idee zu beschreiben, welchen Stellenwert das pers&#246;nliche Treffen im echten Leben mit sich bringt, hatte eine charmante Unternote. Es besch&#228;ftigt und erfreut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogparaden haben einen hohen Linkfaktor, der irgendwie eine nerdy Eigenschaft der deutschen Blogosph&#228;re ist. &#220;blicherweise st&#246;re ich mich sehr an den teils irref&#252;hrenden, nichtssagenden Themen, zu denen gebloggt werden soll. Doch die grunds&#228;tzliche Idee zu beschreiben, welchen Stellenwert das pers&#246;nliche Treffen im echten Leben mit sich bringt, hatte eine charmante Unternote. Es besch&#228;ftigt und erfreut mich sehr, Menschen hautnah kennen zu lernen und sich mit ihnen direkt auszutauschen, anstatt nur per Twitter, Facebook oder Google+ einige kurze Zeilen zu schreiben. Ich nehme die aktuelle <a href="http://www.punktefrau.de/blog/2011/12/02/how-i-met-my-twitter/">Blogparade von Christine Heller</a> sehr gerne war: <strong>How I met my Twitter&#8230;</strong><br />
<span id="more-3967"></span><br />
Wenn sich mir unverhofft die Menschen pers&#246;nlich vorstellen oder ich mich selbst vorstelle, beschleicht mich dabei das Gef&#252;hl, dass in ihren Geistern ein pr&#228;gender Gedanke kursiert: &#8220;<em>Verdammt, diesen Typen gibt&#8217;s ja wirklich?</em>&#8221; Nat&#252;rlich bin ich im Netz kein Schatten meiner selbst, denn meine Maxime lebe ich aus: Dieser Mensch ist echt. Quasi zum anfassen.</p>
<p>Christine Heller stellte dazu vor einigen Wochen bei Twitter und in ihrem Blog eine These auf, die wir alle noch bis zum Ende des Jahres erg&#228;nzen d&#252;rfen: &#8220;<em>Trotz der digitalen Vernetzung lege ich Wert auf pers&#246;nliche Treffen mit Followern, weil&#8230;</em>&#8221; &#8211; ja, weshalb denn? Meine pers&#246;nliche Antwort erg&#228;nzte sich darauf, vielleicht ein wenig harmonisch idealistisch gedacht, denn das pers&#246;nliche Treffen hat einen hohen Wert, weil &#8220;<em>sich gegenseitig anzulachen viel sch&#246;ner ist, als sich rein textlich Smileys oder ein LOL an den Kopf zu werfen.</em>&#8221; Realit&#228;t trifft Digitalit&#228;t viel zu selten, manchmal viel zu oft. Ich finde das Gespr&#228;ch und den Austausch au&#223;erhalb der virtuellen Sph&#228;ren viel intensiver und interessanter, als dass man sich nur auf textlicher Ebene unterh&#228;lt. Daher blicke ich mit Freude auf verschiedene Momente der letzten Wochen, Monate und Jahre zur&#252;ck, bei denen ich die Menschen pers&#246;nlich kennenlernen und erleben dufte.</p>
<h3>Wehret den Anf&#228;ngen!</h3>
<p>Vor Jahren machten wir den Anfang auf der <strong>next10years</strong>. Auf eine pers&#246;nliche Einladung folgend, entwickelten sich interessante Gespr&#228;che mit manch bekannten Gesichtern des heutigen Social Web, verschiedenen Agenturhasen, Medienmachern und Bloggern. In der damals noch recht unterentwickelten Social Web Szene war dieses Momentum ein Novum, doch nur wenig sp&#228;ter folgten verschiedene Veranstaltungen wie die <strong>re:publica</strong>, diverse <strong>BarCamps</strong>, der <strong>Twittwoch</strong> und &#228;hnliche Networking-Events und allumfassend nat&#252;rlich auch die <strong>dmexco</strong> in K&#246;ln. Das Leben der digitalen Gesellschaft sprudelt seitdem immer wieder neue Ideen und kreative Impulse. Auch steckt diese neue digitale Bohéme einzelne R&#252;ckschl&#228;ge weg wie nie zu vor &#8211; man m&#246;ge an die scheussliche Dotcomtod-Phase denken. Anstatt wie knallende Sektkorken umher zu hopsen, verh&#228;lt sich der Gro&#223;teil der Branche gesittet und anst&#228;ndig, so dass diese Branchentreffen in gesunden Ma&#223;en ablaufen.</p>
<p>Knapp ein Jahr sp&#228;ter wurde ich neben meinem seit 2003 anhaltenden Bloggen und den verschiedenen Network-Events auf Twitter aufmerksam und legte am 11. M&#228;rz 2007 um 13:08 Uhr meinen Twitteraccount an. Damals noch vom virtuellen Pseudonym &#8220;Sichelputzer&#8221; getrieben, nunmehr auf <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">@MikeSchnoor</a> eingenordet, blicke ich mittlerweile auf &#252;ber 15.500 Tweets aus meinem Leben zur&#252;ck. Eine Mischung aus professionellen und privaten Interessen, denen man folgen kann, aber nicht folgen muss. Im Alltag komme ich ohne Twitter nicht &#252;ber die Runden, denn hier werden Informationen ausgetauscht und ich erhalte schnell Hinweise auf Fragen oder finde Informationen, die mir das digitale Leben erleichtern.</p>
<h3>Virtueller Austausch wird Realit&#228;t</h3>
<p>Das ganze Treiben w&#228;re nicht m&#246;glich ohne genau diejenigen Follower, die mir vertrauen und denen ich wiederum vertraue. Meine Timeline besteht aus den f&#252;r mich interessanten Pers&#246;nlichkeiten des Social Web und nicht aus Menschen, denen man empfehlenswerterweise folgen sollte. Doch genau diese Individuen erhellen meinen Alltag auch dann, wenn ich nicht direkt bei Twitter bin. Gerade in den Ballungszentren K&#246;ln und D&#252;sseldorf hat sich eine sehr entspannte Nutzerschaft gebildet, die auch regelm&#228;&#223;ig ein gemeinsames Treffen, Tweetup, Twittagessen oder sonstigen Event vor Ort zelebrieren kann und m&#246;chte: <a href="http://twitter.com/bindermichi">@bindermichi</a>, <a href="http://twitter.com/boydroid">@boydroid</a>, <a href="http://twitter.com/buecherkinder">@buecherkinder</a>, <a href="http://twitter.com/carmenhi">@carmenhi</a>, <a href="http://twitter.com/dccf">@dccf</a>, <a href="http://twitter.com/diemelanie">@diemelanie</a>, <a href="http://twitter.com/dingler_g4">@dingler_g4</a>, <a href="http://twitter.com/ennome">@ennome</a>, <a href="http://twitter.com/hirnrinde">@hirnrinde</a>, <a href="http://twitter.com/hobbbes">@hobbbes</a>, <a href="http://twitter.com/johanneslenz">@johanneslenz</a>, <a href="http://twitter.com/karrierebibel">@karrierebibel</a>, <a href="http://twitter.com/michaelabrandl">@michaelabrandl</a>, <a href="http://twitter.com/mika73">@mika73</a>, <a href="http://twitter.com/nerotunes">@nerotunes</a>, <a href="http://twitter.com/platypusman">@platypusman</a>, <a href="http://twitter.com/pr_doktor">@pr_doktor</a>, <a href="http://twitter.com/punktefrau">@punktefrau</a>, <a href="http://twitter.com/queenofwhatever">@queenofwhatever</a>, <a href="http://twitter.com/sinnundverstand">@sinnundverstand</a>, <a href="http://twitter.com/sixtus">@sixtus</a>, <a href="http://twitter.com/talkabout">@talkabout</a>, <a href="http://twitter.com/videopunk">@videopunk</a>, <a href="http://twitter.com/widget68">@widget68</a></p>
<p>Diese kleine Liste stellt zwar nur eine kleine Auswahl von allen, aber im R&#252;ckblick auf die letzten Wochen dieses Jahres danke ich euch allen f&#252;r die inspirierenden und lustigen Momente, die zwar gro&#223;teils mit euren Kameras, Smartphones und sonstwie als Fotos und Tweets im Netz dokumentiert worden. Unabh&#228;ngig davon z&#228;hlen nat&#252;rlich alle Follower und Twitterer, mit denen ich regelm&#228;&#223;ig korrespondiere und ihre Tweets lese, jedoch mit denen ich eher selten und teils noch niemals mich im echten Leben treffen konnte. </p>
<p><a href="http://twitter.com/mikeschnoor"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/12/twitterati.png" alt="" title="twitterati" width="660" height="330" class="center" /></a></p>
<h3>Vielen Dank, dass es euch gibt!</h3>
<p>Ich m&#246;chte und muss mich daher f&#252;r viele spannende Zeilen in 140 Zeichen und so manchen Moment der digitalen realen Wirklichkeit bei meinen Followern bedanken. Denn selbst ich empfinde &#228;hnlich wie <a href="http://danielrehn.wordpress.com/2011/12/05/blogparade-how-i-met-my-twitter-oder-warum-ich-meine-timeline-auch-in-3d-und-farbe-lieb-habe/">Daniel Rehn</a> und <a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2011/12/03/how-i-met-my-twitter/">Kerstin Hoffmann</a>, dass ein Mensch, dem man seit langer Zeit folgt und seine geteilten Informationsh&#228;ppchen aufsaugt, immer vertrauter wird: &#8220;<em>Erstmalige Treffen mit Twitterati und Co. sind wie das dritte Date. Man kennt sich, mag sich&#8230;</em>&#8221; das darf auch gerne in harmonisch getriebener Echtzeit von Angesicht zu Angesicht stattfinden. </p>
<p>So sehe ich es wie <a href="http://buecherkinder.wordpress.com/2011/12/10/how-i-met-my-twitter-freundschaft-in-140-zeichen/">Stefanie Leo</a>, denn manchmal kann ich es gar nicht abwarten, den Twitteratis wirklich zu begegnen, und auch wie <a href="http://www.medtermine.at/blog/?p=180">Michaela Endemann</a> m&#246;chte ich die Mischung aus Twitter, Chats und Treffen als Quelle der Inspiration nicht mehr missen. Die wunderbare Entwicklung bei Twitter zeigt sich ebenfalls im Gedanken von <a href="http://isartom.wordpress.com/2011/12/06/twitter-und-wie-es-mir-hilft-mehr-mensch-zu-sein/">Tom Siegmund</a>, denn hier haben wir alle die M&#246;glichkeit Leute zu treffen, welche wir wohl nie kennen lernen w&#252;rden, weil wir in meist g&#228;nzlich unterschiedlichen Freundes- und Kulturkreisen au&#223;erhalb der digitalen Szene verkehren.</p>
<p>S&#228;mtliche Veranstaltungen im realen Leben haben sich f&#252;r mich wie auch f&#252;r <a href="http://www.sinnundverstand.net/allgemein/941/">Wiebke Ladwig</a> vollkommen ver&#228;ndert. Das macht diesen Spa&#223; auch wirklich aus und stimme <a href="http://echtzeitig.com/2011/12/23/how-i-met-my-twitter-einmal-und-immer-wieder-gern/">Michaela Brandl</a> zu, dass kein Nicht-Twitterer je verstehen wird, warum wir alle mit unseren Smartphones herumspielen, uns auch nebenbei Tweets zusenden ohne dabei schr&#228;g angeschaut zu werden, obwohl wir am gleichen Tisch sitzen. </p>
<p>Doch vor allem danke ich auch meiner <a href="http://twitter.com/skykat">Frau Katharina &#8220;@SkyKat&#8221; Schnitzer</a> f&#252;r ihre Geduld und <strong>Akzeptanz meines virtuosen digitalen Faible</strong>. Ohne sie w&#228;re ich dann doch nur ein Schatten meiner selbst. Vielen Dank!</p>
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		<title>Bewegende Zeiten: Social Media im Prozess der Umbr&#252;che</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 08:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit kurzem wei&#223; mindestens die halbe Social Media Szene in Deutschland: Nico Lumma verl&#228;sst Scholz &#038; Friends. Laut der offiziellen Pressemeldung sei der Job erf&#252;llt. Die Agentur h&#228;tte nunmehr eigenst&#228;ndige Teams aufgebaut, welche mit den anderen Bereichen verzahnt sind und damit keiner zentralen F&#252;hrung mehr bed&#252;rfen. Scholz &#038; Friends dankt Nico f&#252;r seinen Eifer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem wei&#223; mindestens die halbe Social Media Szene in Deutschland: <strong>Nico Lumma</strong> verl&#228;sst Scholz &#038; Friends. Laut der <a href="http://www.s-f.com/group/de/press/releases/2154/">offiziellen Pressemeldung</a> sei der Job erf&#252;llt. Die Agentur h&#228;tte nunmehr eigenst&#228;ndige Teams aufgebaut, welche mit den anderen Bereichen verzahnt sind und damit keiner zentralen F&#252;hrung mehr bed&#252;rfen. Scholz &#038; Friends dankt Nico f&#252;r seinen Eifer und wohl manchen &#220;bermut im Kundendialog. Ganz untypisch folgt auf diese Position auch keine Neubesetzung, also brauchen sich bitte keine weiteren Bewerber in der Agentur vorstellen. Im Prinzip scheint ja alles in bester Ordnung zu sein&#8230; doch wie wirkt sich solch ein Schritt f&#252;r die anderen Pers&#246;nlichkeiten mit Social Media in ihrem Titel aus?<br />
<span id="more-3884"></span></p>
<h3>Markt f&#252;r Social Media wird sich konsolidieren</h3>
<p>Zum Ende des Jahres schwelgt alle Welt in Harmonie, schlie&#223;lich boomt Social Media wie kein anderer Bereich der digitalen Wirtschaft. &#8220;<em>Wer in diesem Feld Fu&#223; fassen will, sollte es jetzt tun</em>&#8220;, so <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/immer-in-kontakt-social-media-manager-wissen-wie-sich-firmen-auf-facebook-twitter-und-co-etablieren-und-sind-zur-zeit-aeusserst-gefragt/5889802.html">kommentierte ich k&#252;rzlich</a> die aktuellen Jobaussichten in diesem Segment. Und damit d&#252;rfte ich nicht so ganz Unrecht haben. Wegen der aktuell hohen Nachfrage am Markt finden auf Social Media spezialisierte Berater und die etablierten Agenturen derzeit einen gesunden N&#228;hrboden: Viele Kunden fordern immer st&#228;rker das Fachwissen von Social Media ein. </p>
<p>W&#228;hrend vor wenigen Jahren noch Wissensl&#252;cken im Bereich Social Media herrschen mochten, verst&#228;rken sich aber jetzt immer mehr <strong>Interaktiv- und Kreativagenturen mit frischem Humankapital und bauen so ihre eigenen Social-Media-Kompetenzen auf</strong>. Auch die meisten PR-Agenturen ziehen mit kreativen Neuzug&#228;ngen und Spezialisten nach. Schlie&#223;lich verwischt Social Media nicht nur in der Au&#223;enbetrachtung, sondern innerhalb einer Organisation die klassischen Grenzen von &#214;ffentlichkeitsarbeit, Marketing, Vertrieb, CRM oder Personalmarketing. Nicht ohne Grund schicken die Unternehmen ihre Mitarbeiter zu konkreten Weiterbildungsma&#223;nahmen, wie den Fachwirt Social Media an der <a href="http://www.dda-online.de/">Dialog Akademie (DDA)</a>, an der ich selbst auch als Dozent t&#228;tig bin, um die Organisation mit dem neu erworbenen Fachwissen direkt zu st&#228;rken. Ihr ganzheitlich strategischer Ansatz &#252;ber diese internen Schl&#252;sselpersonen f&#252;hrt letztlich zu einer Kompetenzverdichtung, indem gemeinsam mit externen Beratern und etablierten Agenturen gew&#252;nschte Strategie entwickelt und zum Erfolg gef&#252;hrt wird. </p>
<p>Dies ist jedoch nur einer von vielen m&#246;glichen Wegen, um eine Strategie f&#252;r Social Media umzusetzen. Fest steht, dass sich der Markt f&#252;r Social Media konsolidieren wird. Im kommenden Jahr erfahren wir eine Marktbereinigung um zahlreiche Individuen, die heute noch als meist selbsternannte Social Media Experten die Trommel f&#252;r ihre Beratungst&#228;tigkeit schlagen. Dies wird sich auch quer durch die Bank ziehen und selbst in den Unternehmen die Funktionalit&#228;t einer ausschlie&#223;lich auf Social Media spezialisierten F&#252;hrungsposition hinterfragen. </p>
<h3>Social Media wird zur Normalit&#228;t im Agenturgesch&#228;ft</h3>
<p>Die fetten Jahre f&#252;r Einzelk&#228;mpfer und Vorreiter sind langsam aber sicher vorbei. Zahlreiche Agenturen besch&#228;ftigen nicht nur einen Social Media Experten, sondern zehren von verschiedenen kreativen K&#246;pfen, die Praxis und Theorie miteinander kombinieren. Die Unternehmen erkennen darin klare Vorteile. Zugleich wird durch die medial plakativ inszenierte Ver&#228;nderung bei Scholz &#038; Friends und auch im Unterton des gesamten Marktes ein klares Signal deutlich: Social Media wird zur Normalit&#228;t im Agenturgesch&#228;ft. &#8220;<em>Nicht alle etablierten Agenturen setzen auf eigene Social-Media-Teams, aber fast alle Interaktiv-Agenturen. Daher kann man nicht sagen, dass prinzipiell alle Social-Media-Spezialagenturen vom Markt verschwinden werden &#8211; aber die meisten werden von den etablierten Interaktiv-Agenturen mit ihren eigenen Teams verdr&#228;ngt</em>&#8220;, betonte <strong>Marco Zingler</strong>, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von denkwerk, gegen&#252;ber der <a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/die_meisten_social_media_agenturen_werden_verdraengt/social_media_markt_wer_macht_das_geschaeft/marco_zingler_geschaeftsfuehrer_denkwerk">Werben &#038; Verkaufen</a>.</p>
<p>Die k&#252;nftigen <strong>L&#246;sungsans&#228;tze im Bereich Social Media</strong> bestechen nicht durch innovative Neuerungen oder die Einf&#252;hrung von Social Media, sondern durch <strong>kreative Umwege und genau die Denkweisen f&#252;r die Markenf&#252;hrung</strong>, die in den meisten deutschen Unternehmen sich bislang nie in ihren alten Strukturen durch- und umsetzen konnten. Damit meine ich nicht die klassisch verstaubte One-Voice-Policy in der PR, sondern insgesamt die teilweise nicht existente Online-Pr&#228;senz und Dialogf&#228;higkeit von Marken, Produkten und Dienstleistungen. Ob man wie <a href="http://lumma.de/2011/11/23/gute-freunde-sind-nie-allein/">Nico Lumma schrieb</a> das Wissen &#252;ber Markenf&#252;hrung durch drei Jahre bei einer Agentur und aus vier Staffeln Mad Men lernen kann, m&#246;chte ich nicht beurteilen. Jedoch hilft Social Media hier sehr viel, um eine attraktive Wahrnehmung nahe der Zielgruppe auszul&#246;sen. Die Agenturen mussten in den letzten Jahren mit Positionen wie Head of Social Media oder Director Social Media die Mangelerscheinung und damit die L&#252;cke in ihren Strukturen f&#252;llen. Doch der Wissensvorsprung der einzelnen Vorreiter sollte sp&#228;testens im kommenden Jahr von den meisten Dienstleistern und ihren Mitarbeiterst&#228;mmen aufgeholt sein. Braucht ein Unternehmen dann noch den einzelnen Denker, der zentral Social Media steuert und verwaltet?</p>
<h3>Social Media Experten als Individualisten</h3>
<p>Ich glaube schon, dass Social Media in einer Organisation fest verankert werden muss. Daher auch mein Appell: <strong>Der Bedarf f&#252;r Social Media Manager besteht definitiv</strong>. Entweder als eine klare F&#252;hrungsposition im Unternehmen oder in einer der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung unterstellten Stabsstelle, alternativ in einer fachbereichs&#252;bergreifenden Konstellation oder Teil einzelner Teams und Fachbereiche. Wer m&#246;chte nicht einer der 20.000 gesuchten Fachkr&#228;fte sein, die wir in der digitalen Wirtschaft suchen, aber teils noch nicht gefunden haben? </p>
<p>Die ersten beiden Varianten werden vielmehr in Unternehmen ihren Zuspruch finden, die letztere Form kann sich insbesondere in Agenturen sehen lassen. Der Social Media Manager kann im Unternehmen als Schnittstelle die verschiedenen Aufgaben von Public Relations oder Marketing &#252;ber vertriebsorientierten und kundendialogf&#246;rdernden Ma&#223;nahmen bis zu Human Resources erf&#252;llen. Viele Unternehmen und Organisationen erwarten dies, in Agenturen hingegen arbeiten einzelne Teams gemeinsam an den Auftr&#228;gen ihrer Kunden. Ob dort der Social Media Experte als &#252;bergreifendes Organ k&#252;nftig eine sinnvolle Strategie ist, zeigt sich an den Ver&#228;nderungen bei Scholz &#038; Friends. Man muss sich nur noch jetzt daf&#252;r oder auch dagegen entscheiden, Social Media durch eine F&#252;hrungsposition zu besetzen oder nicht, aber lange abzuwarten w&#228;re ein klarer Fehlschritt. Scholz &#038; Friends hat das Kapitel der Einzelk&#228;mpfer nach dem Aufbau der einzelnen Teams und dem Erleben und Ausleben von Social Media in der gesamten Agentur scheinbar f&#252;r sich abgeschlossen.</p>
<p>Aber auch der einzelne Protagonist steht pers&#246;nlich und f&#252;r seinen Arbeitgeber durch seine Bezeichnung und Position sehr stark im Rampenlicht. Agenturkunden k&#246;nnten explizit eine Betreuung von dieser Person w&#252;nschen, obwohl die personelle Resource bereits anderweitig allokiert ist. Das Auftreten in Expertenfunktion nach Au&#223;en hin mag sowohl f&#252;r Agenturen als auch Unternehmen von Interesse sein, schlie&#223;lich erhofft man sich einen Strahlkrafteffekt von der Kompetenz des Social Media Experten. Doch selbst wenn ein Social Media Experte sich selbst inszeniert, bleiben sie als mittlerweile schon fast ehemalige Early Adopter von Social Media ihrer Seele treu. Auf Twitter schrieb <strong>Raphael Brinkert</strong>, seines Zeichens als Managing Director at Jung von Matt/Fleet t&#228;tig, folgende bestechende Worte: <em>&#8220;Die wichtigsten tweets aus 3 Jahren @nico bei @scholzfriends: &#8220;Uff&#8221;, &#8220;tja&#8221;, &#8220;hach&#8221;, &#8220;hmpf&#8221;, &#8220;nur der hsv&#8221;. ;)&#8221;</em> </p>
<p><a href="http://mikeschnoor.com/upload/2011/11/lumma.png"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/11/lumma.png" alt="" title="lumma" width="660" height="260" class="alignnone size-full wp-image-3885" /></a></p>
<p>Zugegeben, das brachte auch mich zum Schmunzeln, denn wer Nico kennt, wei&#223; genau, dass sein Auftreten bei Twitter genau wie auch selbst meine eigene Pr&#228;senz sehr durch pers&#246;nliche individuelle Themen gepr&#228;gt ist. Fragt sich halt nur, was unterm Strich &#252;brig bleibt. Und damit &#252;be ich auch an mir pers&#246;nlich ein wenig Selbstkritik. Schlie&#223;lich sind Social Media Experten eindeutig eine Gruppe von Individualisten, die dem <strong>Zwang einer Titelschlacht</strong> unterliegen m&#246;gen. Da kommt der ber&#252;hmte &#8220;Schwanzl&#228;ngenvergleich&#8221; der digitalen Szene sehr schnell wieder aus der Ecke&#8230;  ;)</p>
<h3>Neue Perspektiven f&#252;r Social Media</h3>
<p><strong>Meiner Meinung nach befindet sich Social Media in einem f&#252;r den Markt sehr wichtigen Prozess voller Umbr&#252;che.</strong> Das typische &#8220;Trial and Error&#8221;-Prinzip wird auch weiterhin auf professioneller Weise von Unternehmen und Agenturen ausgelebt, um die f&#252;r sie bestm&#246;gliche Konstellation und Besetzung des Themas Social Media zu finden. Am Beispiel von Scholz &#038; Friends sieht man, dass eine solcher Prozess mehrere Jahre andauern kann. Dies schafft neue Perspektiven und Herausforderungen f&#252;r Social Media, aber auch gravierende Ver&#228;nderungen, von denen wir in 2012 noch viele weitere sehen und so manche &#220;berraschungen erleben werden.</p>
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		<title>Ein Bericht: Der mit der Bahn twittert&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 07:18:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hoffentlich hat jeder meiner recht rege kommenden und gehenden Follower bei Twitter mitbekommen, dass ich jeden Tag im Land unterwegs bin. Von Montag bis Freitag sitze ich t&#228;glich gut eine Stunde in einem der Z&#252;ge zwischen K&#246;ln und D&#252;sseldorf sowie den jeweiligen Stadtbahnen. Besonders in der Fr&#252;h oder zur Sto&#223;zeit gegen Feierabend erlebe ich dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffentlich hat jeder meiner recht rege kommenden und gehenden Follower bei Twitter mitbekommen, dass ich jeden Tag im Land unterwegs bin. Von Montag bis Freitag sitze ich t&#228;glich gut eine Stunde in einem der Z&#252;ge zwischen K&#246;ln und D&#252;sseldorf sowie den jeweiligen Stadtbahnen. Besonders in der Fr&#252;h oder zur Sto&#223;zeit gegen Feierabend erlebe ich dabei viele Dinge, finde aber kaum Zeit, um sie vollumf&#228;nglich aufzuschreiben. Anstatt Zeit zu verschwenden, schreibe ich in nur 140 Zeichen ganz direkt &#252;ber nahezu alles, was mich bei den Fahrten bewegt. Das Sch&#246;ne ist: Ich habe Mut zur L&#252;cke und lasse jeden daran teilhaben &#8211; ganz simpel und einfach bei Twitter.<br />
<span id="more-3818"></span></p>
<h3>Wie es dazu kam&#8230;</h3>
<p>Eigentlich bin ich kein Bahnfahrer, sondern ein ausgesprochen aktiver Autofahrer. Doch mit der neuen beruflichen Herausforderung in D&#252;sseldorf kam die logistische Komponente mit ins Spiel. Nach einer einfachen Berechnung aller Vor und Nachteile war das Auto im Weg und verursachte viel zu hohe Kosten. </p>
<p>Ich entschied mich, die t&#228;gliche Reiseroute direkt mit dem Schienenverkehr anzugehen. Mehr Zeit f&#252;r mich, ein wenig zur&#252;cklehnen und entspannen am fr&#252;hen Morgen, bevor es professionell ans Werk geht. Die R&#252;ckfahrt endet nicht im Stau, sondern ebenso geschmeidig mit der Bahn und den Stadtbahnen in K&#246;ln bis kurz vor die Haust&#252;r. Was ergab sich mehr, als &#252;ber das Mobiltelefon im Kontakt mit der lebendigen Au&#223;enwelt zu stehen und mich mit den Followern <a href="http://twitter.com/mikeschnoor">in meiner Timeline</a> zu unterhalten? Die ersten Tage, Wochen und Monate waren gepr&#228;gt von dem Ritual der Kommunikation, sich mit den Followern auszutauschen oder einfach nur die Timeline mitzulesen. Was soll man sonst gro&#223;artiges als Pendler machen? </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahncover.png" class="center"></p>
<h3>Ein Twitter-Experiment?</h3>
<p>Doch vor wenigen Monaten erhielt ich eine Einladung, dass ich an einem ersten Experiment der Deutschen Bahn bei Twitter teilnehmen durfte. Im Sinne des Zielgruppenmatchings hatte ich wohl die notwendigen Voraussetzungen &#8211; zugleich als digitaler Influencer im Social Web und als Vielfahrer der Bahn. Die PR-Info war insgesamt ganz gut und lockte mich an, aber brachte mich nicht dazu, die Pressemeldung im Blog zu ver&#246;ffentlichen oder mehr als nur einmal mein Lob f&#252;r den Service der Deutschen Bahn auszusprechen. Ich wollte einfach mehr erleben und ein wenig die Grenzen austesten, die der Gro&#223;konzern mit diesem Schritt in die digitalen Sph&#228;ren mit seinen Kunden wagen wollte. <strong>Nein, austesten passt nicht, vielmehr wollte ich etwas ausreizen und vorantreiben.</strong></p>
<h3>Langfristiges Engagement als wahre Herausforderung</h3>
<p>Nach den &#252;blichen Zuginfos zu fragen oder im gegens&#228;tzlichen Verhaltenskodex die typischen Verbalgr&#228;tschen unter der G&#252;rtellinie zu verteilen, so wie manche Reisende es gerne machen, schloss ich grunds&#228;tzlich f&#252;r mein kleines Experiment aus. Schlie&#223;lich wollte und will ich mehr als nur ein Verhalten an den Tag legen, das wie eine Eintagsfliege ein &#228;u&#223;erst kurzes Dasein in der Belanglosigkeit fristet. </p>
<p>Mich sachlich zu verhalten und gleichzeitig herausfordernd, aber auch als Kunde provozierend genug aufzutreten &#8211; das war mir von Anfang an wichtig, sobald ich mit den Mitarbeitern der Bahn kommunizierte und von meinen Problemen und kleinen Sorgen berichtete. Diese Menschen leisten wertvolle Arbeit und bem&#252;hen sich, die Probleme ihrer Kunden in nur wenigen Zeichen zu l&#246;sen. Ich bedanke mich f&#252;r den nimmerm&#252;den Aktionismus von Torsten, Norman, Kai, Janice, Maik, Melanie, Jana und Christian im Twitter-Serviceteam von <a href="http://twitter.com/db_bahn">@DB_Bahn</a>. </p>
<p>Echte Menschen &#8211; also wagte ich doch ein wenig mehr, lehnte mich aus dem Fenster und beschloss insgeheim: <strong>Ich betreibe ein unnachgiebiges Experiment.</strong> Quasi eine Langzeitstudie im stillen K&#228;mmerlein, sprich Bahnabteil oder Gro&#223;raumwagen. Schlie&#223;lich betreibt die @DB_Bahn einen Servicekanal &#252;ber Twitter, den ich nahezu restlos, manchmal schamlos, aber immer respektvoll anschreiben kann, wenn mir irgendetwas bei meiner Pendlerreise auff&#228;llt. Was sollte mich also davon abhalten, einfach Gas zu geben und das Twitter-Serviceteam zu fordern?</p>
<h3>Spa&#223; an der Kommunikation</h3>
<p>Dieses kleine Experiment, wie ich es gerne bezeichnen m&#246;chte, besitzt f&#252;r mich sogar ein wenig mehr Tragweite, als nur rein oberfl&#228;chlich der Bahn ein paar Hinweise auf Probleme zu liefern und um L&#246;sungen zu bitten sowie den Servicecharakter des Konzerns herauszufordern. Nein, dem regen Treiben liegt auch keine statistischen Empirie zugrunde, vielmehr jedoch der emotionale Drang zu beweisen, dass zu viel Kommunikation f&#252;r ein Unternehmen nicht immer die optimale L&#246;sung darstellen muss, aber auf der anderen Seite den einzelnen Kunden gl&#252;cklich machen kann. Zweischneidiges Schwert und so.</p>
<p>Ja, ich provoziere mit Nichtigkeiten und erwarte als zahlender Kunde das <strong>Feedback, das mir schlie&#223;lich jeder Social Media Berater vom blauen Himmel quer &#252;ber den gr&#252;nen Klee lobt</strong>: hohe Aufmerksamkeit, ausgesprochene Dialogf&#228;higkeit, aktive Kommunikation und &#228;u&#223;erste Transparenz. Anfangs vereinzelt, sp&#228;ter etwas mehr, und mittlerweile im Dauertakt. Warum? Weil es mir als Kunde unglaublich Spa&#223; macht, als Premium-Bahnfan mit der Bahn zu kommunizieren. Und weil ein hoher Nutzungsgrad diese neuen Jobs von einem Twitter-Serviceteam sichern kann und das Unternehmen und die verantwortlichen Mitarbeiter in ihrem Handeln sowie ihren Entscheidungen durchaus best&#228;tigen kann. Da muss man auch fair sein und die Leistung anerkennen und die Grundnahrung liefern, um die Legitimation des geplanten Twitter-Experiments zu untermauern.</p>
<h3>Was mir gef&#228;llt, gef&#228;llt aber nicht allen&#8230;</h3>
<p>Ich kann nicht in die K&#246;pfe der Bahnmitarbeiter denken, aber manche Zeitgenossen bei Twitter, denen ich bisher und auch teils immer noch gerne folgte und folge, legten ungeahnte Reaktionen an den Tag. <strong>Nicht jeden konnte ich von meinem Vorhaben begeistern. Aber so spielt das Leben.</strong> Gemessen an meinen Followern beobachte ich teils pure Ablehnung, blankes Entsetzen oder leichten Hohn. Manchmal auch volle Zustimmung und anscheinend unterhalte ich dank meiner Diskussionen mit der Deutschen Bahn auch den einen oder anderen Follower. Hier einige Beispiele quer durch die Reihen und per Zufall auserw&#228;hlt, quasi als reaktion&#228;res Potpourri:</p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/Pendlomator/status/106971429534318593"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_01.png" class="center"></a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/sinnundverstand/status/108429142160187392"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_02.png" class="center"></a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/RalphPfister/status/108454032670068737"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_03.png" class="center"></a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/senorf/status/108446504636784640"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_04.png" class="center"></a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/berufspolemiker/status/108480898114125824"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_05.png" class="center"></a><br />
<a href="http://twitter.com/#!/pramesan/status/108427105964015616"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/08/bahn_06.png" class="center"></a></p>
<h3>Experiment der Sinne</h3>
<p>Schon lustig, wie sich viele belustigen k&#246;nnen und einzelne Zeitgenossen eine leichte Feindseeligkeit entgegen bringen. Nat&#252;rlich teste ich die Schmerzgrenze derer, die mir zuh&#246;ren wollen. Keine tollen Links und wichtige Infos hole ich ans Tageslicht, die rund um PR oder Social Media anzusiedeln sind. Nein, ich nutze Social Media bei Twitter und die gesamte Kommunikation so, wie jeder wichtige Experte es verlangt: <strong>Social Media wie es mir als Kunde gef&#228;llt &#8211; ja, ich bin dabei ein Risikofaktor.</strong> </p>
<p>Mir unverst&#228;ndlich sind ablehnende Reaktionen auf mein Vorgehen seitens mancher Social Media Experten, Social Media Berater oder Social Media Manager, die wie erw&#228;hnt den gr&#252;nen Klee &#228;hnlich der G&#228;nse zur Produktion von Foie gras in sich hineinpumpen m&#252;ssen, um ihr eigenes Unternehmen oder ihre individualisierte Strategie zu inszenieren, jedoch alles andere scheinbar nicht akzeptieren k&#246;nnen oder wollen. Nun gut, es gibt Zeitgenossen, die sind einfach noch nicht reif, den Titel eines Social Media Verantwortlichen zu tragen und gleichzeitig dem Titel gerecht zu werden, aber so spielt das Leben</p>
<p>Ich finde es pers&#246;nlich nur prickelnd, dass manche wichtige Leute, die kritischen Stimmen, sich &#252;ber so banale Dinge wie die Kommunikation eines anderen, also damit w&#228;re ich gemeint, aufregen m&#252;ssen. Ich nutze Twitter f&#252;r mich, nicht f&#252;r andere. Wer mir folgt, der muss halt damit leben und zurechtkommen, wie ich twittere. Dazu z&#228;hlt auch mein Kommunikationsverhalten mit der Bahn &#8211; Social Media im Expertenmodus als Experiment der Sinne.</p>
<h3>Kommunikation im Social Web braucht viel Verst&#228;ndnis</h3>
<p>Die illustre Runde an Followern, die mich daf&#252;r kritisierte, dass ich mit der Bahn kommuniziere wie es mir gef&#228;llt, zeigt einfach nur, dass dieser Kreis allesamt nicht verstanden hat, was die Bahn wohl nahezu perfekt verstanden hat. Durch meine pers&#246;nliches Experiment, um auszutesten, ob Social Media wirklich so funktioniert, wie es immer funktionieren sollte und mir ein wenig Spa&#223; bringt, kann ich mit Fug und Recht behaupten: <strong>Die Deutsche Bahn macht bei Twitter alles richtig!</strong> </p>
<p>Die Mitarbeiter zeigen sehr gut, wie sehr sie es verstanden haben, dass ich der Kunde bin &#8211; und damit im Sinne der ganz klassischen Lehre der wahre K&#246;nig im Lande. Die ber&#252;chtigte Servicew&#252;ste in Deutschland zeigt leider viel zu oft, dass der Klassiker in der Kundenbeziehung bei weitem nicht erlebbar gemacht wird, wie man es als Kunde erwartet. Der Kunde ist K&#246;nig. So soll es sein. Bei der Deutschen Bahn bin ich trotz 140 Minuten Versp&#228;tung immer noch ein gesch&#228;tzter Kunde, der sich dann auch gerne mal aufregen darf und in den meisten F&#228;llen auch Geh&#246;r findet. </p>
<p>Kommunikation im Social Web braucht von Unternehmen her so unglaublich viel Verst&#228;ndnis, was die Bahn scheinbar mit Leichtigkeit im Twitter-Serviceteam aufbringt, aber einzelne Personen wie so manche eigenst&#228;ndig agierende Social Media Manager selbst &#252;berhaupt nicht leisten k&#246;nnen. Vielen Dank daf&#252;r und auf bald, bis ich wieder im ICE sitze, aber die Klimaanlage ausf&#228;llt, oder wenn ich den Regionalexpress nehmen muss, weil der ICE einfach nicht kommt, oder wie gestern, wenn der ICE nicht mehr so f&#228;hrt, wie ich es gewohnt bin, oder wenn der IC so &#252;berp&#252;nktlich abf&#228;hrt, dass ich selbst &#252;berrascht bin&#8230; :)</p>
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		<title>Ode an Rivva: Lebe lang und in Frieden?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Blogosph&#228;re musste in den vergangenen Monaten sehr viel Leid ertragen. Nachdem Frank Westphal das Ende von Rivva bekannt gab, schien niemand aus der Szene mehr zu wissen, welche Nachrichten die Menschen wirklich bewegten. Auch fehlte unter Bloggern aufgrund der mangelhaften und teils nicht mehr stattfindenden Verlinkung zu einzelnen Themen die wahre Vernetzung. Endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Blogosph&#228;re musste in den vergangenen Monaten sehr viel Leid ertragen. Nachdem Frank Westphal das <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/2/6/walking_and_falling/">Ende von Rivva</a> bekannt gab, schien niemand aus der Szene mehr zu wissen, welche Nachrichten die Menschen wirklich bewegten. Auch fehlte unter Bloggern aufgrund der mangelhaften und teils nicht mehr stattfindenden Verlinkung zu einzelnen Themen die wahre Vernetzung.<br />
<span id="more-3764"></span></p>
<p>Endlich erbarmte sich ein Unternehmen zu einer finanziellen Unterst&#252;tzung des wohl besten Newsaggregators in Deutschland &#8211; oh Wunder, Rivva ging dank BMWi <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/6/7/rivva_ist_zurueck/">wieder an den Start</a>. Den Anbietern von <a href="http://www.virato.de/">Virato</a> und <a href="http://newshype.de">Newshype</a>, den zwischenzeitlich entwickelten Co-Existenzen der Nachrichtenaggregation, prophezeite die Branche eine sehr herausfordernde Zukunft. Schlie&#223;lich war der Platzhirsch wieder unter ihnen, sie mussten sich sehr warm anziehen. Jedoch blieb die Freude &#252;ber Rivva, den hoch gesch&#228;tzten und sehr vermissten Dienst, nur von kurzer Dauer. So schrieb ich in einem Moment der Freude folgende Zeilen:</p>
<blockquote><p>Rivva, ich brauche dich. Rivva, ich nutze dich. Rivva, Du &#246;ffnest mir die Augen. Rivva, Du bist ein wertvolles Instrument. Rivva, ohne Dich ist das Internetz einfach anders. Rivva, Dein Potenzial ist unterbewertet. Rivva, Du bist Gold wert. Rivva, Du bist mein Leidensschmerz. Rivva. Einfach nur Rivva.</p></blockquote>
<p>Von den einstigen Aussagen und Tr&#228;umen nehme ich immer st&#228;rker Abstand. Was f&#252;r einige Jahre als das Tor zur deutschen Blogosph&#228;re galt, f&#252;hlte sich trotz des frischen Aufwinds unangenehm verschlossen. Mittlerweile stelle ich ern&#252;chternd fest: Wen interessiert&#8217;s, wenn ein Portal die News f&#252;r mich erzeugt? </p>
<h3>Informationsbed&#252;rfnis &#252;ber Social Services</h3>
<p>Mein pers&#246;nliches Informationsbed&#252;rfnis der deutschen Social Media Szene, von speziellen Nischenthemen und nat&#252;rlich auch allgemeinen Nachrichten beziehe ich mittlerweile &#252;ber Social Services. Eine prim&#228;re Rolle spielen dabei eindeutig <a href="http://twitter.com/mikeschnoor">Twitter</a>, <a href="http://facebook.com/mikeschnoor">Facebook</a> und das neue <a href="https://plus.google.com/109921841844747358084/">Google+</a>. </p>
<p><a href="http://rivva.de"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/07/rivva-rating.png" class="center"></a></p>
<h3>Blogs verblassen im Schatten der Empfehlungsmaschinerie</h3>
<p>Brauchen informierte und vernetzte Nutzer noch ein mundgerechtes Aufbereiten eines Informationsbreis, den wir mit unserem digitalen L&#246;ffelchen brav verputzen? Die starke Relevanz dieser Kommunikationskan&#228;le l&#228;sst sich einwandfrei bei Rivva selbst feststellen: Nur wenige Stories werden von Blogs verlinkt, hingegen sind Tweets und Likes -irgendwann bestimmt auch Plusones- das Ma&#223; aller Dinge. Insbesondere Blogs verblassen im Schatten der starken Empfehlungsmaschinerie.</p>
<p>Im sozial gef&#252;hlt-erlebten Web scheint die Sonne auch ohne Newsaggregatoren und ihre einstigen Antriebsmomente namens Weblogs, was mich nach der inhaltlichen Vielfalt aus der goldenen Zeit der Blogosph&#228;re etwas wehm&#252;tig sehen l&#228;sst. <strong>Wie beurteilt ihr diese Situation &#8211; nutzt ihr Rivva noch oder erlebt ihr ein &#228;hnliches Relevanzgef&#252;hl hinsichtlich der empfohlenen Links in euren Social Networks?</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Twitter, Facebook und XING: Linkschleuderei als digitalen Selbstbeweihr&#228;ucherung?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einen Artikel f&#252;r das eigene Blog schreibt, greift oft zu diversen Tools, um den fertigen Blogeintrag im Netz zu promoten. Waren es fr&#252;her Social Bookmarking Dienstleister wie del.icio.us oder Stumbleupon, nehmen heute die Echtzeitmedien Twitter, Facebook und XING die Rolle der Linkdistribution ein. Zurzeit distanziert sich Ed Wohlfahrt in seinem aktuellen Artikel von diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Artikel f&#252;r das eigene Blog schreibt, greift oft zu diversen Tools, um den fertigen Blogeintrag im Netz zu promoten. Waren es fr&#252;her Social Bookmarking Dienstleister wie del.icio.us oder Stumbleupon, nehmen heute die Echtzeitmedien Twitter, Facebook und XING die Rolle der Linkdistribution ein. Zurzeit distanziert sich Ed Wohlfahrt in <a href="http://edrelations.com/2011/01/11/nein-zur-digitalen-selbstbeweihraucherung/">seinem aktuellen Artikel</a> von diesem Gebahren der Promotion in Social Media und fragt noch einmal nach: <a href="http://twtpoll.com/aihcm2">Ist dieses Vorgehen verwerflich oder gelebte Praxis?</a> </p>
<p>Eine durchaus relevante Frage hinsichtlich der &#8220;digitalen Selbstbeweihr&#228;ucherung&#8221;, die im Sinne der eigenen Online-Reputation nicht zu verachten ist. F&#252;r meinen Teil (er)lebe ich Social Media und damit das Internet in seiner frischesten Form nach folgender Maxime: <strong>Egal ob Twitter, Facebook, oder Xing &#8211; wer mir folgt oder mein Kontakt sein m&#246;chte, macht dies aus Interesse an meiner Person.</strong> Nicht aus Zahlenhascherei um die h&#246;chsten Werte an Verfolgern und Gefolgten. Diese zahlengeilen Menschen entfolgen mir &#252;blicherweise auch nach kurzer Zeit, oder ich rate ihnen an, mir schleunigst mit nur einem Klick zu entfolgen, wenn meine ver&#246;ffentlichten Informationen von keinem pers&#246;nlichen Interesse f&#252;r sie sind.</p>
<p><strong>Als viel interessanter entpuppen sich die Follower und Kontakte, die ziemlich genau das sehen m&#246;chten, was ich der Welt mitteile.</strong> Dazu z&#228;hlen nicht nur Weisheiten und Sinnfreiheiten mit 140 Zeichen, sondern auch Linktipps zu Themen, die mich interessieren und von denen ich glaube, sie interessieren diejenigen Leute, die mir folgen. Manche Themen werden bereits von anderen Autoren gut abgedeckt, so dass ich freudig ihre Links verbreite oder andere Tweets mit Linktipps retweete bzw. die Informationen mit meinen Kontakten &#252;ber die &#252;blichen Funktionen teile. Dieses Prinzip des Teilens passt perfekt zu den Gedanken, die ich selbst nicht mit nur 140 Zeichen oder einem kurzen Statusupdate ausdr&#252;cken kann, sondern f&#252;r die ich einen l&#228;ngeren Artikel im eigenen Blog herleiten muss. </p>
<p><a href="http://facebook.com/sichelputzer"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/promo.png" class="center"></a></p>
<p>Genau diese Artikel, die ich eigenh&#228;ndig mit verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig viel Zeit und so manches Mal auch mit M&#252;he verfasse, m&#246;chte ich gelesen wissen. Der Grund f&#252;r diesen Wunsch liegt vielleicht nicht jedem Leser, Kontakt oder Follower auf der Hand. Hier stehen keine Abrufzahlen in Millionenh&#246;he f&#252;r den Egopush im Vordergrund. <strong>Nein, es sind eher Eure Reaktionen und Kommentare auf meine Artikel, die mir wertvoll sind</strong>. Ich verbreite die Links auch, weil es mich erfreut, wenn ich anderen Menschen etwas mitteilen kann, was vielleicht f&#252;r ihren pers&#246;nliche Situation in Arbeits- und Privatleben von Vorteil sein kann.</p>
<p>Gewiss ist es ein zeitraubender Faktor, jeden Blogeintrag zu promoten. Je einfacher, desto besser. Nicht ohne Grund habe ich nach ersten Gehversuchen den &#8220;Tweet-this&#8221;-Automatismus eines Plugins f&#252;r WordPress vor fast zwei Jahren wieder deaktiviert. Daraus folgte, dass ich nur h&#228;ndisch die Tweets mit den Links verfasste. Mein Ziel dahinter ist auch leicht ersichtlich: <strong>Ein wenig pers&#246;nliche Note hilft immer, wenn ein Link ankommen soll.</strong> <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">Twitter</a> wird per Hand, <a href="http://facebook.com/mikeschnoor">Facebook</a> wiederum automatisch von Twitter gef&#252;llt. Die <a href="http://facebook.com/sichelputzer">Fanpage meiner Webseite</a> f&#252;lle ich wiederum per Hand und <a href="http://www.mikeschnoor.de">Xing</a> bekommt auch ein Statusupdate. Der Rest ist reiner Luxus und &#220;berfluss. Schlie&#223;lich gehen die Nutzer nicht mehr auf die Suche nach Informationen. Die Nutzer werden von den Informationen gefunden &#8211; und lassen sich vielleicht sogar auch &#252;berraschen.</p>
<p>Abschlie&#223;end freut es mich, durch den urspr&#252;nglichen Gedankengang im Artikel von Ed Wohlfahrt auf dieses Thema zu kommen. Dies erfolgte kurzerhand &#252;ber meine abonnierten RSS-Feeds via <a href="http://www.google.de/reader/">Google Reader</a> und nicht &#252;ber Twitter. So konnte ich anstatt eines einfachen Kommentares in seinem Blog gleich einen ganzen Artikel verfassen, was wesentlich mehr Relevanz besitzt als schn&#246;de 140 Zeichen. W&#228;hrend so manche Stimmen vom <a href="http://mikeschnoor.com/2011/01/06/rss-naht-jetzt-das-ende-der-wirklich-einfachen-syndizierung/">Ende von RSS fl&#252;stern</a>, glaube ich auch stark daran, dass RSS noch lange weiterleben wird. Dies ist jedoch eine andere Baustelle. :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>The Twitterverse</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2011/01/04/the-twitterverse/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 12:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer das Conversation Prism von Brian Solis bereits kennt, wird das neue &#8220;The Twitterverse&#8221; lieben. Zwanzig Monate nach der ersten Ank&#252;ndigung ver&#246;ffentlichte Brian Solis mit Jesse Thomas das neue Machwerk f&#252;r Social Media. Im Gegensatz zum Conversation Prism liegt der Fokus schon vom Namen her eindeutig auf Twitter und den diversen Apps und Services, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer das <a href="http://www.briansolis.com/2010/10/introducing-the-conversation-prism-version-3-0/">Conversation Prism</a> von Brian Solis bereits kennt, wird das neue &#8220;<a href="http://www.briansolis.com/2011/01/exploring-the-twitterverse/">The Twitterverse</a>&#8221; lieben. Zwanzig Monate nach der ersten Ank&#252;ndigung ver&#246;ffentlichte Brian Solis mit Jesse Thomas das neue Machwerk f&#252;r Social Media. Im Gegensatz zum Conversation Prism liegt der Fokus schon vom Namen her eindeutig auf Twitter und den diversen Apps und Services, die an Twitter &#252;ber die API andocken. In insgesamt 19 verschiedenen Kategorien, die als Ringe im Sonnensystem von Twitter dargestellt werden, finden sich die entsprechenden Logos. Wer danach suchet, der findet die Dienste schnell via Google.</p>
<p><a href="http://www.briansolis.com/2011/01/exploring-the-twitterverse/"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/twitterverse-poster-lg.jpg" class="center"></a></p>
<p>Die 19 Ringe umfassen die Themen Branding, Geographics, Interest Graph, Dashboard, Event Management, Live Streaming, Geo Location, Relationships, Marketing and Advertising, Rich Media, Communication Management, Research and Analysis, Stream Management, Mobile Applications, Trends, Social CRM, Influence and Resonance, Twitter Search sowie Causation. Wie lange werden wir warten m&#252;ssen, bis jemand davon eine eingedeutschte Version erstellt oder sich als <a href="http://mikeschnoor.com/2010/07/12/social-media-idealisten/">Social Media Experte</a> in den neuesten Variante seiner Vortragsfolien als Innovator br&#252;stet? :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Twitter-Fails 2010 &#8211; Kritik aus der digitalen Motzecke</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball WM]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart21]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zum Jahresanfang verbreitet Ausschnitt, einer der bekannteren PR-Clipping- und Monitoring-Dienstleister, die Mecker-Charts 2010 aus der deutschsprachigen Twitter-Gemeinschaft. Politik und Technik dominieren diese kleine Rangliste aus der digitialen Motzecke. Man sollte sich bei aller Genugtuung w&#228;hrend Lesekonsums dieser Top 10 jedoch fragen, ob bei den jeweils genannten Unternehmen &#252;berhaupt jemand diese &#8220;#fail&#8221;-Tweets ernst nimmt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zum Jahresanfang verbreitet Ausschnitt, einer der bekannteren PR-Clipping- und Monitoring-Dienstleister, die <a href="http://www.dieschnipseljagd.de/?p=1020">Mecker-Charts 2010</a> aus der deutschsprachigen Twitter-Gemeinschaft. Politik und Technik dominieren diese kleine Rangliste aus der digitialen Motzecke. Man sollte sich bei aller Genugtuung w&#228;hrend Lesekonsums dieser Top 10 jedoch fragen, ob bei den jeweils genannten Unternehmen &#252;berhaupt jemand diese &#8220;#fail&#8221;-Tweets ernst nimmt oder die kritischen Unkenrufe beachtet? </p>
<ul>
<li>Platz 1: Stuttgart21</li>
<li>Platz 2: Deutsche Bahn</li>
<li>Platz 3: CDU</li>
<li>Platz 4: Apple</li>
<li>Platz 5: FDP</li>
<li>Platz 6: iPhone</li>
<li>Platz 7: Twitter</li>
<li>Platz 8: Fu&#223;ball WM 2010</li>
<li>Platz 9: JMStV</li>
<li>Platz 10: Das Wetter</li>
</ul>
<p>Das Grundrauschen bei Apple oder dem iPhone ist viel zu gewaltig, als dass hier von zielgerichteter Kritik die Rede sein kann. Twitter selbst ist regelm&#228;&#223;iges Opfer von Ausf&#228;llen oder St&#246;rungen, so dass ein #fail sehr schnell abgesetzt wird. Auch die Fu&#223;ball-Tweets bezogen sich gewiss auf vergebene Torchancen und &#228;hnliche spielerische Problemstellungen, und waren dabei eher weniger als ernsthafte Kritik an der D11B gemeint.</p>
<p>Kurzum &#8211; die Politik und die offenkundige Unf&#228;higkeit, mit den digitalen Spielmachern mitzumischen, l&#228;sst sich als das wahre Opfer bei Twitter erkennen. Man darf bereits spekulieren, ob nicht in naher Zukunft eine Twitter-Zensur (#Zensurtweet) analog zu den gew&#252;nschten Netzsperren gefordert wird. Doch im Kern ist und bleibt diese Rangliste leider genauso aussagekr&#228;ftig und gleichfalls spannend wie das Jugendwort des Jahres: &#8220;Niveaulimbo&#8221;. :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schwerpunkte in der Nutzung von Twitter</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/10/12/schwerpunkte-in-der-nutzung-von-twitter/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 09:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Leseverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tweet]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter Charts]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Xefer Twitter Charts, welche ich in der Zwitscherliste reloaded von Jochen Mai fand, f&#246;rdert einen interessanten Aspekt in der Nutzung von Twitter zu Tage: Man sieht ganz genau, zu welcher Zeit der pers&#246;nliche Schwerpunkt beim Twittern ist. Ich bin am Morgen bei Twitter sehr aktiv. Wie aus der folgenden Grafik hervorgeht, scheint meine &#8220;Kern-Tweet-Zeit&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://xefer.com/twitter/">Xefer Twitter Charts</a>, welche ich in der <a href="http://karrierebibel.de/zwitscherliste-reloaded-140-twitter-tipps-tricks-und-tools/">Zwitscherliste reloaded</a> von Jochen Mai fand, f&#246;rdert einen interessanten Aspekt in der Nutzung von Twitter zu Tage: Man sieht ganz genau, zu welcher Zeit der pers&#246;nliche Schwerpunkt beim Twittern ist. </p>
<p>Ich bin am Morgen bei Twitter sehr aktiv. Wie aus der folgenden Grafik hervorgeht, scheint meine &#8220;Kern-Tweet-Zeit&#8221; im Zeitraum von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 12 Uhr zu liegen. </p>
<p><a href="http://mikeschnoor.com/upload/2010/10/twitter-stats.png"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/10/twitter-stats-sm.png" class="center" alt="Twitter Chart"></a></p>
<p>Die meisten Tweets setze ich am Mittwoch ab, dicht gefolgt vom Donnerstag. Dienstag und Montag sind die n&#228;chsten st&#228;rkeren Wochentage. An den restlichen Tagen schreibe ich verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wenig in den 140 Zeichen. Die vor allem recht stillen Nachmittage sind &#246;fters dadurch gepr&#228;gt, dass mir auch schlichtweg die Zeit im B&#252;ro fehlt, aktiv eigene Inhalte bei Twitter beizusteuern. Am Wochenende bin ich aus guten Gr&#252;nden auch sehr schweigsam. Was diese Twitter Charts keinesfalls bezeugen k&#246;nnen ist das eigentliche Leseverhalten, was durchaus von intensiverer Natur gepr&#228;gt ist&#8230; </p>
<p>Sch&#246;n w&#228;re gewiss eine kombinierbare Analyse zu den Retweets von eigenen Tweets seitens der Follower. Falls jemand das passende Tool kennt, freue ich mich auf einen Kommentar.  :)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter mit CSS-Script gehackt!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/09/21/twitter-mit-css-script-gehackt/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 12:52:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Hijack]]></category>
		<category><![CDATA[Script]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst war es eine sch&#246;ne, bunte Farbenwelt, mit der ein Account bei Twitter darstellte, dass mit einer kleinen Manipulation einzelne Tweets von CSS gestaltet werden konnten. Das spontane Ergebnis waren euphorische Freude und gepaart mit Unverst&#228;ndnis in der Netzgemeinde, doch der Schein war bekanntlich wieder tr&#252;gerisch. Ich ahnte bereits, dass dies nicht mit rechten Dingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst war es eine sch&#246;ne, bunte Farbenwelt, mit der ein Account bei Twitter darstellte, dass mit einer kleinen Manipulation einzelne Tweets von CSS gestaltet werden konnten. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/09/twitter-bug2.jpg"></p>
<p>Das spontane Ergebnis waren euphorische <a href="http://twitter.com/Ibo/status/25104578113">Freude und gepaart mit Unverst&#228;ndnis</a> in der Netzgemeinde, doch der Schein war bekanntlich wieder tr&#252;gerisch. </p>
<p><a href="http://twitter.com/Ibo/status/25104578113"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/09/twitter-bug1.jpg"></a></p>
<p>Ich ahnte bereits, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Schlie&#223;lich erkannte man bei dem regenbogenfarbigen Account, dass einzelne Tweets mit CSS-Kommandos behaftet waren. Nach fast zwei Stunden schaute ich bei Twitter nach einigen aktuellen Themen und bemerkte, dass ein &#8220;lebensgro&#223;er&#8221; Buchstabensalat in meiner Timeline hing. Zeitgleich erfolgten automatische Postings &#252;ber meinen Twitter-Account.</p>
<p>Als ich versuchte, die Seite zu aktualisieren und einen Hinweis auf die <a href="http://m.twitter.com">nicht-betroffene mobile Variante</a> von Twitter zu geben, wurde mein Twitter-Account direkt das Opfer einer Attacke bzw. einen Hijack per CSS-Script. Prompt griff ein Bekannter von einer M&#252;nchner Agentur zum Telefon und beschwerte sich, leicht schadenfroh, bei mir, warum ich seine Timeline jetzt auch mit &#8220;M&#252;ll&#8221; zudonnern w&#252;rde. Immerhin konnte ich dem Problem durch die Apps und mobile Version nach nur wenigen Minuten Herr werden. Ich rate zudem, dass jeder, der sich von diesem Wirrwarr nicht von allein befreien kann, sein <a href="http://twitter.com/settings/password">Passwort bei Twitter</a> schnellstm&#246;glich &#228;ndert. Solange von <a href="http://blog.twitter.com/">offizieller Stelle</a> kein Feedback folgt, sollte man davon absehen, das Webinterface von Twitter zu verwenden. </p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Mehr zu dem Thema steht bei <a href="http://www.sophos.com/blogs/gc/g/2010/09/21/twitter-onmouseover-security-flaw-widely-exploited/">Sophos</a> und <a href="http://eu.techcrunch.com/2010/09/21/warning-mouseover-tweets-security-flaw-is-wreaking-havoc-on-twitter/">Techcrunch</a>. Auch die dpa hat eine passende Meldung zu dem Twitter-Hack verbreitet &#8211; hier in Version bei der <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1042388">S&#252;ddeutschen</a>.</p>
<p>Der Fehler soll scheinbar durch einen Bug bei &#8220;t.co&#8221;, einem eigenen Dienst von Twitters zur K&#252;rzung von URLs, verursacht worden sein, &#252;ber den ein Javascript-Code mit einem &#8220;onmouseover&#8221;-Kommando clientseitig ausgef&#252;hrt wurde. Dabei besticht ein fadenscheiniger Geschmack, dass genau dieser &#8220;URL-Shortener&#8221; zur weiteren Sicherheit f&#252;r die Twitter-Nutzer einen weiteren Beitrag leisten sollte.</p>
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		</item>
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		<title>Das Sommerloch 2010: Der Blumenk&#252;bel bei Twitter</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkübel]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerloch]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle Welt zwitschert nur noch vom #Blumenk&#252;bel. Was macht den Beh&#228;lter so besonders interessant? Nicht nur die deutschen Fachmedien greifen das absurde Thema auf, auch auf internationaler Ebene sind die digitalen Einsiedler &#252;ber das deutsche Ph&#228;nomen des Blumenk&#252;bels verwundert. Der Grund f&#252;r diese digitale Furoe ist denkbar einfach. Die Wunderwaffe der Kommunikation, der klassische Lokaljournalismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt zwitschert nur noch vom <a href="http://search.twitter.com/search?had_popular=true&#038;q=Blumenk%C3%BCbel&#038;result_type=recent">#Blumenk&#252;bel</a>. Was macht den Beh&#228;lter so besonders interessant? Nicht nur die deutschen <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Twitter-Wie-ein-Blumenkuebel-zum-Hype-wird_93977.html">Fachmedien</a> greifen das absurde Thema auf, auch auf internationaler Ebene sind die digitalen Einsiedler &#252;ber das deutsche Ph&#228;nomen des Blumenk&#252;bels verwundert.</p>
<p><a href="http://twitter.com/brittdeezy/statuses/20389026981"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/08/blumenkuebel.png" class="center"></a></p>
<p>Der Grund f&#252;r diese digitale Furoe ist denkbar einfach. Die Wunderwaffe der Kommunikation, der klassische Lokaljournalismus, bringt die internationale Netzgemeinde zum Staunen. Die M&#252;nstersche Zeitung verbreitete vor zwei Tagen einen kurzen Artikel mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Grosser-Blumenkuebel-zerstoert;art997,988637">Gro&#223;er Blumenk&#252;bel zerst&#246;rt</a>&#8221; in ihrer Lokalausgabe f&#252;r Neuenkirchen. Was daran so faszinierend ist? Eigentlich rein gar nichts. Das Thema ist auch nicht sonderlich besonders. So l&#228;uft einfach nur die normale Berichterstattung, wie sie jeden Tag in Lokalzeitungen stattfindet.</p>
<p>F&#252;r einige kommunikationsfreudige Twitterati entwickelt sich aus dem Artikel &#252;ber den Blumenk&#252;bel ein gewaltiger Spa&#223;. Es wird getwittert, bist der Arzt kommt. Mitmachen garantiert Spa&#223;, einige hochgradig lustige Tweets, und so manche Perle der Sehns&#252;chte einzelner Personen nach Gr&#252;npflanzen sowie ihren Beh&#228;ltern. Viral ist daran nur die Verbreitung der grundlegenden Idee, sich zum Blumenk&#252;bel-Ph&#228;nomen mit Wort, Bild und Ton auszulassen. Eine gezielte Kampagne dahinter zu vermuten w&#228;re vollkommener Unsinn.</p>
<p>Doch durch den Erfolg des <a href="http://search.twitter.com/search?had_popular=true&#038;q=Blumenk%C3%BCbel&#038;result_type=recent">#Blumenk&#252;bel</a> als &#8220;Trending Topic&#8221; bei Twitter l&#228;sst die Herzen der viralen Marketing-Leute h&#246;her schlagen. Im Sekundentakt feuern die Netzbewohner lustige, am&#252;sante und absurde Tweets zum Blumenk&#252;bel-Ph&#228;nomen ins Netz. Auch eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Blumenkubel/140685062628481?ref=ts&#038;v=wall">Fanpage bei Facebook</a> wird eingerichtet und nach kurzer Zeit tummeln sich dort &#252;ber 1.000 Fans. Einige findige Kommunikatoren glauben, im Blumenk&#252;bel ihr Heil zu finden und <a href="http://twitter.com/otto_de/status/20386678711">verscherbeln</a> gleich ein paar St&#252;ck aus dem Sortiment. Meine <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor/status/20398354566">urspr&#252;ngliche Forderung</a> nach einem <a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/08/05/blumenkubel/">Song zum Blumenk&#252;bel</a> wurde sehr schnell beantwortet. Sogar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wPJtkPb5mRg">ein Video</a> zeugt von dem energetischen Potenzial des Blumenk&#252;bels und bezeugt die dramatische Reinform der deutschen Literatur. </p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Wenn eine ungewollte, ungeahnte und unvorhersehbare Reaktion der weltweiten Internetnutzer ins Rollen kommt, k&#246;nnen D&#228;mme brechen und das Objekt der Begierde erfreut sich gro&#223;er Aufmerksamkeit. Leider ist es ein Blumenk&#252;bel und kein sozial-gesellschaftlich relevantes Thema, wor&#252;ber die Leute im Netz sich auslassen. Und die <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Internetwelle-um-einen-zerstoerten-Blumenkuebel;art997,990767">M&#252;nstersche Zeitung</a>, die seit wenigen Stunden auf der internationalen Showb&#252;hne im Rampenlicht steht, wirkt selbst verwundert und begeistert zu gleich von diesem Hype. Den Verlag wird es gewiss erfreuen, schlie&#223;lich treibt es die Zugriffe auf das Online-Angebot in die H&#246;he und generiert unerwartete Werbeeinnahmen. Sei&#8217;s ihnen geg&#246;nnt. Schlie&#223;lich erleben wir eines der sch&#246;nsten Highlights im diesj&#228;hrigen Sommerloch &#8211; was will man mehr? :)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter-Slam f&#252;r Unternehmen: Oder was macht der echte Marcell?</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/07/15/twitter-slam-fuer-unternehmen-oder-was-macht-der-echte-marcell/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Welt spricht bei Social Media von dem Dialog auf Augenh&#246;he. Selbst ich proklamiere sehr offenkundig die Notwendigkeit der Konversation und Beziehungspflege. Gemeint ist dabei nicht nur der Bereich von Public Relations oder Marketing. Auch im Bereich des Kundenmanagements werden Beziehungsmanagement und Kundendialog im Netz immer wichtiger. Jeder Nutzer und praktisch alle Kunden k&#246;nnen &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt spricht bei Social Media von dem Dialog auf Augenh&#246;he. Selbst ich proklamiere sehr offenkundig die Notwendigkeit der Konversation und Beziehungspflege. Gemeint ist dabei nicht nur der Bereich von Public Relations oder Marketing. Auch im Bereich des Kundenmanagements werden Beziehungsmanagement und Kundendialog im Netz immer wichtiger. Jeder Nutzer und praktisch alle Kunden k&#246;nnen &#252;ber verschiedene Einstiegspunkte in Social Media individuelle Kontaktbeziehungen zu Unternehmen aufbauen. Digital Relations ist hier ein wichtiges Stichwort.</p>
<p>Social Media wird direkt zur Kommunikation eingesetzt, interne Details wie Kundennummern werden selbstverst&#228;ndlich in weiteren Schritten &#252;ber private Nachrichten oder per offizieller E-Mail ausgetauscht. Twitter oder Facebook dienen zur Erstkommunikation mit den Unternehmen, falls der klassische Weg &#252;ber die Hotlines und Callcenter zu keinem fruchtbaren Ergebnis f&#252;hrt. Auch nutzen Unternehmen Twitter zur proaktiven Kommunikation, sobald Nutzer durchaus ihren Frust im Netz ablassen. Prominente Vorreiter sind <a href="http://twitter.com/telekom_hilft">@telekom_hilft</a> oder <a href="http://twitter.com/vodafone_de">@vodafone_de</a> im Telekommunikations- und Mobilfunksektor. Die Kunden erkennen dieses zus&#228;tzliche Serviceangebot und nehmen es wahr. Die daraus erzielten Effekte sind schlecht messbar und nur wenig skalierbar, aber ein positiver Tweet eines Kunden oder neue Fans auf der Fanbase bei Facebook kippen negative Momentaufnahmen in eine positive Stimmung &#8211; ganz im Sinne eines Empfehlungsmanagements durch Kunden f&#252;r Kunden.</p>
<p><strong>Wie l&#228;sst sich Glaubw&#252;rdigkeit und Authentizit&#228;t einer Pr&#228;senz in Social Media definieren?</strong><br />
Die Anfangsphase einer Unternehmenspr&#228;senz in Social Media erfordert ein wenig Strategie, aber auch viel &#8220;Trial and Error&#8221;. Vieles wird mit Social Media nicht leichter und ein aktives Engagement gestaltet sich oft schon nach wenigen Tagen als herausfordernd. Ein gutes Beispiel ist der Ausbau der Unternehmenspr&#228;senz der 1&#038;1 Internet AG, ihres Zeichens her eines der f&#252;hrenden Unternehmen f&#252;r DSL, Hosting, Mobiles Internet, Entertainment, Domains, Server &#8211; nach eigener Aussage &#8220;Das Portal f&#252;r Produkte rund um das Internet.&#8221; Der Marktwert des Unternehmens ist entsprechend beachtlich, so dass ein Engagement in Social Media erforderlich ist. Neben dem etablierten Twitter-Account <a href="http://twitter.com/1und1">@1und1</a>, wo das &#8220;Social Media Team&#8221; des Unternehmens aktiv den Dialog gestaltet, wird jetzt scheinbar niemand geringeres als &#8220;Marcell D&#8217;avis&#8221;, bekannt als Testimonial aus den aktuellen Werbespots des Unternehmens, sein Gesicht auch bei Twitter pr&#228;sentieren.</p>
<p><a href="http://twitter.com/Marcell_D_Avis"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/07/marcell2.png" class="center"></a></p>
<p>In den letzten Tagen zeichnet sich jedoch ein kleiner Machtkampf bei Twitter um die Vorherrschaft der &#8220;Kundenzufriedenheit&#8221; ab. Das betroffene Unternehmen muss sich zurzeit mit einem anderen Nutzer auseinandersetzen, dessen Benutzername sehr &#228;hnlich klingt: In diesem Twitter-Slam tritt ein gewisser <a href="http://twitter.com/Marcell_D_Avis">@Marcell_D_Avis</a>, der mit vielen Followern und Nutzern bei Twitter einen aktiven Dialog f&#252;hrt, gegen den von offizieller Seite her best&#228;tigten <a href="http://twitter.com/marcelldavis">@marcelldavis</a> an, der bisher in seinen Tweets nur auf die offizielle Fanpage des Unternehmens bei Facebook verweist. </p>
<p><a href="http://twitter.com/marcelldavis"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/07/marcell.png" class="center"></a></p>
<p>Die Frage liegt nahe: Wer ist eigentlich wirklich glaubw&#252;rdiger? Und wie sollte das Unternehmen am besten darauf reagieren, dass der andere Twitter-Account schon beachtlich viele Follower aufweist? Social Media bietet zurzeit sehr viele Freir&#228;ume, in denen sich Einzelpersonen oder kleine Gruppen zusammenrotten k&#246;nnen, um ihre pers&#246;nlichen Botschaften und Meinungen unter das Volk zu bringen. Nachahmer geh&#246;ren dabei mittlerweile an die Tagesordnung. Die Betroffenen sollten versuchen, diesen Zustand zu akzeptieren und mit gleichen Mitteln zur&#252;ckzuschlagen, jedoch nur im &#228;u&#223;ersten Notfall mit der rechtlichen Keule schwingen.</p>
<p><strong>7 Tipps: Wie behauptet man sich gegen Nachahmer bei Twitter?</strong></p>
<ol>
<li><strong>Optimales Branding und CI</strong>: Unabh&#228;ngig von den Inhalten sollte der Twitter-Account kein standardisierter Account sein, der kein Hintergrundbild oder weiterf&#252;hrende Informationen in der Kurz-Biografie oder im Hintergrundbild selbst enth&#228;lt. Die klassische blaue Hintergrundfarbe des Microblogging-Dienstes Twitter muss an das Branding des Unternehmens angepasst werden. Das User-Icon sollte entweder das Unternehmenslogo oder aber das Gesicht des jeweiligen Testimonials tragen, falls der Account unter pers&#246;nlicher Federf&#252;hrung einer Einzelperson gestaltet wird.</li>
<li><strong>No Law Enforcement</strong>: Was passiert, wenn ein anderer Account mich nachmacht? In obigem Fall sei jedes Unternehmen gut damit beraten, nicht sofort den Weg zum Anwalt zu gehen. Dies kostet Zeit und Nerven, und im schlimmsten Fall kommt der Social Media PR-Gau schneller, als man denkt. Welcher Social Media Manager oder PR-Manager m&#246;chte eine Negativ-Story bis zu den Fachmedien oder in die Publikumspresse hochkochen? Falls kein am&#252;santer, satirischer Inhalt vom Nachahmer geboten wird, sondern handfeste Unwahrheiten verbreitet werden, ist der anwaltliche Weg selbstverst&#228;ndlich das beste Mittel, ein solches Querfeuer zur Aufgabe zu bringen.</li>
<li><strong>Offizielle Statements als Notwehr</strong>: Gewiss eignet sich der Ansatz, die Kommunikation bei Twitter mit offiziellen Charakter zu untermauern. Vor dem drohenden Debakel eines Social Media PR-Gaus empfiehlt sich nat&#252;rlich: Beobachten und nicht direkt auf kritische Stimmen sofort reagieren, sondern einfach den eigenen Account mit wertvollen Inhalten besser als den &#8220;Fake-Account&#8221; im Netz zu positionieren. Der Austausch mit anderen Nutzern bewirkt wahre Wunder, kann aber auch in einem Twitter-Slam wie bei obigem Beispiel zur Lachnummer werden, wenn fast kein Dialog seitens des offiziellen Twitter-Accounts erfolgt. Da hilft auch kein Zusatz in der Kurzbiografie bei Twitter, getreu nach dem Motto &#8220;Dieser Account wird vom Social Media Team betreut&#8221; &#8211; oder der Hinweis, dass der offizielle Testimonial-Account ein anderer w&#228;re.</li>
<li><strong>Plattform&#252;bergreifende Integration und Verlinkung</strong>: Der Twitter-Account des Unternehmens oder andere &#8220;Sub-&#8221;Accounts wie von Einzelpersonen sollten durchweg in den kommunikativen Aktivit&#228;ten des Unternehmens integriert und verlinkt werden. Dazu z&#228;hlt nicht nur die Homepage selbst. Auch Facebook oder die Corporate-Seite, aber ebenso das Blog des Unternehmens eignen sich hervorragend zur Verlinkung.</li>
<li><strong>Aktiv auf Nachahmer hinweisen</strong>: Vielen Kommunikatoren mag dies nicht schmecken, doch je popul&#228;rer ein &#8220;Fake-Account&#8221; wird, desto st&#228;rker wird der Verursacher sich in seinem Engagement best&#228;tigt f&#252;hlen. Selten sind die Nachahmer auf direkte Konfrontation oder Sch&#228;digung der Person oder des Namens aus. Vielmehr erfolgt dies Treiben aus reiner Belustigung. Ein Unternehmen sollte aktiv ihre eigenen Follower auf den Nachahmer hinweisen und nicht nur mitteilen, ein bestimmter Account w&#228;re der offizielle. Eine Gratwanderung, die es in sich haben kann, aber von einem Zugest&#228;ndnis zeugt.</li>
<li><strong>Vergesst das Following-Prinzip nicht</strong>: Der Twitter-Account eines Unternehmens ist nicht daf&#252;r gedacht, nur eine Handvoll anderer Twitter-Accounts zu folgen. Folgt euren followern, bildet zumindest dem Anschein nach eine Community. Das Argument, der Twitter-Stream w&#252;rde &#252;berf&#252;llt werden, z&#228;hlt nicht. Schlie&#223;lich ist der Twitter-Stream eines Unternehmens nicht zum Twitter-Monitoring gedacht, wof&#252;r es entsprechend andere Tools und M&#246;glichkeiten gibt. Je aktiver ein Unternehmen den Followern folgt und mit ihnen in den Dialog geht, desto positiver die Ausgangssituation gegen&#252;ber potenziellen Nachahmern.</li>
<li><strong>Aber man muss nicht immer Twittern</strong>: Ganz richtig gelesen. Ein Unternehmen muss nicht immer Twitter f&#252;r jeden einzelnen Mitarbeiter einsetzen. Selbst wenn Herr D&#8217;avis als Testimonial und Leiter f&#252;r Kundenzufriedenheit im Unternehmen schon &#252;ber die klassischen Kan&#228;le wie Telefon und E-Mail (oder auch mal auf Stippvisite an der Haust&#252;r) erreichbar ist, braucht er pers&#246;nlich nicht noch einen Twitter-Account unterhalten. Dazu gibt es die offiziellen Kan&#228;le bereits, und auch Twitter kostet an Aufw&#228;nden entsprechend Zeit und Energie.</li>
</ol>
<p>Grunds&#228;tzlich spricht vieles daf&#252;r, Twitter sinnvoll zu nutzen, um sich pers&#246;nlich oder ein Unternehmen in Social Media zu behaupten. Auch bei potenziellen Nachahmern und &#8220;Fake-Accounts&#8221; muss statt der rechtlichen Keule ein proaktiver Einsatz zuerst in der logischen Abfolge stattfinden, wenn man sich gegen Dritt-Accounts und Trittbrettfahrer durchsetzen will. Und wenn es nur ein wenig Spa&#223; ist, der im Sinne der allgemeinen Kommunikation f&#252;r das Unternehmen positiv spricht, bietet sich auch des&#246;fteren die friedliche Co-Existenz an. :)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lena Meyer-Landrut macht unsere Eurovision wahr!</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 07:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit langem hatte ich mich pers&#246;nlich nicht mehr zu den diversen Wettbewerben im deutschen Fernsehen hinrei&#223;en lassen. Wie sie nur alle hei&#223;en: DSDS, Popstars, Supertalent, Starsearch, X-Factor &#8211; alles in allem nur ein bunter Mix eines musikalischen Soaptainments. Nie kam etwas daraus hervor, das f&#252;r l&#228;ngere Zeit die Herzen der Deutschen mit Feuer und Flamme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit langem hatte ich mich pers&#246;nlich nicht mehr zu den diversen Wettbewerben im deutschen Fernsehen hinrei&#223;en lassen. Wie sie nur alle hei&#223;en: DSDS, Popstars, Supertalent, Starsearch, X-Factor &#8211; alles in allem nur ein bunter Mix eines musikalischen Soaptainments. Nie kam etwas daraus hervor, das f&#252;r l&#228;ngere Zeit die Herzen der Deutschen mit Feuer und Flamme entfachen konnte. Doch der Prozess und das durchaus positive Feedback zu dem Eurovision Song Contest 2010 erweckten schon im Vorfeld ein Gef&#252;hl der Hoffnung. Diese Hoffnung verwandelte sich endlich am gestrigen Abend zur unglaublich verr&#252;ckten Realit&#228;t: <strong>Die zierliche Lena Meyer-Landrut sang Deutschland auf den Gipfel des Triumphs.</strong> Wir sind nicht nur Papst, wir sind Gewinner des Eurovision Song Contests.</p>
<p>&#8220;Es ist unglaublich, ich kann das noch gar nicht glauben! Es ist ein so wahnsinnig tolles Gef&#252;hl, ich kann das gar nicht beschreiben &#8230; Jetzt erstmal den Moment genie&#223;en. Ich bin noch richtig im Schock. Ich hoffe, dass in Deutschland so richtig die Party abgeht&#8221;, erkl&#228;rte Lena den <a href="http://www.presseportal.de/pm/69086/1622274/ndr_das_erste">Vertretern des NDR</a>. Im Prinzip ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/eurovision-song-contest-lena-meyer-landrut-ein-bisschen-wahnsinn-1.951761">klein bisschen Wahnsinn</a> von einer jungen K&#252;nstlerin, die Europa &#252;berraschte.</p>
<p><strong>Die Deutsche Sensation in Oslo hat uns alle verbl&#252;fft.</strong> Die Performance des Songs hatte es in sich und schien den Geschmack von Millionen Zuschauern und den verschiedenen Landesvertretern in den nationalen Jury-Kommitees zu treffen. Zudem war Lena die einzige S&#228;ngerin, die einen gr&#246;hlenden Background Chor im Publikum hatte.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/05/esctv.jpg" class="center"></p>
<p>Germany &#8211; 12 Points. Germany &#8211; 10 Points. Germany &#8211; 12 Points. Starke Punkte von L&#228;ndern, von denen man niemals erwartet h&#228;tte, dass sie Deutschlands junge Interpretin Lena &#252;berhaupt in ihr Herz schlie&#223;en w&#252;rden. Nach nur wenigen Minuten erhob sich &#8220;Satellite&#8221; von Lena an die Spitze. Ein langes Zittern quer &#252;ber die osteurop&#228;ischen Punkte hinweg, doch schon nach 31 von 39 abgegebenen Landesvotings war klar: Die <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,697543,00.html">Mission ist erf&#252;llt, Lena und Deutschland sind uneinholbar</a> &#8211; und unser Traum wurde war. F&#252;r Deutschland konnte in der gesamten Geschichte des Wettbewerbs bisher nur Nicole den ersten Platz f&#252;r sich mit &#8220;Ein bisschen Frieden&#8221; im Jahr 1982 gewinnen. In diesem Jahr waren 25 Kandidaten angetreten, w&#228;hrend 39 L&#228;nder ihre Stimmen abgeben durften. </p>
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" width="100%">
<tr>
<td colspan="5"><strong>Die Ergebnisse des Eurovision Song Contests 2010</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="left"><strong>Rang</strong></td>
<td align="left"><strong>Land</strong></td>
<td align="left"><strong>Interpret</strong></td>
<td align="left"><strong>Titel</strong></td>
<td align="left"><strong>Punkte</strong></td>
</tr>
<tr>
<td align="right">01.</td>
<td align="left">Deutschland</td>
<td align="left">Lena Meyer-Landrut</td>
<td align="left">Satellite</td>
<td align="right">246</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">02.</td>
<td align="left">T&#252;rkei</td>
<td align="left">maNga</td>
<td align="left">We Could Be The Same</td>
<td align="right">170</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">03.</td>
<td align="left">Rum&#228;nien</td>
<td align="left">Paula Seling &#038; Ovi</td>
<td align="left">Playing With Fire</td>
<td align="right">162</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">04.</td>
<td align="left">D&#228;nemark</td>
<td align="left">Chanée &#038; N&#8217;evergreen</td>
<td align="left">In A Moment Like This</td>
<td align="right">149</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">05.</td>
<td align="left">Aserbaidschan</td>
<td align="left">Safura</td>
<td align="left">Drip Drop</td>
<td align="right">145</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">06.</td>
<td align="left">Belgien</td>
<td align="left">Tom Dice</td>
<td align="left">Me And My Guitar</td>
<td align="right">143</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">07.</td>
<td align="left">Armenien</td>
<td align="left">Eva Rivas</td>
<td align="left">Apricot Stone</td>
<td align="right">141</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">08.</td>
<td align="left">Griechenland</td>
<td align="left">Giorgos Alkaios &#038; Friends</td>
<td align="left">OPA</td>
<td align="right">140</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">09.</td>
<td align="left">Georgien</td>
<td align="left">Sofia Nizharadze</td>
<td align="left">Shine</td>
<td align="right">136</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">10.</td>
<td align="left">Ukraine</td>
<td align="left">Alyosha</td>
<td align="left">Sweet People</td>
<td align="right">108</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">11.</td>
<td align="left">Russland</td>
<td align="left">Peter Nalitch &#038; Friends</td>
<td align="left">Lost And Forgotten</td>
<td align="right">98</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">12.</td>
<td align="left">Frankreich</td>
<td align="left">Jessy Matador</td>
<td align="left">Allez Olla Olé</td>
<td align="right">98</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">13.</td>
<td align="left">Serbien</td>
<td align="left">Milan Stankovic</td>
<td align="left">Ovo Je Balkan</td>
<td align="right">82</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">14.</td>
<td align="left">Israel</td>
<td align="left">Harel Skaat</td>
<td align="left">Milim</td>
<td align="right">71</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">15.</td>
<td align="left">Spanien</td>
<td align="left">Daniel Diges</td>
<td align="left">Algo Pequeñito (Something Tiny)</td>
<td align="right">68</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">16.</td>
<td align="left">Albanien</td>
<td align="left">Juliana Pasha</td>
<td align="left">It&#8217;s All About You</td>
<td align="right">62</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">17.</td>
<td align="left">Bosnien-Herzegowina</td>
<td align="left">Vukašin Brajic</td>
<td align="left">Thunder And Lightning</td>
<td align="right">51</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">18.</td>
<td align="left">Portugal</td>
<td align="left">Filipa Azevedo</td>
<td align="left">Há Dias Assim</td>
<td align="right">43</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">19.</td>
<td align="left">Island</td>
<td align="left">Hera Bj&#246;rk</td>
<td align="left">Je Ne Sais Quoi</td>
<td align="right">41</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">20.</td>
<td align="left">Norwegen</td>
<td align="left">Didrik Solli-Tangen</td>
<td align="left">My Heart Is Yours</td>
<td align="right">35</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">21.</td>
<td align="left">Zypern</td>
<td align="left">Jon Lilygreen &#038; The Islanders</td>
<td align="left">Life Looks Better In Spring</td>
<td align="right">27</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">22.</td>
<td align="left">Moldawien</td>
<td align="left">Sunstroke Project &#038; Olia Tira</td>
<td align="left">Run Away</td>
<td align="right">27</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">23.</td>
<td align="left">Irland</td>
<td align="left">Niamh Kavanagh</td>
<td align="left">It&#8217;s For You</td>
<td align="right">25</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">24.</td>
<td align="left">Weissrussland</td>
<td align="left">3+2</td>
<td align="left">Butterflies</td>
<td align="right">18</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">25.</td>
<td align="left">Gro&#223;britannien</td>
<td align="left">Josh</td>
<td align="left">That Sounds Good To Me</td>
<td align="right">10</td>
</tr>
</table>
<p>Nicht ohne Grund bin sehr dankbar daf&#252;r, dass Lena beim Eurovision Song Contest 2010 den Sieg holen konnte. Die vergangenen Jahre waren alles andere als erfolgreich. Nach dem swingenden Witz-Duo von 2009 und dem Flop mit den No Angels aus 2008, der erblindeten S&#228;ngerin und der abgedrehten Lou war eigentlich nur einer durchweg erfolgreich: <strong>Stefan Raab und seine Talente &#252;berzeugten die Jury und die Zuschauer.</strong></p>
<p>Blicken wir auf Guildo Horn, Max Mutzke und die Performance von Stefan Raab pers&#246;nlich zur&#252;ck, erkennt man, dass er einen gewissen Riecher f&#252;r den musikalischen Erfolg der Deutschen aufweisen konnte. Dies braucht nat&#252;rlich einen Vorlauf, eine gute Taktik und eine &#228;u&#223;erst lobenswerte Zusammenarbeit der &#246;ffentlich-rechtlichen TV-Sendeanstalten mit dem Privatsender ProSieben. Allen Kritikern und Unkenrufen zum Trotz konnte niemand geringeres als Stefan Raab mit seinem <a href="http://mikeschnoor.com/2010/03/13/lena-meyer-landrut-unser-star-fuer-oslo/">gesamten Prozess des Vorentscheids</a> eine Kandidatin ausfindig machen, die gesangliches Talent beweist und einen fast globalen Wettbewerb f&#252;r sich entscheiden kann. Die <a href="http://www.derwesten.de/kultur/Lena-will-den-Titel-2011-in-Deutschland-verteidigen-id3045612.html">Feierlichkeiten</a> sei allen geg&#246;nnt!</p>
<p>Insgesamt ist dieses Vorgehen von Stefan Raab und seinem gesamten Team eine sehr ausgekl&#252;gelte Strategie, die durch gezieltes Marketing und Promotion vor allem hier in Deutschland einen unbestechlichen Charme und Erfolg aufweist. <strong>Wenn Bohlen der Poptitan ist, dann ist Raab der griechische G&#246;ttervater der Musik, der den Titanen vom Thron st&#246;&#223;t.</strong> Das erkennen auch <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/lena-siegt--und-raab-ist-der-neue-siegel_100028199.html">andere Kritiker</a>, und diese Stimmen scheinen lauter zu werden. Das Erste, ProSieben, Stefan Raab und die Popwellen in der ARD wollen auch im kommenden Jahr mit &#8220;Unser Star f&#252;r &#8230;&#8221; ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. Ob in Berlin, in K&#246;ln, in Hamburg oder in M&#252;nchen &#8211; es wird in Deutschland sein!</p>
<p>Was wir fr&#252;her als Live-Blog f&#252;hrten, wurde mittlerweile durch Twitter abgel&#246;st. Hier konnte man bei den einschl&#228;gigen Stichworten <a href="http://search.twitter.com/search?q=#esc">#ESC</a> und <a href="http://search.twitter.com/search?q=#eurovision">#Eurovision</a> sehr gut verfolgen, wie unglaublich schnell das Netz in Echtzeit reagiert. Viele wollten ihre Meinung verbreiten, mit dabei sein und sich von dem Gef&#252;hl eines pan-europ&#228;ischen Wettbewerbs &#252;berw&#228;ltigen lassen. Auch wenn daran <a href="http://twitter.com/monoton/statuses/14995646330">geglaubt</a> wurde, dass Twitter das neue Public Viewing f&#252;r Nerds sei, so glaube ich eher, dass Twitter den Fernsehkonsum und die Liveberichterstattung auf ein ganz neues Niveau quer durch alle Bev&#246;lkerungsschichten ver&#228;ndern wird. Wir alle sind <a href="http://rivva.de/live/lena">mit Social Media</a> dabei!</p>
<p>Ich kann nur darauf hoffen, dass Lena sich und ihrer Musik treu bleibt, gemeinsam mit Stefan Raab auf dem nationalen und internationalen Parkett weiter Fu&#223; fassen wird, und ihren Fans so erhalten bleibt, wie wir sie kennen gelernt haben. Vielen Dank f&#252;r diesen Moment des nationalen Stolzes, eines nationalen Gl&#252;cksgef&#252;hls und ein wenig charmanten Patriotismus, den Deutschland in diesen Tagen f&#252;r sich beanspruchen darf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Startschuss zum WanderCamp 2010</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/04/03/startschuss-zum-wandercamp-2010/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 14:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen traf sich eine Gruppe von Webenthusiasten und diskutierte im Rahmen eines anderen BarCamps in K&#246;ln &#252;ber das Wandern in freier Natur. Das Leben im digitalen Zeitalter zwischen dem festen Arbeitsplatz und dem mobilen Pendant mit iPhone und Laptop im Handgep&#228;ck bedeutet letztendlich auch einen Verzicht auf Entspannung und ein wenig Lebensqualit&#228;t. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen traf sich eine Gruppe von Webenthusiasten und diskutierte im Rahmen eines anderen BarCamps in K&#246;ln &#252;ber das Wandern in freier Natur. Das Leben im digitalen Zeitalter zwischen dem festen Arbeitsplatz und dem mobilen Pendant mit iPhone und Laptop im Handgep&#228;ck bedeutet letztendlich auch einen Verzicht auf Entspannung und ein wenig Lebensqualit&#228;t. Als kleine Gruppe waren wir von der Idee begeistert, uns f&#252;r einige wenige Tage von dem Rest der digitalen Welt abzuschotten und dennoch aktiven Wissensaustausch mit Spa&#223; und Interesse zu verbinden. In weiterf&#252;hrenden Gespr&#228;chen kamen wir als diese interessierte Gruppe auf die Idee, ein WanderCamp f&#252;r andere Webenthusiasten und Social Medianer zu konzipieren und den Event eigenst&#228;ndig zu organisieren. In der letzten Woche konkretisierte sich <a href="http://blog.13stock.de/2010/04/03/startschuss-zum-wandercamp-2010">das Interesse am WanderCamp</a>, so dass wir uns entschieden, endlich Gas zu geben!</p>
<p>Wir freuen uns daher sehr, heute den ersten Startschuss zur weiteren Planung f&#252;r das erste &#8220;WanderCamp 2010&#8243; zu ver&#246;ffentlichen. Nicht ohne Grund lautet unser Leitmotto f&#252;r das WanderCamp auch &#8220;<strong>Entschleunigung 2.0 &#8211; Social Media war noch nie so offline</strong>&#8220;. Die Organisation des WanderCamp 2010 erfolgt zentral durch Oliver Berger (<a href="http://twitter.com/oliverberger">@oliverberger</a>), Mike Schnoor (<a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">@MikeSchnoor</a>), Anne Grabs (<a href="http://twitter.com/annellchen">@annellchen</a>) und das Team vom 13. Stock (<a href="http://twitter.com/13stock">@13stock</a>). <strong>Weitere potentielle Mithelfer hei&#223;en wir herzlich willkommen.</strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/WanderCamp/113730728638764"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/04/wc2010-blog.png" class="center"></a></p>
<p><strong>Die Herausforderung besteht nun in der Planung bis zur eigentlichen Durchf&#252;hrung.</strong> Wir setzten ganz im Sinne von Social Media auf die Kollaboration und Interaktion mit allen potentiellen Teilnehmern. Wir laden Euch ein, gemeinsam am WanderCamp 2010 zu arbeiten und eure Ideen einzureichen. Dazu haben wir eine Facebook-Fanpage ins Leben gerufen, die in K&#252;rze neben dem &#252;blichen Informationsstreaming um einige Features wie auch das Diskussionsforum erweitert wird. Ein konkreter Termin f&#252;r das WanderCamp 2010 steht noch nicht fest, aber der Event soll selbstverst&#228;ndlich bei einem w&#228;rmeren und besseren Wetter stattfinden, so dass wir den Fr&#252;hsommer des Jahres bereits im Auge behalten. Nicht zu kalt, aber auch nicht zu hei&#223;.</p>
<p>Daf&#252;r suchen wir ebenfalls nach potentiellen Locations in ausgew&#228;hlten, m&#246;glichst zentral liegenden Wanderregionen in Deutschland, z.B. Eifel, Bergisches Land, Harz, Th&#252;ringer Wald. Dazu z&#228;hlen auch Wanderrouten, die verschiedene Schwierigkeitsgrade f&#252;r Anf&#228;nger und fortgeschritte Wanderer entsprechende Anreize geben. F&#252;r Vorschl&#228;ge sind wir sehr offen. Vielen Dank bereits an <a href="http://twitter.com/chrisschmitz">Christian Schmitz</a> f&#252;r erste konkrete Ideen f&#252;r die Eifel-Region.</p>
<p>Die Inhalte des zweit&#228;gigen Events m&#246;chten wir gerne mit den Teilnehmern gestalten. Ganz offline geht nat&#252;rlich nicht, aber wir hoffen auf einen gewissen Verzicht seitens der Teilnehmer. M&#246;gliche Themen umfassen: Geocaching-Elemente, GPS-Navigation, Foursquare und Gowalla, Tourguides, Wanderexperten, Wildness-Survival-Tipps, Schnitzen, Bogenschie&#223;en, Wanderausr&#252;stung und selbstverst&#228;ndlich Grillen unter freiem Himmel mit saftigen Steaks und frischem Stockbrot.</p>
<p>Wie ihr sehen k&#246;nnt, ist ein Konzept wie das WanderCamp 2010 nicht ohne Kosten umsetzbar. <strong>F&#252;r das WanderCamp 2010 suchen wir ab sofort Sponsoren, die uns und die Teilnehmer bei diesem Event unterst&#252;tzen wollen.</strong> Die genauen Details zum Sponsoring werden wir in K&#252;rze bekannt geben, darunter z.B. Busfahrt, Hostel/Hotel/Campingplatz, Catering, Ausr&#252;stung. Selbstverst&#228;ndlich sind alle Ideen, die wir hier zusammengefasst haben, nur der erste Ansatz. </p>
<h3>Zum Abschluss die Short-Facts noch einmal auf einen Blick</h3>
<p><strong>Worum geht es?</strong><br />
Wir planen ein Wochenende im Sinne der Netzkultur &#8211; aber nicht mit dem Laptop oder MacBook im Gep&#228;ck. Wir gehen an die frische Luft mit Wanderstiefeln, wetterfester Kleidung, Rucksack und einem knallharten Wissensaustausch von morgens bis abends &#252;ber das Wandern, Berge, Seen, Pflanzen, Tiere und das &#220;berleben in der Wildnis.</p>
<p><strong>Wer macht mit?</strong><br />
Jeder, der Lust auf Wandern hat und sich dabei f&#252;r zwei Tage anderen Themen und Fragen widmen m&#246;chte, die er sonst im Alltag ausblenden muss.</p>
<p><strong>Wo finde ich weitere Infos?</strong><br />
Bleibt immer auf dem Laufenden mit aktuellen Neuigkeiten bei Twitter: <a href="http://twitter.com/wandercamp">twitter.com/wandercamp</a></p>
<p><strong>Wie mache ich mit?</strong><br />
Gestaltet das WanderCamp &#252;ber Facebook selbst mit: <a href="http://bit.ly/wandercamp">bit.ly/wandercamp</a></p>
<p><strong>Wie lauten die Hashtags?</strong><br />
#WanderCamp oder #WC2010</p>
<p><strong>Wo finde ich das WanderCamp-Logo zum Download?</strong><br />
 Das Logo basiert auf dem BarCamp-Logo von <a href="http://barcamp.org/SpreadBarCamp">SpreadBarCamp</a> und ist unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC-Lizenz, NC SA 3.0</a> verwendbar.</p>
<p>Hier gibt es das WanderCamp-Logo als <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.psd">PSD</a>, <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.ai">AI</a> und <a href="http://blog.13stock.de/wp-content/uploads/2010/04/wandercamp.eps">EPS</a>.  Als <a href="http://www.flickr.com/photos/13stock/4486153367/">JPG</a> ist das Logo bei flickr zu finden.</p>
<p><strong>Wer organisiert alles?</strong><br />
Das WanderCamp 2010 ist ein gemeinsames Projekt von Oliver Berger (<a href="http://twitter.com/oliverberger">@oliverberger</a>), Mike Schnoor (<a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">@MikeSchnoor</a>), Anne Grabs (<a href="http://twitter.com/annellchen">@annellchen</a>) und dem Team vom 13. Stock (<a href="http://twitter.com/13stock">@13stock</a>).</p>
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		<title>Lena Meyer-Landrut &#8211; Unser Star f&#252;r Oslo!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 09:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist fett! So derbe! Richtig hart! Ich bin das erste Mal seit Jahren wieder davon &#252;berzeugt, dass Deutschland eine kleine Chance beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo hat. Keine gecasteten Kandidaten mit emotional befl&#252;gelten Hintergr&#252;nden und tr&#228;umerischen Superstar-Ambitionen. Keine endlos in den Medien durchproduzierten Alt-Stars, die auf ein letztes Flackern am Firmament hoffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist fett! So derbe! Richtig hart! Ich bin das erste Mal seit Jahren wieder davon &#252;berzeugt, dass Deutschland eine kleine Chance beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo hat. Keine gecasteten Kandidaten mit emotional befl&#252;gelten Hintergr&#252;nden und tr&#228;umerischen Superstar-Ambitionen. Keine endlos in den Medien durchproduzierten Alt-Stars, die auf ein letztes Flackern am Firmament hoffen. Keine Querelen mit Produzenten und ihren besiegelten Songs, die auch eigentlich niemand h&#246;ren m&#246;chte. Es geht um keinen Grandprix de la Eurovision Chanson mehr, sondern um den Eurovision Song Contest. <strong>Deutschland findet sich endlich selbst wieder und bringt mit Lena Meyer-Landrut eine vollkommen unbekannte, aber au&#223;ergew&#246;hnliche S&#228;ngerin an den Start.</strong></p>
<p>Lena ist anders, aber dennoch authentisch, wie man nur sein kann. Sie ist ganze 18 Jahre jung, das Singen liegt ihr im Blut und die Kritik der wechselnden Jury von &#8220;Unser Star f&#252;r Oslo&#8221; war nahezu immer positiv. In zeitnahen Online-Umfragen zum gestrigen Finale triumphierte sie gegen ihre letzte Kontrahentin. Selbst die Medien, die sonst immer sich die M&#228;uler &#252;ber Show-Kandidaten zerrei&#223;en k&#246;nnen, berichten &#252;ber die herausragende S&#228;ngerin durchweg in guter Tonalit&#228;t. Was will man mehr?</p>
<p>Lena zog souver&#228;n durch die ersten Runden und sang sich auf ihre eigene Art direkt ins Finale. Nach ihren bisherigen Auftritten in der Show beurteilt ist diese S&#228;ngerin auch ziemlich durchgedreht, <strong>was f&#252;r sie sogar eine echte Chance auf dem internationalen Parkett bedeuten kann.</strong> Songs die keiner durch eine Massenabfertigung der Plattenindustrie kannte und eine individuelle Performance, mit der Lena zeigte, dass sie die gesungenen Texte auch ausleben kann &#8211; so wirbelte die junge Dame mit unglaublichem Erfolg durch die gemeinschaftlich von ProSieben und ARD/NDR ausgestrahlten Sendungen von &#8220;Unser Star f&#252;r Oslo&#8221;. </p>
<p><a href="http://www.usfo.de"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/03/usfo.jpg" class="center"></a></p>
<p>Insgesamt hatten sich mehr als 4500 Menschen f&#252;r das Casting beworben. Im Vergleich zu anderen Casting-Shows, bei denen die Kandidaten mit knallharten Vertr&#228;gen an der kurzen Leine gehalten werden, mag dies recht wenig sein. Auch die Tatsache, dass nur 20 Kandidaten &#252;ber sechs Wochen hinweg ihren Weg ins Finale bestreiten konnten, wirkt positiv, weil die Kandidaten als S&#228;nger und nicht als Spiegel der Gesellschaft respektive der gew&#252;nschten Zuschauerschaft pr&#228;sentiert wurden. Zwar gilt diese neue Show allgemein als eine Art Streichelzoo der Fernsehbranche, weil einfach keine negative und harte Kritik aus den M&#252;ndern der Jury zu h&#246;ren war. Hier gab es kein &#8220;Erniedrigungs-TV&#8221; im L&#246;wenk&#228;fig. Schlie&#223;lich betonte der Jury-Pr&#228;sident Stefan Raab in den ersten Shows immer wieder, dass dieses Konzept der Talentsuche sich um Musik und Talent, also die Qualit&#228;t des deutschen Vertreters beim Eurovision Song Contest, drehen sollte. Doch braucht man das heutzutage noch wirklich betonen, seitdem andere Casting-Shows sich nur auf die emotional angeschlagenen Kandidaten und das daraus zu ziehende Schlammschlacht-Potential konzentrieren?</p>
<p>Als m&#252;ndiger Zuschauer, der sich nicht wirklich auf Sendeformate interessiert, die nur der Quotenl&#252;ge zur Liebe erstellt sind, sehne ich mich nach Authentizit&#228;t und Glaubw&#252;rdigkeit der Show und der Kandidaten. Wir sind in einer Zeit aufgewachsen, in denen solche Formate die Fernsehlandschaft noch pr&#228;gten. Das Konzept von &#8220;Unser Star f&#252;r Oslo&#8221; vermittelt ein Gef&#252;hl von Sehnsucht, Heimat und N&#228;he auf musikalischer Ebene. Im Prinzip so &#228;hnlich wie Social Media uns lehrt, dass wir als Nutzer und Kunden genau diesen Anspruch von Unternehmen und Medien erwarten, so begehren wir dieses Mindestma&#223; auch von Fernsehsendungen, die zu unserer Unterhaltung dienen. <strong>Lieber auf diese Art und Weise, als ein durch den Kakao gezogenes Format mit Comedy-Aspekten aus den letzten Jahren.</strong> Eurovision bedeutet internationalen Starruhm. Das wollen wir, das brauchen wir, der Eurovision Song Contest geh&#246;rt ganz ur-basis-demokratisch dem Volk. Hoffentlich d&#252;rfen wir einen Erfolg in Oslo erleben. </p>
<p>Was mir pers&#246;nlich sehr gefiel war die konsequente Miteinbeziehung von Social Media in der gesamten Zeit von &#8220;Unser Star f&#252;r Oslo&#8221;. So twitterte die <a href="http://twitter.com/tvtotal">@tvtotal</a>-Redaktion und tauschte sich mit den Fans w&#228;hrend der Sendung aus, die <a href="http://www.unser-star-fuer-oslo.de/">Website</a> zeigt alle Videos der Shows und die Fanbase von <a href="http://www.facebook.com/lenameyerlandrut">Lena Meyer-Landrut bei Facebook</a> bricht heute wahrscheinlich die 20.000er Marke. Andere Showformate des deutschen Fernsehens schaffen und k&#246;nnen es wohl nicht, ihre bisherigen Kommunikationswege in der Form aufzubrechen. Vielleicht nehmen sich andere Produzenten daran ein Beispiel, denn ohne zeitgem&#228;&#223;es Kudos an die Fans wird man auf Dauer nicht in den Medien auch nur eine Chance haben.</p>
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		<title>Foursquare &#8211; Tipps f&#252;r die Vier im Quadrat!</title>
		<link>http://mikeschnoor.com/2010/02/15/foursquare-tipps-fuer-die-vier-im-quadrat/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 12:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bist Du schon eingecheckt?&#8221;, fragte ich dieses Wochenende ein paar Bekannte bei einem etwas l&#228;ngeren Aufenthalt im Bastians (Qype/4sq) mitten in der K&#246;lner Innenstadt. &#8220;Nein, da sagst Du was!&#8221; war daraufhin als direkte Antwort zu h&#246;ren. Die Frage traf den Nerv unserer kleinen webaffinen Gemeinschaft, so dass mein kleiner &#8220;friendly reminder&#8221; gleich zu vier zus&#228;tzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://foursquare.com"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/02/foursquare.gif" class="alignright"></a>&#8220;Bist Du schon eingecheckt?&#8221;, fragte ich dieses Wochenende ein paar Bekannte bei einem etwas l&#228;ngeren Aufenthalt im <a href="http://www.bastians-baecker.de/">Bastians</a> (<a href="http://www.qype.com/place/118462-Bastians-Koeln">Qype</a>/<a href="http://foursquare.com/venue/373249">4sq</a>) mitten in der K&#246;lner Innenstadt. &#8220;Nein, da sagst Du was!&#8221; war daraufhin als direkte Antwort zu h&#246;ren. Die Frage traf den Nerv unserer kleinen webaffinen Gemeinschaft, so dass mein kleiner &#8220;friendly reminder&#8221; gleich zu vier zus&#228;tzlichen Checkins im Bastians verhalf. Mittlerweile twittert die Netzgemeinde nicht nur, sondern sie springt zur Vier im Quadrat &#8211; und wie man <a href="http://foursquare.com/user/sichelputzer">an mir sieht</a>, geschieht alles voller Freude. </p>
<p>Seit fast zwei Monaten bin ich mit der Vier im Quadrat herumgesprungen. Viel davon war Selbstfindung. Aber weil ich ein begeisterter User bin, m&#246;chte ich einige Gedanken und Tipps zu Foursquare hier im Blog festhalten &#8211; also bitte zur&#252;cklehnen und entspannen. Nat&#252;rlich gibt es schon diverse <strong>Anleitungen, Tipps und Tricks f&#252;r Foursquare</strong>, aber dort versucht man meistens zu regeln, wie und was Nutzer bei Foursquare alles machen sollen oder d&#252;rfen. Bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen und versuchen lieber zu verstehen, dass Foursquare zu aller erst ein Location Based Service und gleichzeitig ein einfaches mobiles Spiel war. Die Regeln stellt daf&#252;r wenn &#252;berhaupt nur der Betreiber selbst auf. Doch mit der Zeit pr&#228;gen die Nutzer den Dienst durch ihr eigenes Verhalten. Daher geht es hier um rein logische Dinge, die man zum schnelleren und besseren Foursquaren verinnerlichen darf &#8211; aber nicht um irgendwelche goldenen Regeln, die mit Strafen sanktioniert werden!</p>
<p><strong>Meine pers&#246;nlichen Einsteiger-Tipps f&#252;r Foursquare</strong></p>
<ol>
<li><strong>Bei Foursquare darf jeder wie und was er m&#246;chte.</strong> Apropos &#8220;Goldene Regel&#8221;: Ihr k&#246;nnt euch in Bars oder Kneipen einchecken, bei euch zu Hause (sofern ihr das m&#246;chtet), auf der Arbeit, bei Kunden, bei Freunden, in Gesch&#228;ften, in Hotels, am Flughafen oder Bahnhof oder sogar auf der Zugspitze. Schlie&#223;lich gestalten die Nutzer die Informationen, die bei Foursquare hinterlegt sind &#8211; und nicht irgendwelche Wichtigtuer am Markt, die meinen alles besser wissen zu m&#252;ssen.</li>
<li><strong>Aber bitte suche erst nach bestehenden Locations und lege nicht sofort alles neu an.</strong> Zum Auftakt gleich eine Euphorie-Bremse? Ja, denn manchmal gibt es die Location schon bei Foursquare. Sie ist nur unter einem anderen Namen angelegt. Das beste Beispiel hierf&#252;r ist der Flughafen K&#246;ln/Bonn. Man findet so &#252;ber den Daumen gut f&#252;nf weitere Pl&#228;tze, die &#228;hnliche Namen mit &#8220;Airport CGN&#8221;, &#8220;Flughafen K&#246;ln&#8221; oder auch &#8220;Airport K&#246;ln&#8221; haben, teilweise jedoch von irgendwo her &#252;ber die Geokoordinaten angelegt wurden. Das hilft niemandem weiter, der Foursquare wirklich nutzen m&#246;chte. Auch das Bastians gibt es schon zwei Mal in Foursquare. Da hilft nur, &#252;ber das Feedback-Formular bei <a href="http://getsatisfaction.com/foursquare/">getsatisfaction</a> einen &#8220;Merger 4 venues&#8221; anzufordern, so dass niemand seine Checkins verliert, aber neue User zielgerichtet auf Kurs mit ihren Checkins bleiben.</li>
<li><strong>Limitiere die Checkins f&#252;r Twitter und Facebook.</strong> Foursquare bietet die Verteilung der Checkins auch zu Twitter und Facebook an. Was manche User jedoch vergessen: Nichts ist manchmal nerviger, dass alle Informationen in jedes Netzwerk gleichzeitig gesteckt werden. Des&#246;fteren gibt es bereits eine Synchonisation von Twitter und Facebook, so auch wie bei mir selbst. W&#252;rde ich nun alle Checkins zu <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">Twitter</a> jagen, wei&#223; gleich mein <a href="http://facebook.com/mikeschnoor">Facebook-Profil</a> bescheid. H&#228;tte ich dann noch eine zus&#228;tzliche Schnittstelle von Foursquare zu Facebook geschaffen, w&#252;rden die Informationen redundanterweise doppelt und dreifach meinen Followern und Kontakten pr&#228;sentiert. Anders herum geht es &#228;hnlich. Hier hilft es einfach, diese Schnittstellen bei Foursquare in den <a href="http://foursquare.com/settings">Einstellungen</a> zu deaktivieren. Nett sind die Notifications f&#252;r Badges und den Status als Mayor &#8211; alles andere darf ruhig ausgeschaltet bleiben.</li>
<li><strong>Viele Locations sind gut, aber nicht jeder Checkin ist sinnvoll.</strong> Grunds&#228;tzlich gilt ja, man soll sich bei Foursquare &#252;berall mitteilen. Aber wer krank geschrieben zu Hause verweilt, der sollte sich nicht unbedingt wenig sp&#228;ter in Bars herumtreiben. Legitim sind nat&#252;rlich gut platzierte Checkins beim Arzt oder bei einer Apotheke, doch ob jeder der Kontakte dieser Information wissen muss, bleibt gewiss fraglich. Daf&#252;r gibt es schlie&#223;lich die Option, seinen Checkin zu verschleiern und &#8220;off the grid&#8221; als Status bekannt zu geben. Auch spricht es nicht f&#252;r sich, ein strategisches oder unter einem NDA laufendes Meeting mit Gesch&#228;ftspartnern oder einen Pitch bei Foursquare zu verbreiten. Das k&#246;nnte der Arbeitgeber mitbekommen und nat&#252;rlich auch potentielle Konkurrenten. Der ber&#252;hmte &#8220;Trau dich doch&#8221;-Checkin im <a href="http://www.pascha.de/koeln/index.htm">Pascha</a> sollte vielleicht auch nicht die Ehefrau mitbekommen &#8211; aber wer den Kick halt braucht&#8230;</li>
<li><strong>Mache einen Shoutout zu neuen Locations!</strong> Zwar praktiziere ich es nicht so intensiv, jede neue Location mit einer netzwerkweiten Statusmeldung zu verbinden, doch manchmal hilft es zu verstehen, warum jemand grade dort eincheckt. Es bleibt ein rein informativer Nutzwert, &#252;ber den ich mich zumindest freuen kann.</li>
<li><strong>Nutze Tipps sinnvoll f&#252;r Dich und andere Nutzer.</strong> Die Dir wichtigen Locations wie dein Lieblings-Café sollten wenn m&#246;glich mit Tipps erg&#228;nzt werden. Vielleicht gibt es auf der Speisekarte eine kleine Besonderheit, die andere Nutzer auch kosten wollen. Oder Du erstellst einen Tipp, wie man am schnellsten vom Flughafen in die Innenstadt kommt &#8211; dazu im Text  sp&#228;ter mehr am Beispiel vom Flughafen Berlin Tegel.</li>
</ol>
<p>Die obige Liste beinhaltet also keine Verpflichtungen, sondern stellt vielmehr eine erste Hilfestellung dar, denn schlie&#223;lich ist <strong>Foursquare das angesagte Trendthema f&#252;r mobile Fetischisten.</strong> Man zeigt sich &#246;ffentlich und freim&#252;tig an den jeweiligen Pl&#228;tzen, die man f&#252;r wichtig erachtet und seinem Kontaktkreis mitteilen m&#246;chte. Direkt &#252;ber die eingebauten GPS-Empf&#228;nger im mobilen Endger&#228;t ermittelt man dazu auf die Schnelle seinen Standort, sucht nahegelegene Locations wie Bars, Cafés, Kneipen, Lokale, Restaurants, Gesch&#228;fte, B&#252;ros, Events oder Konferenzen und &#8220;checkt ein&#8221;. Wer seinen Platz nicht gefunden hat, erstellt spontan die Location f&#252;r sich selbst und andere Nutzer anhand seiner GPS-Daten und bei Bedarf mit echten Adressdaten wie Stra&#223;ennamen, Hausnummern und Postleitzahlen. Wer dann nicht eingecheckt ist, f&#252;hlt sich ein wenig &#8220;out of the scope&#8221; und kann gleich &#8220;off the grid&#8221; bleiben. Foursquare ist modern, zeitgem&#228;&#223; und alles andere als schwer zu verstehen.</p>
<p><a href="http://foursquare.com"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/02/foursquare-apps.jpg" class="center"></a></p>
<p><strong>Vorzugsweise wird der Dienst &#252;ber mobile Applikationen bedient.</strong> Eine entsprechende Software findet sich direkt auf dem Portal f&#252;r iPhone, Blackberry, Android und webOS. Das &#228;ltere Symbian bleibt dabei noch auf der Strecke, aber wer m&#246;chte, kann nat&#252;rlich auch auf die leicht umst&#228;ndliche <a href="http://foursquare.com/mobile">mobile Version</a> zugreifen. Die ist leider alles andere als komfortabel aufgebaut, erf&#252;llt jedoch seinen Zweck f&#252;r Menschen wie mich. Schlie&#223;lich besitze ich nur ein extrem gehypetes und gepushtes <a href="http://www.nokia.de/produkte/mobiltelefone/nokia-n97">Nokia N97</a> &#8211; und f&#252;r die Nokia Handys gibt es eine ziemlich schlechte Auswahl an Apps und n&#252;tzlichen Programmen, die einem das Leben erleichtern k&#246;nnen.</p>
<p><a href="http://foursquare.com/venue/191568"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/02/txl-shot.gif" class="center"></a></p>
<p><strong>Foursquare besitzt trotz der ganzen Spielerei eine hohe Relevanz.</strong> Zwar vernichtet der Dienst eigentlich die Zeit der Nutzer durch den gesamten Prozess rund um das &#8220;Einchecken&#8221;. Doch f&#252;r andere Nutzer von Foursquare sind diese kollektiven Informationen umso wertvoller, je mehr Informationen zu einer Location zu finden sind. Mittels Tags k&#246;nnen zus&#228;tzliche Informationen zu obskuren Namensgebungen verkn&#252;pft werden. Ein neuer &#8220;Tipp&#8221; oder &#8220;Todo&#8221; w&#252;rzte die Location mit Insiderwissen. Am <a href="http://foursquare.com/venue/191568">Berliner Flughafen Tegel</a> informiert beispielsweise <a href="http://twitter.com/kosmar">@kosmar</a> nebst anderen Besuchern dar&#252;ber, dass man nur mit einem Taxi oder mit dem Bus weiterfahren kann, da keine Haltestelle f&#252;r U-Bahn bzw. S-Bahn angegliedert ist. Diese Informationen machen Foursquare zu einem wesentlichen Bestandteil der reisefreudigen Gesellschaft. Ein richtig guter Tipp zu einer Location ist meiner Meinung nach Gold wert. <strong>Der eigentliche &#8220;Checkin&#8221; vor Ort ist sogesehen nur noch obligatorischer Spieltrieb.</strong> </p>
<p><strong>Insgesamt muss Foursquare also Spa&#223; machen.</strong>  Denn ansonsten bringt dieser Location Based Service (LBS) auch nicht viel &#8211; zumindest noch nicht in Deutschland. Dazu aber sp&#228;ter einmal mehr. Jetzt ist Foursquare wie ein neuartiges Spiel, das ein gewisses Suchtpotential verbreitet, aber ohne dr&#252;ckende Tendenzen zur Isolierung der Individuen seine Sucht ausspielt. Schlie&#223;lich kommt man ja unter Leute und vernetzt sich &#8211; bei World of Warcraft kommt dieser echte Lebensanreiz ja viel zu kurz. Ich nutze Foursquare mittlerweile mit Leidenschaft! <strong>Seid Ihr auch schon von der &#8220;Vier im Quadrat&#8221; begeistern?</strong> :)</p>
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