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	<title>Mike Schnoor &#187; Blogkultur</title>
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	<description>Social Media, Public Relations, Marketing, Kommunikation und Medien aus Köln</description>
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		<title>Online-Reputation: Das Ich als individuelle Markenwahrnehmung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Reputation, Baby! That&#8217;s the name of our new love. We&#8217;ve got to push forward and rebrand personality.&#8221; Einige findige Leser werden gewiss die Augenbrauen heben, vielleicht nach kurzer Zeit wieder senken: Dieses Blog weht ab sofort unter einer neuen Fahne. Ohne auf die Pauke zu hauen, bleibt die Blechtrommel aber sch&#246;n im Dorfe: Zurzeit befinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Reputation, Baby! That&#8217;s the name of our new love. We&#8217;ve got to push forward and rebrand personality.&#8221; Einige findige Leser werden gewiss die Augenbrauen heben, vielleicht nach kurzer Zeit wieder senken: Dieses Blog weht ab sofort unter einer neuen Fahne. Ohne auf die Pauke zu hauen, bleibt die Blechtrommel aber sch&#246;n im Dorfe: <strong>Zurzeit befinde ich mich pers&#246;nlich in einem pers&#246;nlichen &#8220;Re-Branding&#8221;-Prozess.</strong><br />
<span id="more-3516"></span><br />
Blicken wir kurz im Zeitraffer zur&#252;ck, um von den Anf&#228;ngen meiner digitalen Aktivit&#228;ten bis zum heutigen Tage zu gelangen. Schon seit 1997 tummelte ich mich im Internet aus Wissensdurst und weil diese Infrastruktur alle damals bekannten Medien vereinte. Meine damaligen Projekte umfassten diverse Produkt-Entwicklungen rein technischer und redaktioneller Natur, aber nach dem Ende des nuklearen Winters, dem Resultat der Dotcomtod-Phase, konzentrierte ich mein Interesse immer st&#228;rker auf die typischen Aspekte des Internets: Marketing, Public Relations und Kommunikation, Medien und Management. Seit 2003 trug ich daraufhin einen kleinen Teil zur Pr&#228;gung des deutschsprachigen Internets mit meinem eigenen Blog bei. Zuerst erfolgte alles unter dem Pseudonym &#8220;Sichelputzer&#8221;, was mir zugleich als Domainname f&#252;r mein eigenes Blog dienlich war, doch mit der Zeit trat ich immer st&#228;rker als echter, authentischer Mensch auf. Irgendwann im Jahr 2006 entschloss ich mich unter meinem vollen Namen im Netz pr&#228;sent zu sein, doch meist fand sich dies nur in den Biografien oder &#8220;About me&#8221;-Bereichen verschiedener Portale. Die Nutzernamen w&#228;hlte ich aus Gewohnheit immer nach den Pseudonymen bis ungef&#228;hr Mitte 2008.</p>
<p>Nach fast acht Jahren muss diese Phase der digitalen Spitznamen jetzt auch beendet werden. Der Entschluss zu dieser Ver&#228;nderung stand bereits seit einigen Wochen fest und wurde durch die Tatsache befeuert, dass viele andere Leser meines Blogs mich als &#8220;Sichelputzer&#8221; und nicht als Person wahrnehmen konnten. Ab sofort verabschiede ich mich von diesem illustren Nicknamen &#8211; auch in meinem Blog. <strong>Mein Name ist Mike Schnoor und ich pr&#228;sentiere mich als authentische Person im Sinne der Markenwahrnehmung von einem Individuum.</strong> Der gleiche Wechselgedanke gilt f&#252;r viele Benutzerkonten in diversen Onlineportalen. Sofern m&#246;glich werde ich dort wie bereits bei <a href="http://twitter.com/mikeschnoor">Twitter</a> mit meinem vollen Namen auftreten. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/03/msrelaunch.png" class="center"></p>
<p>Wir alle reden in unseren eigenen Expertendiskussionen konsequent davon, dass wir anderen Menschen den Ratschlag geben, sich authentisch und glaubw&#252;rdig im Internet zu pr&#228;sentieren. Warum sollte man f&#252;r sich selbst diesen Schritt nicht in gleicher Konsequenz durchziehen? <strong>Das Individuum im Sinne der pers&#246;nlichen Online-Reputation muss geachtet, aufgewertet und erlebbar werden.</strong> Ich pers&#246;nlich kann es nur jedem w&#228;rmstens empfehlen, sich Gedanken &#252;ber das pers&#246;nliche Re-Branding zu machen. Potenzielle Kandidaten sind definitiv alle, die eine kuriose Domain f&#252;r sein Blog nutzen, welche nicht selbst eine wesentliche Markenidentit&#228;t wie z.B. <a href="http://karrierebibel.de">Jochen Mai mit karrierebibel.de</a> oder <a href="http://pr-blogger.de">PR-Blogger Klaus Eck</a> ausstrahlt. Im Grunde genommen bin ich sehr froh dar&#252;ber, mich von diesen Altlasten der spa&#223;igen Namenswahl zu entlasten und hoffe, dass auch meine Leser diesen Schritt begr&#252;&#223;en werden.</p>
<p><strong>Technischer Hintergrund zum Relaunch</strong><br />
Der Umzug meiner Domain war relativ unproblematisch, weil ich bei meinem Hoster &#8220;<a href="http://hosteurope.de">Host Europe</a>&#8221; beide Domains angemeldet habe und dementsprechend nur die Redirects anpassen musste. Neben <a href="http://bueltge.de/wordpress-blog-neuen-domain/712/">dieser guten Anleitung</a> nutzte ich als Hilfestellung auch das <a href="http://bueltge.de/wp-suchen-und-ersetzen-de-plugin/114/">Search&#038;Replace-Plugin</a> f&#252;r WordPress, um diverse Texte innerhalb der Datenbank kurz anzupassen. Nachdem das Theme fertig gestaltet und in HTML/CSS/PHP erstellt wurde, dauerte dieser gesamte Prozess nur ca. 15 Minuten. Falls ein findiger Leser auf das eine oder andere Problem st&#246;&#223;t, freue ich mich auf einen Hinweis in den Kommentaren.</p>
<p>Unter dieser Pr&#228;misse &#228;nderte ich zus&#228;tzlich das gesamte Layout dieses Blogs und entwickelte ein eigenes, g&#228;nzlich neues Theme. Die einzige Herausforderung liegt jetzt noch in der Erstellung einer neuen Facebook-Fanpage, weil der Name der aktuellen Fanpage sich mittlerweile nicht mehr &#228;ndern l&#228;sst. Ich bin zudem sehr gespannt auf die Ergebnisse in Google, da meine Pr&#228;senz in den Suchmaschinen bisher sehr stark &#252;ber die alte sichelputzer.de Domain dominierte. Doch auch hier hei&#223;t es &#8220;abwarten und Tee trinken&#8221;. Zudem fehlen durch die neue Domain MikeSchnoor.com noch s&#228;mtliche Daten in den Sharing-Buttons von Facebook und Twitter, die &#252;ber die hauseigenen APIs auf die URLs pr&#252;fen. Eine neue Domain, ergo eine neue URL, reduziert den messbaren Sharing-Faktor in Social Networks dramatisch. Daher das heutige Motto: <strong>Sharing is caring!</strong> :)</p>
<p><strong>Wie denken meine Leser dar&#252;ber?</strong> War meine Entscheidung richtig, mich vollst&#228;ndig von diesem Pseudonym insbesondere hier im Blog zu befreien? Oder liege ich total falsch und h&#228;tte meine alte Markenidentit&#228;t der &#8220;Sichelputzer.de&#8221;-Domain nicht auf die Waagschale legen sollen?</p>
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		<title>Der Fall Bloggergate und die Schleichwerbung &#8211; und sonst?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 08:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es fiel ein Sack Reis um. Nicht in China, sondern diesmal in Deutschland. Wahrscheinlich von der Laderampe irgendeines El-Kawehs, dessen Frachtpakete nicht mehr nach &#196;gypten transportiert werden d&#252;rfen. So regen sich unz&#228;hlige Menschen dar&#252;ber auf, dass einige wenige Menschen sich eine kleine goldene Nase verdienen wollen: Einen handfesten Skandal wollte netbooknews.de-Blogger Sascha Pallenberg aufkl&#228;ren. Dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es fiel ein Sack Reis um. Nicht in China, sondern diesmal in Deutschland. Wahrscheinlich von der Laderampe irgendeines El-Kawehs, dessen Frachtpakete nicht mehr nach &#196;gypten transportiert werden d&#252;rfen. So regen sich unz&#228;hlige Menschen dar&#252;ber auf, dass einige wenige Menschen sich eine kleine goldene Nase verdienen wollen: Einen handfesten Skandal wollte netbooknews.de-Blogger <a href="http://www.netbooknews.de/32977/basicthinking-onlinekosten-gmbh-und-der-keyword-spam/">Sascha Pallenberg</a> aufkl&#228;ren. Dem Autoren wurden vertrauliche Informationen zugespielt, dass rund 100 Blogs f&#252;r einen Artikel mit Link auf ein bestimmtes Online-Angebot ganze f&#252;nfzig bis siebzig Euro pro Kopf verdient haben sollten.<br />
<span id="more-3496"></span><br />
Die Blogger erhielten ein kleines monet&#228;res Zubrot, die Gegenseite hingegen erhielt durch diese bezahlte Linkplatzierung ein h&#246;heres Ranking in entsprechend relevanten Suchmaschinen. Nachdem sich die Berichte h&#228;uften und immer wieder das Thema &#8220;Bloggergate&#8221; mit dem potenziell <a href="http://t3n.de/news/bloggergate-keyword-spam-blogs-basic-thinking-zentrum-294758/">aufkl&#228;rerischen Stunt</a> von Sascha Pallenberg die Runde zog, stellt man mittlerweile auch absolute Ern&#252;chterung fest. Der Einkauf von Links ist nicht neu, das Prinzip ist Alltag im Online-Business. Zwar ist das <a href="http://spreerecht.de/abmahnung/2011-01/verschleiert-viral-und-illegal-zur-rechtswidrigkeit-von-schleichwerbung">augenscheinliche Verstecken</a> dieser Links innerhalb von Content-Bereichen sehr verp&#246;nt, aber wen k&#252;mmert es &#252;berhaupt bis auf <a href="http://www.netbooknews.de/33031/einige-persoenliche-anmerkungen-zu-bloggergate/">die erregten Gem&#252;ter</a>, die Suchmaschinenanbieter und wiederum die <a href="http://www.robertbasic.de/2011/01/bloggergate-transparenz-und-gesamtwirkung/">Finanz&#228;mter</a>? Google wird kurzerhand die <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/basicthinking-steckt-hinter-blog-sumpf_100032897.html">Betreiber der Seiten</a> abstrafen und damit wird&#8217;s auf Dauer gut sein. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/netbooknews.png" class="center"></p>
<p>Aber jeder schreibt sich jetzt die Finger wund: So gibt es Artikel mit spektakul&#228;ren Begriffen wie <a href="http://carta.info/37538/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene/">Schleichwerbesumpf</a>, <a href="http://seo.de/5100/bloggergate-von-einem-der-auszog-einen-tsunami-zu-saen-und-der-ein-laues-luftchen-erntete/">Tsunami f&#252;r SEOler</a>, <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/schleichwerbesumpf-in-der-blogger-szene_100032816.html?tx_ttnews[backPid]=911&#038;cHash=7eaf86ab56">Imageproblem f&#252;r Blogger</a>, <a href="http://www.amypink.com/2011/01/scandal-on-the-net-mobbed-up-blogs/">Knebelvertr&#228;gen</a> oder <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/webspam-oder-kooperation/">Webspam</a>. Immerhin kann ich erfreut erkl&#228;ren, dass mein Blog auch Werbepl&#228;tze anbietet. Wer mag, darf die gerne anmieten, muss aber damit leben, dass dort &#8220;Werbung&#8221; dr&#252;ber steht. Damit w&#228;re der <a href="http://lumma.de/2011/01/27/bloggergate-was-sind-die-konsequenzen/">Trennung</a> von redaktioneller und vermarkteter Bereiche alles abverlangt, was man in Kleinbloghausen erwarten darf. Und das ist gut so. Doch auf der anderen Seite ist die Tatsache, dass zahlreiche Diskussionen und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,742174,00.html">Ver&#246;ffentlichungen</a> zum Schleichwerbung-Skandal der deutschen Blogosph&#228;re herauskommen, gewiss von Vorteil f&#252;r die gesamte Szene. <strong>Wie jetzt, der Sumpf hat einen Vorteil?</strong></p>
<p>Gewiss muss man daf&#252;r den ganzen Spa&#223; einmal nicht aus Sicht der vermeintlich geprellten Blogbetreiber oder f&#252;r Recht und Ordnung einstehenden Kritiker betrachten. Die Gewinner sind ganz andere: <strong>Schlie&#223;lich erfreuen sich der Anbieter Onlinekosten.de und der Initiator Pallenberg derzeit einer erh&#246;hten Aufmerksamkeit</strong>. </p>
<p><strong>Wie hei&#223;t es noch so sch&#246;n?</strong> Die Medienpsychologie spricht typischerweise von &#8220;bad news are good news&#8221; &#8211; auch schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. <strong>Die Blogger stehen dabei auf der Seite der Verlierer</strong>. Hingegen k&#246;nnen sich die etablierten Medien damit r&#252;hmen, frei von Schleichwerbung zu sein. Auf Dauer kann sich das ganze Thema wiederum positiv auf das Seitenranking auswirken, aber im Kern springen alle gr&#246;&#223;eren Medien jetzt auf den &#252;ber die Blogosph&#228;re gestarteten Zug auf und berichten intensiv zu dem Fall. Das initiale Wordgefecht zum vermeintlichen Skandal ist geradezu einladend, um einer breiten Masse erneut und eindrucksvoll zu zeigen, dass Blogger einfach keine journalistischen Medien sind. Dort trennt man schlie&#223;lich seit Jahr und Tag den redaktionellen Teil von werblichen Inhalten. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/basic.png" class="center"></p>
<p>Wie bereits erw&#228;hnt &#8211; <strong>im Zentrum dieser ausf&#252;hrlichen Berichte stehen Pallenberg sowie die Betreiber von &#8220;Basic Thinking&#8221; und Onlinekosten.de</strong>. Was k&#228;me besser als proaktive Kommunikation zu dem Thema? Anstatt wie andere Unternehmen mit der juristischen Keule zu schwingen und die Journalisten zu ignorieren, gibt Onlinekosten entsprechende Interviews. In diesem Fall reagieren die Anbieter von Onlinekosten ziemlich clever. Auf der eigenen Seite kommt das Thema &#8220;Bloggergate&#8221; als eigene Stellungnahme nicht zur Diskussion, daf&#252;r schenkt man reichweitenstarken Medien die notwendigen Informationen, um das Thema zu besetzen. Zudem berichten die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,741957,00.html">etablierten Medien</a> davon, dass der vermeintliche Skandal dem Initiator und seinem eigenen Blog wiederum eine hohe Aufmerksamkeit entgegen brachte. </p>
<p>Nicht ohne Grund darf &#8220;netbooknews.de&#8221; als Konkurrenzangebot zu &#8220;Basic Thinking&#8221; gewertet werden, und laut Spiegel Online plane Pallenberg mit dem noch geheimen Projekt &#8220;Techlounge&#8221; ein deutsches Konkurrenzangebot zum bekannten Branchenprimus <a href="http://www.techcrunch.com">Techcrunch</a>. K&#246;nnte dieser Tsunami-Skandal eine gewaltige Farce sein? Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. <strong>Public Relations bedeutet nicht nur &#214;ffentlichkeitsarbeit, sondern auch Meinungsbildung und im Idealfall die Gewinnung von F&#252;rsprechern.</strong> Ob diese Aktion letztendlich dem bevorstehenden Start dieses Projektes zu Gute tr&#228;gt, wird sich gewiss erst noch zeigen m&#252;ssen, doch schon jetzt ist aufgrund dieser Aufmerksamkeit das Eis d&#252;nn geworden.</p>
<p>Abschlie&#223;end frage ich meine Leser, ob Euch der kleine dezente Hinweis auf &#196;gypten am Anfang des Artikels aufgefallen ist? <strong>Viel dramatischer als ein paar SEO-Links wirkt sich doch die staatliche Abkopplung vom Internet in &#196;gypten aus!</strong> &#220;ber diesen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742101,00.html">politischen Skandal</a> und seine Auswirkungen auf Demokratie, Freiheit und Menschenleben sollte lieber eine Diskussion in den Blogs und Medien gef&#252;hrt werden. &#220;ber dieses Thema k&#246;nnten sich die deutschen Blogger auf internationalem Parkett behaupten und solidarisieren &#8211; aber scheinbar haben sie daran kein Interesse.</p>
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		<title>Wen ich gerne lese&#8230; (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 19:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeit f&#252;r eine neue Serie. Keine Sorge, es geht hier nicht um schn&#246;de TV-Highlights. Vielmehr m&#246;chte ich hier im Blog ein paar kreative K&#246;pfe vorstellen, deren Werke mir gefallen. Seit Jahren konsumiere ich unz&#228;hlige Blogs und mein Feedreader platzt mittlerweile vor so vielen interessanten Autoren, dass ich dieses Wissen und so manche Sch&#228;tze und Perlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit f&#252;r eine neue Serie. Keine Sorge, es geht hier nicht um schn&#246;de TV-Highlights. Vielmehr m&#246;chte ich hier im Blog ein paar kreative K&#246;pfe vorstellen, deren Werke mir gefallen. Seit Jahren konsumiere ich unz&#228;hlige Blogs und mein Feedreader platzt mittlerweile vor so vielen interessanten Autoren, dass ich dieses Wissen und so manche Sch&#228;tze und Perlen teilen m&#246;chte. Die Themen dieser Blogs stammen aus den flinken H&#228;nden f&#228;higer Geister, die in digitaler Askese das Gedankengut notieren. Ich m&#246;chte k&#252;nftig in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden einige dieser Schreiberlinge f&#252;r mich pers&#246;nlich in meinem eigenen Blog festhalten und zugleich meinen Lesern vorstellen. Viele davon sind Euch bestimmt bekannt, doch selbst in diesem Fall versuche ich jede meiner Vorstellungen n&#228;her zu erl&#228;utern und zu begr&#252;nden. Viel Spa&#223; am heutigen Abend mit&#8230;</p>
<p><strong>Meeta Khurana Wolff</strong><br />
Wer hungrig ist, sollte definitiv einmal bei <a href="http://www.whatsforlunchhoney.net">What&#8217;s for lunch, Honey?</a> das eine oder andere Rezept nachlesen und sich eine Abwechslung von &#8220;Pommes Schranke&#8221; g&#246;nnen. Besonders in der Mittagspause liefert diese Bloglekt&#252;re einen g&#228;nzlich anderen Blick auf so manche kulinarische K&#246;stlichkeiten. Wirklich abwechslungsreich ist die Tatsache, dass das Blog einen internationalen Fokus besitzt, wie bereits beim ersten Einblick durch die englischen Texte vermittelt wird. Auch die Rezepte zeugen nicht von Langeweile, was Kulinariern gewiss die T&#252;r &#246;ffnen mag. </p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2011/01/wenichgernelese001.png" class="alignright">Meeta, die Autorin dieses Food-Blogs, lebt in Weimar und scheint zumindest laut ihren eigenen Angaben auf ein abwechslungsreiches Leben im Hotelgewerbe zur&#252;ckblicken zu d&#252;rfen. Die geb&#252;rtige Indierin folgte den Fu&#223;stapfen ihres Vaters und studierte Hotel Management. Dort erlernte und erlebte sie Essen, was sich als ihre individuelle Leidenschaft entpuppte. Gleichzeitig ist sie nicht nur eine kreative Schreiberin, sondern fotografiert ihre Genuss-Kreationen. Die &#228;u&#223;erst guten Aufnahmen haben ihr zudem einen gewissen Namen in Szenekreisen verschaffen k&#246;nnen, so dass sie eigene Workshops zur Fotografie von Essens- und Genusswaren anbieten kann. Pers&#246;nlich habe ich Meeta noch nie kennenlernen d&#252;rfen, aber vielleicht findet man ja auch den Kontakt direkt auf dem einen oder anderen Event rund um Blogs, Social Media oder Gastronomie. Viel Spa&#223; beim Lesen von <a href="http://www.whatsforlunchhoney.net">What&#8217;s for lunch, Honey?</a> :)</p>
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		<title>RSS &#8211; Naht jetzt das Ende der wirklich einfachen Syndizierung?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 11:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wird RSS sterben, weil&#8217;s keiner mehr nutzt? Wird RSS in den k&#252;nftigen Browsern keine Rolle mehr spielen? In der Blogosph&#228;re macht der typische Jahresanfangs-Unkenruf seine Runde, der seinen Anfang in einem sehr ausf&#252;hrlichen Artikel nahm. Kritisiert wurde eine aktuelle Usability-Analyse zu Firefox 4.0 Beta, der k&#252;nftig ohne das typische RSS-Icon in der Adresszeile auskommen soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2006/04/logo_rss.png" class="alignright">Wird RSS sterben, weil&#8217;s keiner mehr nutzt? Wird RSS in den k&#252;nftigen Browsern keine Rolle mehr spielen? In der Blogosph&#228;re macht der typische Jahresanfangs-Unkenruf seine Runde, der seinen Anfang in einem <a href="http://camendesign.com/blog/rss_is_dying">sehr ausf&#252;hrlichen Artikel</a> nahm. Kritisiert wurde eine aktuelle Usability-Analyse zu <a href="https://heatmap.mozillalabs.com/mozmetrics/">Firefox 4.0 Beta</a>, der k&#252;nftig ohne das typische RSS-Icon in der Adresszeile auskommen soll. Selbst <a href="http://www.google.com/chrome/intl/de/landing_tv.html">Google Chrome</a> besitzt kein erg&#228;nzendes RSS-Icon mehr. Wer darauf besteht, muss sich erst eine <a href="https://chrome.google.com/webstore">kostenfreie App aus dem Webstore</a> installieren. </p>
<p><strong>Bricht jetzt eine Weltordnung zusammen?</strong> Seit Jahren dominiert RSS das geekige Leben. So lauschet und horchet auf: <strong>Wo bleibt nur RSS &#8211; etwa auf der Strecke?</strong></p>
<p>Nein, RSS wird keinesfalls seine Relevanz verlieren. Aber die <strong>Wirkung und Wahrnehmung von RSS</strong> im allt&#228;glichen Gebrauch wird sich definitiv ver&#228;ndern, schlie&#223;lich war <a href="http://mikeschnoor.com/2006/04/17/vom-rss-abonnement/">damals</a> doch alles <a href="http://mikeschnoor.com/2007/01/03/tipp-zur-rss-lese/">anders</a>. Die meisten Nutzer verstehen  heutzutage scheinbar nicht die Funktion hinter dem kleinen Button im Browser. Nur wer als &#8220;Newbie&#8221; nachforscht oder sich konkret damit auseinandersetzt, wird das Prinzip von RSS in den abonnierbaren und selektierbaren Informationen erkennen. Zudem ist der Begriff im deutschen Sprachgebrauch hinsichtlich &#8220;abonnieren&#8221; auch leicht irref&#252;hrend, schlie&#223;lich bekommt der Nutzer kein &#8220;<strong>Zeitungsabo von der Webseite</strong>&#8221; per Post zugestellt. Die Tatsache, dass RSS schlichtweg ein recht universelles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">Informationsverbreitungspaket &#252;ber XML</a> bereitstellt, wird in dieser Diskussion um Usability auch generell unterschlagen. Mittlerweile sucht der Mensch weniger nach Informationen, wie es bei RSS durch die Selektion der Nachrichten erfolgt.</p>
<p><strong>Wir werden von den Informationen gefunden &#8211; das wei&#223; doch jedes Kind.</strong> Wir selbst <a href="http://www.pr-fundsachen.de/2011/01/06/rss-croc-kamen-uber-die-zukunft-von-rss-und-mozilla-firefox-am-rande-des-abgrunds/">bedienen uns</a> dabei anhand von Facebook oder Twitter. Man bedenke nur die allgemeinen Probleme des <a href="http://mikeschnoor.com/2008/03/12/zeitmanagement-fuer-rss-feeds/">Zeitmanagements beim Konsum von RSS Feeds</a>. Und man sollte auch bei den aktuellen und k&#252;nftigen Nutzern davon ausgehen, dass sie akute Usability-Probleme mit RSS in den n&#228;chsten Jahren haben werden. &#196;lteren Nutzern ist dieses RSS-Abonnement absolut nicht ohne eine erkl&#228;rende Einf&#252;hrung beizubringen. Sie repr&#228;sentieren nicht unbedingt die Technikfreaks mittleren Alters. Auch die j&#252;ngeren Nutzer greifen zu oft zum &#8220;iToy&#8221;, um Informationen aus dem digitalen Orbit zu konsumieren. Alles wird anders und wir sp&#252;ren diese Entwicklung jetzt bei der Diskussion &#252;ber die Integration von RSS als visuelles Objekt in den modernen Browsern &#8211; und durch <a href="http://scripting.com/stories/2011/01/05/upcomingTheMinimalBlogging.html">neue Methoden</a> f&#252;r die <a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/01/05/rebooting-rss/">von Leseger&#228;ten und/oder Clients unabh&#228;ngige</a> Publizierung von Inhalten.</p>
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		<title>Blog ab 18</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 12:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter Dreistigkeit aus. Der neue Jugendmediendienstestaatsvertrag soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten eines globalen Internets, das die H&#252;rden der Kommunikation auf ein Minimum senkt, zeichnen sich die Politiker in Deutschland mit bisher ungeahnter <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/11/deutschlands-parteien-unwahlbar-eine-wutrede/">Dreistigkeit</a> aus. Der neue <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Neuer-Jugendschutz-im-Netz-ist-stark-umstritten-id4003316.html">Jugendmediendienstestaatsvertrag</a> soll ab kommendem Jahr die j&#252;ngeren Mitb&#252;rger noch besser als bisher vor manch einschl&#228;gigen Online-Angeboten sch&#252;tzen. </p>
<p>Ich bin kein Rechtsexperte, doch die Medien berichten ziemlich haargenau: Ab 1. Januar 2011 muss also jeder Anbieter seine Webseiten auf eben diese jugendgef&#228;hrdenden Inhalte &#252;berpr&#252;fen. Zudem m&#252;ssen die Inhalte klassifiziert und zum Schutz der Jugend vor diesen Inhalten geeignete Ma&#223;nahmen getroffen werden. Wer die Verunstaltung von DVD-Covern bereits nicht sch&#246;n findet, sollte sich schon heute an die &#228;hnlich lautenden Klassifizierungsstufen in den Altersfreigaben ab 0, 6, 12, 16 und 18 Jahren gew&#246;hnen &#8211; auch f&#252;r Blogs?</p>
<p>Ja, denn dies soll verpflichtend f&#252;r die Inhalte von jeder Webseite gelten. Alternativ k&#246;nnen Inhalte zeitbeschr&#228;nkt werden und nur zu bestimmten Zeiten, also in der Abendzeit, online sichtbar sein.<br />
In einem globalen Internet ist dies jedoch sehr l&#228;cherlich, da eine Zugangsbeschr&#228;nkung schon davon abh&#228;ngig ist, in welcher Zeitzone man sich befindet. Auch der Sitz des Anbieters spielt eine wichtige Rolle, schlie&#223;lich gilt der JMStV nur f&#252;r Deutschland. Das globale Internet von Deutschland zu reglementieren ist ein Widerspruch an sich.</p>
<p>Auch f&#252;r den gemeinen Blogger vom Typus eines kommunikationsfreudigen, &#246;ffentlichkeitssuchenden Meinungsmachers bedeutet die Novellierung des JMStV eine neue <a href="http://yuccatree.de/2010/11/jugendmedienschutz-staatsvertrag-bundeslander-beschliesen-juristisches-chaos-fur-blogger/">Anpassungsgabe</a>, der wohl kaum jeder gerecht werden kann. Schlie&#223;lich muss fast jedes Online-Angebot sich den neuen Herausforderungen des #JMStV beugen, weil der JMStV Bu&#223;gelder f&#252;r Verst&#246;&#223;e vorsieht. Ich habe keine gro&#223;e Lust dazu, mein privates <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blog-macht-wegen-neuem-Jugendschutzgesetz-dicht-Update-1144566.html">Blog vom Netz</a> zu nehmen.</p>
<p><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/11/blog-ab-18.png" class="alignright">Da ich auch keine Zeit und M&#252;he investieren m&#246;chte, jeden Inhalt auf die verschiedenen Altersklassen zu pr&#252;fen, pauschalisiere ich alles. Deswegen prangert vorsorglich ab heute ein plakatives Zeichen oben im Blog &#8211; &#8220;Blog ab 18&#8243;. Die Inhalte kann ich nicht &#252;berpr&#252;fen. <strong>Insgesamt st&#252;nden 2.564 Artikel, 7.932 Kommentare und 3.452 Tags allein in diesem Blog zur Pr&#252;fung an.</strong> </p>
<p>Die Zeit fehlt mir, und das notwendige Expertenwissen f&#252;r die jeweilige Unterteilung in Altersklassen fehlt mir. Ich m&#246;chte mit meinem Angebot auch keine Kinder erreichen, schlie&#223;lich schreibe ich auch Dinge, die f&#252;r unter 6-j&#228;hrige wirklich nicht geeignet sind. Was interessieren die sich f&#252;r PR, Social Media oder Marketing? Von diesen Dingen verstehen sie meistens auch nichts. Als Vater wei&#223; ich das sehr wohl. Da z&#228;hlen Stofftiere, Spielzeug, Bausteine oder Fahrradfahren f&#252;r die Kleinsten. Daher gilt ab sofort: <strong>Das Mitlesen in diesem Blog ist ab sofort f&#252;r Euch verboten, wenn Ihr zu jung daf&#252;r seid.</strong></p>
<p>Mal ganz ehrlich: Deutschland verbaut sich jegliche Chancen, auf dem internationalen Markt im Internet aktiv und agil mitzumischen. Der JMStV torpediert mit seiner Unlogik auch manches Gesch&#228;ftsmodell, das auf Inhalte setzt und nat&#252;rlich entsprechende Werbung dazu ausliefert. Alterskennzeichen sind wom&#246;glich systematisch st&#246;rend und in weiterem Sinne sogar gesch&#228;ftssch&#228;digend. Wer w&#252;rde denn gerne ein Angebot lesen, das jedes Mal nach dem Alter f&#252;r einen Artikel fragt oder mit einem so proaktiven Signal wie &#8220;Blog ab 18&#8243; den Augen schadet?</p>
<p>Zuk&#252;nftig &#252;berlege ich mir, ob ich nicht doch einen Auslandssitz f&#252;r mein Blog suchen sollte. Die ganze Situation tut mir leid &#8211; auch die Konsequenzen f&#252;r die deutschen Hosting-Anbieter. Wenn die Politiker euren Kunden nur Stress machen, &#252;berlegt man sich als Kunde einfach auf internationaler Ebene die Konkurrenz zu nutzen. Vielleicht sollten wir alle auch lieber auf Englisch schreiben und den Sitz im Ausland anmelden, danach Deutschland vom Internet kappen. Dann brauchen die Politiker sich auch nicht dar&#252;ber wundern, warum ein &#8220;Browser&#8221; nicht in einer Duschkabine installiert wird.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Das satirische Potenzial dieses Artikels sollte jedem Leser vollkommen bewusst sein. Diese Erwartungshaltung darf man von &#252;ber 18-j&#228;hrigen Lesern auch erwarten. F&#252;r die Leserratten unter uns auch noch hier die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:FSK_ab_18_logo_Dec_2008.svg&#038;filetimestamp=20090618173211">Bildquelle</a> f&#252;r das sch&#246;ne Logo, das ich in abgewandelter Form einsetzte.</p>
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		<title>Wir sind Teil einer gewaltigen Abmahnkampagne!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 13:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn sich die Massen bewegen, erreicht man sehr viel Aufmerksamkeit. Nicht ein Castor-Transport oder andere Demonstrationen bewegen heute die Menschen. Nein, es sind im Prinzip die Helden unserer Kindheit. Die Aktion begeistert bereits 242,838 Mitglieder. Mich auch. Mitmachen kann jeder, indem das eigene Profilbild bei Facebook durch einen entsprechenden Comic-Charakter ersetzt wird. Doch nach einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich die Massen bewegen, erreicht man sehr viel Aufmerksamkeit. Nicht ein Castor-Transport oder andere Demonstrationen bewegen heute die Menschen. Nein, es sind im Prinzip die Helden unserer Kindheit. Die Aktion begeistert bereits 242,838 Mitglieder. Mich auch. Mitmachen kann jeder, indem das eigene Profilbild bei Facebook durch einen entsprechenden Comic-Charakter ersetzt wird. Doch nach einigen Stunden habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr. Der Grund daf&#252;r ist recht einfach erkl&#228;rt.</p>
<p>Schauen wir jetzt in die Glaskugel, kommen n&#228;mlich so manche schadhafte Gedanken ans Tageslicht. Der gesamten Industrie geht es schlecht. Verdammt schlecht. Lasst es sinkende Absatzzahlen sein oder die typisierten Raubkopierer. Die stellen doch reihenweise Comics und Cartoons einfach ins Netz. Also warum sollte eigentlich nicht bei einer Fan-Aktion mitverdienen? Das erkl&#228;rte Ziel dieser Massenbewegung wird  bestimmt ein weltweiter <a href="www.telemedicus.info/article/1898-Abmahngefahr-Comicbilder-bei-Facebook.html">Abmahnwahnsinn</a> von s&#228;mtlichen Personen sein, die z.B. Asterix &#038; Obelix, Saber Rider and the Star Sheriffs, He-Man, She-Ra, Heidi, Alfred Jodokus Kwak, Captain, Future, Goofy, Micky Maus, Donald Duck, Bugs Bunny, Daffy Duck und wie unsere Lieblingshelden der Kindheit alle hei&#223;en bei sich in den Profilfotos ver&#246;ffentlichen. </p>
<p>Die berechtigte Frage nach dem Sinn einer solchen Abmahnaktion ist gewiss berechtigt. Man erkennt schon an dem Satz, wie es gemeint ist. Die Anw&#228;lte, die daraus Kapital schlagen wollen, werden sowieso &#252;ber kurz oder lang im Netz eine unger&#252;hmte Ber&#252;hmtheit erlangen. Na dann&#8230; wenn es sonst nichts weiter gibt, als den Fans in den Allerwertesten zu treten? Und jetzt bitte wie sonst auch einfach weitermachen.</p>
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		<title>Pressemitteilungen aus der Hand von Sigmund Freud</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 06:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich jeder Schreiberling fragt sich irgendwann einmal, zu welchen anderen Autoren hinsichtlich des Schreibstils eine gewisse &#196;hnlichkeit vorliegt. Am heutigen Montag hatte es auch mich erwischt. Ich w&#228;hlte zuerst einen l&#228;ngeren Artikel des Blogs aus, damit ich mich selbst analysieren konnte. Sigmund Freud Voilà! Mein Schreibstil, den ich in manchen Artikeln dieses Blogs an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich jeder Schreiberling fragt sich irgendwann einmal, zu welchen anderen Autoren hinsichtlich des Schreibstils eine gewisse &#196;hnlichkeit vorliegt. Am heutigen Montag hatte es auch mich erwischt. Ich w&#228;hlte zuerst einen l&#228;ngeren Artikel des Blogs aus, damit ich mich selbst analysieren konnte. </p>
<p><center><a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">
<div id="WriteLikeCert" style="width:400px; height:150px; background-image: URL(http://www.faz.net/f30/Images/diverse/WriteLikeCert.jpg); ">
<div style="width:285px; padding: 40px 0px 0px 15px; color:#0b0b66; font-size:25px; line-height:30px; font-family:Georgia; font-style:italic; " ><span>Sigmund Freud</span></div>
</div>
<p></a></center></p>
<p>Voilà! Mein Schreibstil, den ich in manchen Artikeln dieses Blogs an den Tag lege, &#228;hnelt den Texten von niemand geringerem als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud">Sigmund Freud</a>. Einige aktuelle, leicht k&#252;rzere Varianten &#228;hneln dem Stil von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Schulze_(Autor)">Ingo Schulze</a>. Sehen wir vom Blog ab und denken einen Schritt weiter in Richtung Profession, lesen sich meine j&#252;ngsten Pressemitteilungen scheinbar ebenfalls wie Werke von Sigmund Freud oder von der Bestseller-Autorin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ildik%C3%B3_von_K%C3%BCrthy">Ildikó von K&#252;rthy</a>. Wer h&#228;tte das gedacht? </p>
<p>Wer m&#246;chte, darf seine eigenen Texte bei der <a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">FAZ</a> auch analysieren lassen. :)</p>
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		<title>Das Sommerloch 2010: Der Blumenk&#252;bel bei Twitter</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Welt zwitschert nur noch vom #Blumenk&#252;bel. Was macht den Beh&#228;lter so besonders interessant? Nicht nur die deutschen Fachmedien greifen das absurde Thema auf, auch auf internationaler Ebene sind die digitalen Einsiedler &#252;ber das deutsche Ph&#228;nomen des Blumenk&#252;bels verwundert. Der Grund f&#252;r diese digitale Furoe ist denkbar einfach. Die Wunderwaffe der Kommunikation, der klassische Lokaljournalismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Welt zwitschert nur noch vom <a href="http://search.twitter.com/search?had_popular=true&#038;q=Blumenk%C3%BCbel&#038;result_type=recent">#Blumenk&#252;bel</a>. Was macht den Beh&#228;lter so besonders interessant? Nicht nur die deutschen <a href="http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/Twitter-Wie-ein-Blumenkuebel-zum-Hype-wird_93977.html">Fachmedien</a> greifen das absurde Thema auf, auch auf internationaler Ebene sind die digitalen Einsiedler &#252;ber das deutsche Ph&#228;nomen des Blumenk&#252;bels verwundert.</p>
<p><a href="http://twitter.com/brittdeezy/statuses/20389026981"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/08/blumenkuebel.png" class="center"></a></p>
<p>Der Grund f&#252;r diese digitale Furoe ist denkbar einfach. Die Wunderwaffe der Kommunikation, der klassische Lokaljournalismus, bringt die internationale Netzgemeinde zum Staunen. Die M&#252;nstersche Zeitung verbreitete vor zwei Tagen einen kurzen Artikel mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Grosser-Blumenkuebel-zerstoert;art997,988637">Gro&#223;er Blumenk&#252;bel zerst&#246;rt</a>&#8221; in ihrer Lokalausgabe f&#252;r Neuenkirchen. Was daran so faszinierend ist? Eigentlich rein gar nichts. Das Thema ist auch nicht sonderlich besonders. So l&#228;uft einfach nur die normale Berichterstattung, wie sie jeden Tag in Lokalzeitungen stattfindet.</p>
<p>F&#252;r einige kommunikationsfreudige Twitterati entwickelt sich aus dem Artikel &#252;ber den Blumenk&#252;bel ein gewaltiger Spa&#223;. Es wird getwittert, bist der Arzt kommt. Mitmachen garantiert Spa&#223;, einige hochgradig lustige Tweets, und so manche Perle der Sehns&#252;chte einzelner Personen nach Gr&#252;npflanzen sowie ihren Beh&#228;ltern. Viral ist daran nur die Verbreitung der grundlegenden Idee, sich zum Blumenk&#252;bel-Ph&#228;nomen mit Wort, Bild und Ton auszulassen. Eine gezielte Kampagne dahinter zu vermuten w&#228;re vollkommener Unsinn.</p>
<p>Doch durch den Erfolg des <a href="http://search.twitter.com/search?had_popular=true&#038;q=Blumenk%C3%BCbel&#038;result_type=recent">#Blumenk&#252;bel</a> als &#8220;Trending Topic&#8221; bei Twitter l&#228;sst die Herzen der viralen Marketing-Leute h&#246;her schlagen. Im Sekundentakt feuern die Netzbewohner lustige, am&#252;sante und absurde Tweets zum Blumenk&#252;bel-Ph&#228;nomen ins Netz. Auch eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Blumenkubel/140685062628481?ref=ts&#038;v=wall">Fanpage bei Facebook</a> wird eingerichtet und nach kurzer Zeit tummeln sich dort &#252;ber 1.000 Fans. Einige findige Kommunikatoren glauben, im Blumenk&#252;bel ihr Heil zu finden und <a href="http://twitter.com/otto_de/status/20386678711">verscherbeln</a> gleich ein paar St&#252;ck aus dem Sortiment. Meine <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor/status/20398354566">urspr&#252;ngliche Forderung</a> nach einem <a href="http://www.coffeeandtv.de/2010/08/05/blumenkubel/">Song zum Blumenk&#252;bel</a> wurde sehr schnell beantwortet. Sogar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wPJtkPb5mRg">ein Video</a> zeugt von dem energetischen Potenzial des Blumenk&#252;bels und bezeugt die dramatische Reinform der deutschen Literatur. </p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wPJtkPb5mRg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Wenn eine ungewollte, ungeahnte und unvorhersehbare Reaktion der weltweiten Internetnutzer ins Rollen kommt, k&#246;nnen D&#228;mme brechen und das Objekt der Begierde erfreut sich gro&#223;er Aufmerksamkeit. Leider ist es ein Blumenk&#252;bel und kein sozial-gesellschaftlich relevantes Thema, wor&#252;ber die Leute im Netz sich auslassen. Und die <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/neuenkirchen/Internetwelle-um-einen-zerstoerten-Blumenkuebel;art997,990767">M&#252;nstersche Zeitung</a>, die seit wenigen Stunden auf der internationalen Showb&#252;hne im Rampenlicht steht, wirkt selbst verwundert und begeistert zu gleich von diesem Hype. Den Verlag wird es gewiss erfreuen, schlie&#223;lich treibt es die Zugriffe auf das Online-Angebot in die H&#246;he und generiert unerwartete Werbeeinnahmen. Sei&#8217;s ihnen geg&#246;nnt. Schlie&#223;lich erleben wir eines der sch&#246;nsten Highlights im diesj&#228;hrigen Sommerloch &#8211; was will man mehr? :)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>re:publica 2010 – Medienmomente und Kongresskultur</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin. Die Hauptstadt von Deutschland, ein Schmelztiegel der Kulturen. Das Zentrum des politischen und sozialen Dialogs, aber auch der Spielplatz f&#252;r Digital Natives auf der re:publica 2010. Ein politisch-kulturelles Klassentreffen im Social Web begeistert auch in diesem Jahr die Massen mit &#252;ber 1.600 angemeldeten und bis zu 2.500 erwarteten Besuchern. Noch vor einigen Jahren waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin. Die Hauptstadt von Deutschland, ein Schmelztiegel der Kulturen. Das Zentrum des politischen und sozialen Dialogs, aber auch der Spielplatz f&#252;r Digital Natives auf der <a href="http://re-publica.de">re:publica 2010</a>. Ein politisch-kulturelles Klassentreffen im Social Web begeistert auch in diesem Jahr die Massen mit &#252;ber 1.600 angemeldeten und bis zu 2.500 erwarteten Besuchern. Noch vor einigen Jahren waren wir einige wenige, die sich in die Kalkscheune rund um newthinking und Spreeblick scharten. Die Gespr&#228;che &#252;ber neue und gleichzeitig interessante Themen befl&#252;gelten die Geister in dieser freundschaftlichen Atmosph&#228;re des kleinen Kreises. Nicht minder relevant ist der eigentliche Networking-Charakter dieser Veranstaltung. Wie auf jedem Kongress spielen die Vortr&#228;ge eigentlich eine untergeordnete Rolle. Egal ob eine Koryph&#228;e wie Jeff Jarvis auf der #rp10 spricht oder einst noch die Bloglesung durch die Twitterlesung abgel&#246;st wurde – die Kontakte sind oftmals der einzige Grund, um vor Ort in Berlin zu erscheinen.</p>
<p><strong>Starkes Medieninteresse an der deutschen Netzkultur</strong></p>
<p>F&#252;r eingefleischte Netzaktivisten, die den Alltag zwischen Wirtschaft, Kultur, Politik, Digitaler Bohéme und Leben in Social Media meistern, entpuppt sich die re:publica 2010 als ein Ort der Aufmerksamkeit. Wir verstehen vieles neu und adaptieren immer &#246;fters Social Media in unseren Alltag und vermischen unser Leben mit der Netzkultur. Auch die Medien haben diese Relevanz erkannt, dabei vielleicht nicht immer verstanden, aber sie sind sich bewusst dar&#252;ber, dass das soziale Web ein Teil ihrer Zukunft ist. Nicht ohne Grund konnte sich die „Bloggerkonferenz“ von einem Szenetreffen zu einem Kongress von internationaler Tragweite mausern. Die Berichterstattung streift in diesem Jahr quer durch die Medienlandschaft und findet sich in klassischen Zeitungsmedien wie der <a href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/netzkolumne/2010/04/14/die-digitale-faszination-vom-leben-auf-dem-achten-kontinent/">Stuttgarter Zeitung</a>, der <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-04/republica-2010-berlin">Zeit</a>, dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Re-publica-Blog;art772,3084114">Tagesspiegel</a> oder im <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4185086?pageId=&#038;moduleId=435054&#038;categoryId=&#038;goto=&#038;show=">ARD Morgenmagazin</a> wieder. </p>
<p><a href="http://re-publica.de"><img src="http://mikeschnoor.com/upload/2010/04/rep.jpg" class="center"></a></p>
<p>Flei&#223;ig wird also &#252;ber dieses Ph&#228;nomen berichtet, dass Blogger anders sind und zu einem so gewaltigen Kongress im Stande sind. Das „Mysterium Blogger“ wird damit immer gerne so polarisierend ausgenutzt, als w&#228;ren Blogger von einem anderen Planeten. Ja, die machen auch Medien und verbreiten ihre Meinung. Doch das ist ein alter Hut. Vergessen wird dabei viel zu leicht, dass es den kulturellen Typus eines Bloggers im Grunde genommen auch nicht gibt. Nahezu jeder deutsche Blogger schreibt nur nebenbei, als Zeitvertreib oder zur Unterst&#252;tzung seiner beruflichen Expertise.</p>
<p>Kaum jemand verdient Hauptberuflich durch das Bloggen. Den <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E6B640F8029DB425AB1608506DCF9F180~ATpl~Ecommon~SMed.html">wenigen Ausnahmen</a> in Deutschland sei es gestattet. Aber die meisten Blogger, und das darf ich der Masse unterstellen, sind in ihrem Leben an feste Rituale aus der Arbeitswelt gebunden. Der eine ist Journalist, der andere Berater, wiederum arbeitet jener im Marketing, dieser in der PR, andere sind aus der IT eines Unternehmens, g&#228;nzlich andere Blogger sind selbstst&#228;ndig und so mancher ist auch nur Besitzer eines Restaurants oder Weinh&#228;ndler – doch alle sind irgendwie Experten in ihren jeweiligen Gebieten und bloggen einfach. Sie teilen ihr Wissen und bilden eine Netzgemeinschaft, die auch im realen Leben au&#223;erhalb des Internets stattfindet. Schade, dass die Medien auf dem publizistischen Massenmarkt noch nicht verstanden haben, dass das „Mysterium Blogger“ nur eine einfache Tarnung ist: Ein Deckmantel der modernen Netzgesellschaft.</p>
<p><strong>Exquisite Kontaktmesse</strong><br />
Auch ich mache keinen Hehl daraus: Die re:publica 2010 g&#246;nne ich mir nicht als Besucher oder Kongressteilnehmer in den Vortragsr&#228;umen. Die Vortr&#228;ge selbst sind in der Regel vom Thema her bekannt, wenige Referenten stellen g&#228;nzlich neue Thesen und Gedanken vor. Wer in Social Media aktiv lebt, wabert &#252;blicherweise zwischen Neuem und Altbekannten umher und bildet sich seine eigene Meinung.</p>
<p>Vielmehr verstehe ich einen Kongress wie die re:publica 2010 als Pflichttermin, um mit Branchenvertretern, potentiellen Gesch&#228;ftspartnern, Journalisten, Bloggern und nat&#252;rlich auch PR-Kollegen das eine oder andere Wort zu wechseln. Schmoozing at best mit einem kleinen Business-Ansatz im Hinterkopf. Nicht ohne Grund stehen f&#252;r die wenigen Stunden, in denen ich heute in Berlin verweilen werde, mehrere Termine am St&#252;ck auf der Agenda. Vorteilhaft f&#252;r mich ist, dass die Termine ausschlie&#223;lich Gespr&#228;che sind und alle potentiellen Gespr&#228;chspartner in unmittelbarer N&#228;he vertreten sind. Im Gegensatz zu einer Messe bietet die re:publica als Kongress definitiv einen Vorteil. Niemand huscht von einem Stand zum n&#228;chsten, als w&#228;re man im Irrgarten einer dmexco gefangen. Was will man also mehr, als unter dem Strich ein positives Ergebnis durch die effektiven Gespr&#228;che und direkten Kontakte? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rivva &#8211; und das Leben danach&#8230;?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 18:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Rivva]]></category>
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		<description><![CDATA[Eingefleischte Blogger sch&#228;tzen Rivva sehr. Der einst von Frank Westphal entwickelte Online-Service funktioniert bekannterma&#223;en nach dem Techmeme-Prinzip und zeigt die relevanten Diskussionsthemen der deutschsprachigen Blogosph&#228;re auf. Die Topstories der webzwonulligen Nutzer kommen hier so richtig zur Geltung &#8211; Social Media at best. Meist liest man entweder etwas von Spiegel Online, der Faz oder von Heise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eingefleischte Blogger sch&#228;tzen <a href="http://rivva.de">Rivva</a> sehr. Der einst von Frank Westphal entwickelte Online-Service funktioniert bekannterma&#223;en nach dem Techmeme-Prinzip und zeigt die relevanten Diskussionsthemen der deutschsprachigen Blogosph&#228;re auf. Die Topstories der webzwonulligen Nutzer kommen hier so richtig zur Geltung &#8211; Social Media at best. Meist liest man entweder etwas von Spiegel Online, der Faz oder von Heise im Nachrichtenfluss, doch auch so manche Blog-Perlen k&#246;nnen sehr leicht nebst den &#252;blichen Verd&#228;chtigen der Blogosph&#228;re bei Rivva identifiziert werden.</p>
<p>Bisher war das bunte Treiben um Rivva f&#252;r uns Nutzer vollkommen umsonst verf&#252;gbar. Einzig und allein die regelm&#228;&#223;igen Kosten f&#252;r Frank als Betreiber waren uns allen im Hinterkopf bewusst. Dazu galt es Sponsoren zu finden, schlie&#223;lich l&#228;uft Rivva frei von Werbung und generiert keine Einnahmen. Doch gerade als Frank f&#252;r seinen kostenlosen Service die ersten Sponsoren finden konnte, deren ausgew&#228;hlte Blogpostings eine entsprechend hochwertige Positionierung im Portal fanden, genau dann kam der Super-GAU und das Angebot von Rivva ging vorerst leider offline. <strong>Der Grund liegt im unm&#246;glichen Zufall:</strong> Nachdem die Festplatten ihren Geist aufgaben, liefert der Server kaum brauchbare Signale mehr. Immerhin findet man das eine oder andere Mal bei <a href="http://twitter.com/rivva">Twitter</a> einige Informationen wieder &#8211; doch das ist nur ein geringer Trost.</p>
<p><strong>Sollte man Frank dabei als Privatperson unterst&#252;tzen &#8211; also mehr als nur die Daumen zu dr&#252;cken?</strong> Ich glaube ja. Zwar kann nicht jeder hohe Summen bereitstellen. Aber wir lieben Rivva. Auch wir &#8211; also die Presseleute im Social Web &#8211; brauchen solche Services und sch&#228;tzen sie sehr, wenn durch das kostenfreie Angebot die letzten Jahre ein wenig vers&#252;&#223;t wurden. Ich bin mir sehr sicher, dass diverse Einzelpersonen und/oder Unternehmen hinsichtlich ihres individuellen Webmonitoring auch einen kleinen Obolus in Form eines Jahresabonnements f&#252;r Rivva zahlen w&#252;rden. Dabei stelle ich mir keine exorbitanten Preise vor, sondern eine pauschale von 25 Euro im Jahr. <strong>Mit mehreren Mini-Abonnements sollte Rivva f&#252;r die Rechenpower, Infrastruktur und auch die Backup-Systeme entsprechende R&#252;cklagen bilden k&#246;nnen.</strong> Ich hoffe zumindest, dass Frank dem &#8220;Cookie-Monster&#8221; entkommen kann und demn&#228;chst wieder in voller St&#228;rke mit Rivva die Blogosph&#228;re unsicher machen wird. Ohne Rivva ist Social Media f&#252;r deutsche Urgesteine doch nur die halbe Miete. :)</p>
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		<title>Technisches Zipperlein</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 07:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal ein ganz uneigenn&#252;tziges Beispiel: Rechner angeschaltet. F&#252;nf Minuten zum Hochfahren des Betriebssystems abgewartet. Anmeldemaske erhofft. Eines Besseren belehrt. Benutzername und Passwort eingegebene. Eingaben best&#228;tigt. In der Zwischenzeit einen Kaffee gezogen. Zur&#252;ckgekehrt und weiter gewartet. Browser gestartet. Outlook aktiviert. Feedreader ge&#246;ffnet. Dabei eine Pressemappe durchst&#246;bert. Arbeitsrechner hoffnungslos &#252;berlastet. Mails auf meinem Nokia N97 gelesen. Keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ein ganz uneigenn&#252;tziges Beispiel: Rechner angeschaltet. F&#252;nf Minuten zum Hochfahren des Betriebssystems abgewartet. Anmeldemaske erhofft. Eines Besseren belehrt. Benutzername und Passwort eingegebene. Eingaben best&#228;tigt. In der Zwischenzeit einen Kaffee gezogen. Zur&#252;ckgekehrt und weiter gewartet. Browser gestartet. Outlook aktiviert. Feedreader ge&#246;ffnet. Dabei eine Pressemappe durchst&#246;bert. Arbeitsrechner hoffnungslos &#252;berlastet. Mails auf meinem Nokia N97 gelesen. Keine R&#252;cksichtsname von den aktivierten Programmen erwartet. Browser am Start. Outlook zieht nach. Feedreader ist der Letzte im Bunde. Man begr&#252;&#223;t den <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor/status/4829326065">k&#252;hlen Morgen</a> in K&#246;ln Ehrenfeld.</p>
<p>Alles in allem verbringt man mit dieser technischen Unzul&#228;nglichkeit gut zwanzig Minuten, nur um sich f&#252;r die digitale Arbeit bereit zu machen. Selbstverst&#228;ndlich schafft man in dieser digitalen Wartezeit auch einige andere Dinge f&#252;r die PR-Arbeit, die sich mit analogen Schreibmethoden noch erledigen lassen. Und man findet ein kurzes Thema f&#252;r das Blog. Das ist gut so. </p>
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		<title>WordPress 2.8.4 schlie&#223;t Sicherheitsl&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 06:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst gestern hatte ich die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht, doch schon zur gleichen Zeit gab es einen schwerwiegenden Fehler bei WordPress. Durch einen Exploit konnten die Passw&#246;rter auch von Admin-Accounts zur&#252;ckgesetzt werden und man war kurzerhand ausgesperrt. Kurz nach dem Bekanntwerden dieser &#228;rgerlichen Sicherheitsl&#252;cke schie&#223;t das Entwicklerteam das neue WordPress 2.8.4 nach, wodurch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst gestern hatte ich die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht, doch schon zur gleichen Zeit gab es einen schwerwiegenden Fehler bei WordPress. Durch einen Exploit konnten die Passw&#246;rter auch von Admin-Accounts zur&#252;ckgesetzt werden und man war kurzerhand ausgesperrt. Kurz nach dem <a href="http://stadt-bremerhaven.de/wordpress-2-8-3-admin-password-reset-exploit-schwere-sicherheitsluecke/">Bekanntwerden</a> dieser &#228;rgerlichen Sicherheitsl&#252;cke schie&#223;t das Entwicklerteam das <a href="http://wordpress.org/development/2009/08/2-8-4-security-release/">neue WordPress 2.8.4</a> nach, wodurch dieser Fehler behoben sein soll. </p>
<p>Ich hatte bereits eine Woche auf das Installieren der neuen Version gewartet, und ausgerechnet an dem Tag, als ich die Installation durchf&#252;hrte, musste nat&#252;rlich dieser Bug auftauchen. Des Bloggers Herz muss sich also immer wieder mit Software auseinander setzen, die zwar kollaborativ von einer weltweiten Entwicklergemeinschaft erarbeitet wird, doch durch die menschlichen Fehler immer wieder Angriffsfl&#228;chen bietet. F&#252;r jeden, der etwas mehr Wert auf Sicherheit legt, empfehle ich auch die etwas &#228;lteren, aber dennoch wirksamen Tipps von <a href="http://playground.ebiene.de/954/adminbereich-in-wordpress-schuetzen/">Sergej</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Michael Jackson und die Spamfraktion</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 05:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen bewegte der Tod von Michael Jackson nahezu die ganze Welt. Auch ich schrieb hierzu einen beruflich gepr&#228;gten Blogeintrag. Was mir jetzt nach einigen Tagen stark auff&#228;llt, findet sich vor allem in den eingehenden Kommentaren zu diesem Blogeintrag wieder. Gerade hier versuchen irgendwelche Spammer auf &#8220;Michael Jackson&#8221; abzufahren und massiv Punkte einzuheimsen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen bewegte der Tod von Michael Jackson nahezu die ganze Welt. Auch ich schrieb hierzu einen beruflich gepr&#228;gten <a href="http://blog.sevenload.de/2009/06/26/tribut-an-michael-jackson/">Blogeintrag</a>. Was mir jetzt nach einigen Tagen stark auff&#228;llt, findet sich vor allem in den eingehenden Kommentaren zu diesem Blogeintrag wieder. Gerade hier versuchen irgendwelche Spammer auf &#8220;Michael Jackson&#8221; abzufahren und massiv Punkte einzuheimsen. </p>
<p>Und diese sind nicht die typischen Bots, von denen massive Werbung f&#252;r Stimulanzverl&#228;ngerungsmittel wie Viagra und Cialis betrieben wird. Nein, es sind zum Teil deutschsprachige, manuelle Kommentare, die aus dem Nichts erscheinende Michael-Jackson-Gedenk-Seiten durchpr&#252;geln wollen. Wie armseelig und widerlich doch diese Kommentarspammer sind, sich auf dem Tod eines solchen Popstars mit ihrem Werbedreck auszulassen. Was mich nun wundert ist, <strong>ob auch andere Blogger ein erh&#246;htes Aufkommen an &#8220;Jacko-Spam&#8221; feststellen?</strong></p>
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		<title>Jetzt endlich ohne wichtigen Claim!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 21:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist der Abend der Ver&#228;nderung. Keine gro&#223;en Dinge, die die Welt bewegen k&#246;nnten. Nein, es sind nur essentielle Machenschaften einer pers&#246;nlichen Note, die hierans Tageslicht kommen. Das Blog &#8220;MikeSchnoor.com&#8221; erstrahlt noch dezenter als vorher &#8211; mit einem neuen Farbton. Sind wir doch mal ganz ehrlich: Ich konnte diesen leicht aggressiven roten Farbton hier im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der Abend der Ver&#228;nderung. Keine gro&#223;en Dinge, die die Welt bewegen k&#246;nnten. Nein, es sind nur essentielle Machenschaften einer pers&#246;nlichen Note, die hierans Tageslicht kommen. Das Blog &#8220;MikeSchnoor.com&#8221; erstrahlt noch dezenter als vorher &#8211; mit einem neuen Farbton. Sind wir doch mal ganz ehrlich: Ich konnte diesen leicht aggressiven roten Farbton hier im Blog nicht mehr sehen. <strong>Daher jetzt alles in einem hellen und einem dunklen Blauton.</strong> Damit man sich ganz wohlig und harmonisch aufgehoben f&#252;hlt, falls man diese Zeilen auch im Browser und nicht im Feedreader konsumieren mag.</p>
<p>Das wollte ich auch mal hier loswerden. Mein erster Gang mit dieser unglaublichen Nachricht war &#252;brigens in Richtung <a href="http://twitter.com/MikeSchnoor/status/2409519808">Twitter</a>. Warum kann ich leicht feststellen: Twitter ist manchmal doch einfacher zu bedienen &#8211; und man fasst sich wesentlich k&#252;rzer, als in einem langen Bi-Ba-Blogeintrag. Und mir war ganz wichtig zu behaupten: Jetzt endlich ohne wichtigen Claim! <strong>Wie findet ihr die kleine, feine Ver&#228;nderung?</strong> :)</p>
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		<title>Res&#252;me zum BarCampCologne3 #bcc3</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 08:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mike Schnoor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
		<category><![CDATA[bcc3]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#246;ln konnte wieder ganz sozial sein und etwas Besonderes feiern. Das BarCampCologne3 lockte am vergangenen Wochenende hunderte Besucher an. Das Wissen zu teilen, sich &#252;ber die neuesten Trends auszutauschen, ein wenig Kl&#246;nschnack und Networking &#8211; hochgesteckte Ziele f&#252;r die Teilnehmer, die gro&#223;teils auch erf&#252;llt wurden. Schlie&#223;lich waren alle freien Pl&#228;tze restlos vergeben. F&#252;r mich war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;ln konnte wieder ganz sozial sein und etwas Besonderes feiern. Das <a href="http://barcampcologne.mixxt.de">BarCampCologne3</a> lockte am vergangenen Wochenende hunderte Besucher an. Das Wissen zu teilen, sich &#252;ber die neuesten Trends auszutauschen, ein wenig Kl&#246;nschnack und Networking &#8211; hochgesteckte Ziele f&#252;r die Teilnehmer, die gro&#223;teils auch erf&#252;llt wurden. Schlie&#223;lich waren alle freien Pl&#228;tze restlos vergeben. F&#252;r mich war es nach einer etwas l&#228;ngeren Abstinenz zur pers&#246;nlichen Ebene der sch&#246;nen Social Media Netzkultur ein guter Einstieg. Neben diesem ganzen Hin und Her auf dem BarCamp freute es mich, so viele Bekannte wieder zu treffen. :)</p>
<p>Man merkte eines sehr deutlich: Twitter l&#246;st das Bloggen ab, das Bloggen ger&#228;t zur Nebensache, oder das Blog wird f&#252;r l&#228;ngere Gedankeng&#228;nge und Artikel genutzt, w&#228;hrend bei Twitter alles &#252;ber den &#196;ther rauscht. So &#228;hnlich kam auch in den zwei Twitter-Sessions die Intention zum Tragen, dass Twitter f&#252;r jeden PRler eine Pflichtaufgabe zum Monitoring wird. Egal welche Tools oder Dienstleister man einsetzen m&#246;chte, Twitter ist in der Unternehmenskommunikation mittlerweile unverzichtbar. Das aktive Twittern jedoch ist f&#252;r jedes Unternehmen immer eine Fallentscheidung. Hierzu schreibe ich in K&#252;rze noch einen l&#228;ngeren Artikel &#8211; keinen Tweet. Die <strong>Teilnehmer der Twitter-Session</strong> waren, falls nicht jemand vergessen wurde, jedenfalls eine bunte Mischung von Freiberuflern, Kommunikatoren, PRlern, Beratern, Bloggern und Journalisten:<br />
<a href="http://twitter.com/atalmon">@atalmon</a><br />
<a href="http://twitter.com/carmenhi">@carmenhi</a><br />
<a href="http://twitter.com/chris_kra">@chris_kra</a><br />
<a href="http://twitter.com/drikkes">@drikkes</a><br />
<a href="http://twitter.com/edriven_de">@edriven_de</a><br />
<a href="http://twitter.com/hansdorsch">@hansdorsch</a><br />
<a href="http://twitter.com/hirnrinde">@hirnrinde</a><br />
<a href="http://twitter.com/jases">@jases</a><br />
<a href="http://twitter.com/jellytwitts">@jellytwitts</a><br />
<a href="http://twitter.com/jessicasnews">@jessicasnews</a><br />
<a href="http://twitter.com/kehrseite">@kehrseite</a><br />
<a href="http://twitter.com/lennarz">@lennarz</a><br />
<a href="http://twitter.com/lolog">@lolog</a><br />
<a href="http://twitter.com/medpartnerplus">@medpartnerplus</a><br />
<a href="http://twitter.com/mika73">@mika73</a><br />
<a href="http://twitter.com/mosworld">@mosworld</a><br />
<a href="http://twitter.com/prinz_rupi">@prinz_rupi</a><br />
<a href="http://twitter.com/MikeSchnoor">@MikeSchnoor</a><br />
<a href="http://twitter.com/stefanandreas">@stefanandreas</a><br />
<a href="http://twitter.com/zoomer49">@zoomer49</a></p>
<p>&#220;ber Twitter ging auch die prim&#228;re Kommunikation vom BarCampCologne3 ab. Beim Tag <a href="http://search.twitter.com/search?q=bcc3">#bcc3</a> kam eine Flut von individuellen, gruppendynamischen und nat&#252;rlich auch mal sinnfreien Tweets hervor. Das war sch&#246;n! :)</p>
<p>Vielen Dank an die Sponsoren QSC, Otto, SalesForce, Vodafone, peopleinteractive, yingiz, Supreme NewMedia, UniDocs, DocCheck, Railslove, antwerpes, K&#246;lner Internet Union, missionpoken, sonntagmorgen, Saftblog, make.tv, Gaffel, Beer Stickr, t3n, allmyTea, O&#8217;Reilly, Deutsche Welle, Host Europe, OpenSourcePress, Censet und pkw.de sowie an die Organisatoren <a href="http://twitter.com/franz">Franz</a>, <a href="http://twitter.com/assbach">Sascha</a>, <a href="http://twitter.com/antischokke">Nicole</a> und <a href="http://twitter.com/igorschwarzmann">Igor</a>. Und diejenigen, die sich in die Teilnehmerliste eintrugen, aber nicht erschienen, sollten sich in Grund und Boden sch&#228;men. :)</p>
<p>Weitere Berichte, die das BarCampCologne3 angehen, finden sich bei <a href="http://www.diestaendigereise.de/?p=1841">Annabell Preu&#223;ler</a>, <a href="http://frieling.blog.de/2009/06/09/twittern-arzt-kommt-6271506/">Prinz Rupi</a>, <a href="http://ifranz.tv/lifestream/items/view/1657/40-minuten-purer-rocknroll-barcamp-cologne-3">iFranz</a>, <a href="http://blog.mixxt.de/index.php/2009/06/09/eine-kleine-nachlese-zum-barcamp-cologne-3/">mixxt</a>, <a href="http://www.hirnrinde.de/2009/06/09/barcampcologne3-mein-fazit/">Stefan Evertz</a>, <a href="http://t3n.yeebase.com/barcamp-cologne-3-fazit-links-dritten-barcamp-koln-246389/">t3n</a> &#038; <a href="http://t3n.yeebase.com/barcamp-cologne-3-zuruck-wurzeln-barcamps-246308/">t3n</a>, <a href="http://blog.assbach.de/2009/06/08/bcc3-wen-ich-gesprochen-habe-und-wen-leider-nicht/">Sascha Assbach</a> und <a href="http://mthie.com/barcamp_cologne_3_-_bericht.html">mthie</a>.</p>
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