Neuanfang: Meine Jobsuche im Umfeld von Public Relations, Digital Communication und Social Media

Dieses Jahr wird für mich ein spannendes Jahr, in dem ich mich komplett neu orientieren werde: Mike Schnoor entscheidet sich für einen beruflichen Neuanfang. Spätestens zum 1. Juni 2013 suche ich eine neue Herausforderung im Bereich Public Relations, Digital Communication und Social Media. Idealerweise spielt die Rheinmetropole Köln den Mittelpunkt meiner künftigen Karriere, gern bin ich bereit auch in den angrenzenden Regionen Aachen, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Leverkusen, Siegburg oder Solingen durchzustarten. Als Nordlicht im Rheinland stehe ich zugleich den Standorten Bremen, Hamburg, Hannover, Kiel und Lübeck sowie der Hauptstadt Berlin offen gegenüber. Wer wissen möchte, warum ich zu neuen Ufern aufbreche und einen neuen Arbeitgeber suche, findet in diesem Artikel die wichtigsten Hintergründe.

Was für manche überraschend kommen mag, ist eine natürliche Folge von verschiedenen Entwicklungsprozessen. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber erlebte ich eine tolle Zeit, die ich mit kommunikativen Höhepunkten und zahlreichen Erfolgen in verschiedensten Medien verbuchen kann. In diesem Artikel möchte ich über einen Rückblick meine Person erklären, gefolgt von dem Wunsch nach einer neuen Herausforderung und dem Ansporn für diesen Schritt. Abschließen möchte ich mit meinen Erwartungen und Wünschen für meine berufliche Zukunft. All diese Informationen mache ich öffentlich, weil über mich im Netz bestimmt zu lesen sein wird. Nicht ohne Grund bilden Twitter, Facebook, Google+, XING, LinkedIn und mein Blog einige der wichtigsten Anlaufpunkte im digitalen Kosmos, die einen Teil meines Lebens und damit die digitale Essenz von mir ausmachen.

Mein Rückblick – ein persönlicher Lebenslauf

In wenigen Wochen verabschiede ich mich von einer der größten Interessenvertretungen für Unternehmen der digitalen Wertschöpfungskette. Ich übe daher meine hauptberufliche Tätigkeit als Referent Presse- und Öffentlichkeit für den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. nur noch bis zum 31. Mai 2013 aus. Neben der eigenverantwortlichen Konzeption und Durchführung der Verbandskommunikation in Pressesprecher-Funktion koordinierte ich Pressekonferenzen, Pressegespräche, Interviews, Statements und Gastartikel. Die dmexco, der DMMA OnlineStar und der Online Ad Summit waren zusätzliche Höhepunkte, bei denen ich als Kommunikator aktiv werden durfte. Für alle diese Tätigkeiten plante und strukturierte ich ein stetiges, kommunikatives Feuerwerk – ich bespielte das gesamte Portfolio der Kommunikation in allen Mediengattungen im deutschen und teils internationalen Sprachraum.

Vor dem Wechsel in den Verband im Jahr 2011 verantwortete ich die Kommunikation für sevenload, eines der deutschen Videoportale und Shootingstars der Branche. Auf dem herausfordernden Weg erlebte ich seit 2006 alle Höhen und Tiefen vom Startup über die Internationalisierung bis zur Umfirmierung als Tochter des Hubert Burda Media Konzerns. Indem ich die Interessen des Unternehmens auf verbandspolitischer Seite in den drei Verbänden BITKOM, BVDW und eco vertrat, konnte ich als Mitgründer der Fachgruppe Social Media im BVDW und späterer Leiter der dort geschaffenen Unit Business Development/Marketing den Markt für Social Media in Deutschland mitgestalten.

Lebenslauf von Mike Schnoor / visualisiert über Resume-Up

Die Organisation des Branchenevents Twittwoch Köln spornte mich im Sommer 2009 für drei Jahre in Folge an, den zwischenmenschlichen Dialog und fachlichen Austausch in Form eines Networking-Treffens zu realisieren. Als studierter Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaftler referiere ich seit langer Zeit regelmäßig über Public Relations, Social Media und Online-Reputationsmanagement auf verschiedenen Kongressen und Veranstaltungen sowie an privaten Weiterbildungsträgern und Hochschulen.

Apropos Hochschulen – während meines Studiums des International Management (BBA) an der Universität Flensburg wählte ich meine Schwerpunkte im Marketing, Medienmanagement und Kommunikation. Zugleich gründete und leitete ich meine eigene Agentur in Flensburg. Im Vordergrund meiner dortigen Tätigkeiten stand die Beratung in puncto Markenkommunikation, Design, Pressearbeit und dem üblichen Wohlfühlpaket, womit meine einstigen Kunden zufrieden gemacht wurden.

Meine Wurzeln habe ich in der Medien- und Verlagsbranche. Von Redaktion über Technik, Programmieren und Datenbankengineering – bei der Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags GmbH (sh:z) und der Agenturtochter about:media AG standen zur Jahrtausendwende viele neuartige, digitale Themen auf der Agenda. Es sollte zudem nicht verblüffen, dass ich bereits in der Schulzeit für die Schülerzeitung schrieb, ein wöchentliches Schüler-Internet-Magazin für den Zeitungsverlag verfasste und in meiner Studienzeit für zwei Jahre als Redakteur und späterer Chefredakteur der Campuszeitung tätig war. Der Rückblick dieser persönlichen Zeitreise soll an dieser Stelle enden – blicken wir nun nach vorne.

Auf zu neuen Ufern – der Wunsch nach einem Neuanfang

Die mediale Präsenz und die Interessenvertretung gegenüber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gewinnen in der heutigen Zeit kontinuierlich für Unternehmen und Institutionen an Bedeutung. Die moderne Kommunikation über klassische Medien und digitale Kanäle erfordert kreative Lösungsansätze, ein sorgfältiges Krisenmanagement und die richtige operative und strategische Herangehensweise. Diesen Herausforderungen stelle ich mich äußerst gern mit Eifer und Elan als Kommunikator, Mediator und Kämpfer. Fest steht, dass die Kommunikation in ihrer Kernaufgabe Botschaften transportieren und dabei die gewünschten Zielgruppen direkt oder über Multiplikatoren adäquat ansprechen muss. In vielen Fällen erfordert dieser Prozess zugleich einen Vermittler, der bereits etwaige interne Konflikte identifiziert, auf Lösungen für Probleme hinweist und zugleich die Interessen der beteiligten Parteien wahrt.

Als Kämpfer gebe ich nicht auf, auch wenn die digitale Front das Äußerste von mir auf allen Ebenen abverlangen mag. Nicht nur im Geiste lebe ich als Stratege, sondern liebe es, mit den richtigen Schachzügen zum Erfolg zu gelangen. Um es auf den Punkt zu bringen: Das Kommunikationsmanagement in herausfordernden Meinungsumfeldern sowie umfangreiche Kenntnisse im gezielten Einsatz von modernen und klassischen Kommunikationstools runden mein Profil ab.

Meine zukünftige Tätigkeit sehe ich in der Kommunikation – dabei spielt der Titel keinesfalls die Hauptrolle. Als zentralen Bestandteil meiner neuen Wunschposition möchte ich noch stärker als bisher die Verantwortung für Budget, Personal und Projekte übernehmen. Die eingangs genannte Standortfrage vom Rheinland bis Norddeutschland lässt sich operativ gestalten, sofern Arbeitszeitmodelle und Arbeitsort flexibel regelbar sind. Nicht ohne Grund stehen Spaß und echte Freude im Arbeitsumfeld an vorderster Front, so dass sich professionelle Leistung mit Leidenschaft erfolgreich verbindet.

Dabei ist Erfolg in meiner Arbeit für mich unumgänglich – als mit Stolz erfüllter Vater möchte ich als gutes Beispiel für meine Kinder vorangehen und gleichzeitig ein tatkräftiger Familienvater in jeder Hinsicht sein. Meine Flexibilität hinsichtlich Geschäftsterminen und Geschäftsreisen ist davon unberührt, jedoch erhoffe ich ebenso die Flexibilität für Freiräume seitens meines potentiellen Arbeitgebers.

In Köln konnte ich eine zweite Heimat finden und fühle mich mit den Menschen und der Region verbunden. Dennoch sehnt es mich manchmal zur Küste, speziell die Hansestadt Hamburg spricht mich sehr an. Ich kann mir daher sehr gut vorstellen, entweder unseren Lebensmittelpunkt im Rheinland zu festigen oder aufgrund unserer familiären Wurzeln in Norddeutschland wieder vor Anker zu liegen.

Was mir im Job wichtig ist – ein 13 Punkte Plan

  1. Die beste Idee gewinnt – egal von wem sie kommt.
  2. Gezieltes Handeln ist besser als perfekte Untätigkeit – lieber nach dem besten nächstlogischen Schritt schauen als Abwarten oder auf ein Wunder hoffen.
  3. Das Problem lösen – nach Lösungen suchen und nicht nach Schuldigen.
  4. Verantwortung übernehmen und Fehler zugeben – seine eigenen Fehler suchen, verstehen und aus diesen lernen.
  5. Mit Mut und Respekt auch herausfordernde Themen ansprechen – ein offener Dialog und verschiedene Meinungen machen ein Team stärker.
  6. Einen Schritt weitergehen und nicht das nächstbeste Ergebnis akzeptieren – niemals aufgeben oder resignieren, sondern das beste Ergebnis selbst in herausfordernden Situationen erzielen.
  7. Von Visionen angetrieben und durch Fakten bestätigt – auf Tatsachen vertrauen zur Erfüllung der Ziele.
  8. Offenheit, Transparenz und Toleranz innerhalb der Unternehmenskultur – geprägt durch eine flache Hierarchie und erfolgreiches Miteinander von Top-Down-Management und Bottom-Up-Management.
  9. Effiziente Entscheidungsfindung – ohne langwierige bürokratische Prozesse.
  10. Individuelle Erfolge bestätigen und den Erfolg im Team teilen – Anerkennung der Leistung einzelner Mitarbeiter und der gemeinsamen Leistung des Teams.
  11. Bereitschaft im Team auch neue Wege zu gehen – mit Traditionen brechen, sofern es die Situation erfordert.
  12. Neue Möglichkeiten wahrnehmen und nutzen – in der Kommunikation eigene Themen erstellen und als Themenführer besetzen.
  13. Rückschläge verkraften und nach vorne blicken – zukünftige Chancen ergreifen.

Mein Ziel für die nächsten Wochen

Ich möchte Gespräche führen, in deren Schwerpunkt wir uns über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Digital, Kreativität, Social Media, Authentizität, Unternehmenskommunikation, Flexibilität, Mobile, Innovation, Kommunikation, Human Resources, Beratung, Zukunft, Digital Marketing, Internet, Personalmarketing, Medienpolitik, Online Marketing, sowie alte und neue Medien unterhalten. Sowohl Agenturen als auch Unternehmen oder Konzerne sowie Wirtschaftsverbände und NGOs – meine hier skizzierte Wunschvorstellung darf sich erfüllen, aber ich bin selbstverständlich bereit, den gemeinsamen Konsens mit einem potenziellen Arbeitgeber zu finden.

Mehr über mich steht bei XING oder LinkedIn und man liest mich hier im Blog, auf Twitter oder Google+. Wer mich persönlich und diskret erreichen möchte, darf mir gern eine Nachricht schreiben. Ich werde zeitnah antworten.

Ich freue mich auf einen spannenden Neuanfang in neuer Konstellation und bedanke mich an dieser Stelle für Angebote, Anregungen, Tipps, Nachfragen und Einladungen. Vielen Dank!

15 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Trend- und Hintergrundwissen zwischen Medien, Technik und Wirtschaft

  2. Hallo lieber Mike, ich drücke Dir die Daumen, dass Du Dir den richtigen unter den vielen Arbeitgeber-Bewerbern aussuchst.

    Herzliche Grüße aus der Stadt mit dem leckeren Bier

    Carmen

  3. Hallo Mike, ich drücke dir fest die Daumen. Jemand mit deinem interessanten beruflichen Background wird sicher schnell etwas passendes finden. Viel Erfolg.

  4. Na dann viel Glück!
    Ich würd dich ja sofort einstellen, aber bei dem Lebenslauf kann ich mir dich nicht leisten. ;)

    Außerdem sind wir zuweit südlich.

    Viele Grüsse

    Rainer

  5. Hallo Mike,

    da sage ich „ToiToiToi“ und drücke alle Daumen. Der Lebenslauf ist superklasse – so einen baue ich mir auch! :-)

    Viele Grüße
    Sandra

  6. Pingback: PR-Beiträge 14/2013: April-Scherze & Marketing-Werkzeuge | kommunikationsABC.de

  7. Ein sehr guter Lebenslauf mit viel Spirit!
    Da Personaler wenig Zeit haben, würde ich das Ganze noch zum Vine-CV machen.
    Viel Erfolg!

    Alex

  8. Hallo Mike,

    kann mich noch gut an deinen Vortrag beim Twittwoch-Köln vor zwei Jahren erinnern. Damals über deinen Wechsel von Sevenload zum BVDW. Wünsche dir von einem Verbandskollegen zum anderen viel Erfolg bei der Suche! VG aus Berlin

  9. Hi Mike,
    ich wünsche dir alles Gute! Viel Spaß bei der Auswahl des passenden Arbeitgebers. Ich bin mir sicher, da sind einige spannende Marken und Agenturen dabei. Bin gespannt, wo deine Reise hin geht. :)
    Grüße aus Bayern
    Matias

  10. Mike,

    viel Erfolg und auch Glück beim Finden.

    Eine sehr interessante Beschreibung deiner Gedankengänge, die ich selbst gut nachvollziehen kann. Einige deiner 13 Punkte decken sich, wahrscheinlich nicht nur mit meinen, sondern vieler, die in der Digitalbranche arbeiten.

    Die Herausforderung finde ich bei der Suche herauszufinden, ob der potentielle Arbeitgeber, die Dinge, die einem wichtig sind in der Realität erfüllt. Mündlich wird wahrscheinlich jeder Personaler, jede Führungskraft und Geschäftsführer bestätigen, dass es bei ihm genauso ist wie von dir gewünscht. Ich fände es spannend zu lesen wie du dies für dich abgleichst, versuchst über und im Gespräch dies herauszufinden, da dir sicherlich auch hierzu schon Gedanken gemacht hast.

    Viel Grüße

  11. Hallo Mike,

    ich wünsche dir natürlich auch viel Erfolg bei der Suche nach einem coolen, neuen Arbeitgeber! Den Ansatz, den du hier fährst, finde ich echt interessant!

    Viele Grüße aus München
    David

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