Mike Schnoor
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Twitter mit CSS-Script gehackt!

Microblogging, Social Media

Erst war es eine schöne, bunte Farbenwelt, mit der ein Account bei Twitter darstellte, dass mit einer kleinen Manipulation einzelne Tweets von CSS gestaltet werden konnten.

Das spontane Ergebnis waren euphorische Freude und gepaart mit Unverständnis in der Netzgemeinde, doch der Schein war bekanntlich wieder trügerisch.

Ich ahnte bereits, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Schließlich erkannte man bei dem regenbogenfarbigen Account, dass einzelne Tweets mit CSS-Kommandos behaftet waren. Nach fast zwei Stunden schaute ich bei Twitter nach einigen aktuellen Themen und bemerkte, dass ein „lebensgroßer“ Buchstabensalat in meiner Timeline hing. Zeitgleich erfolgten automatische Postings über meinen Twitter-Account.

Als ich versuchte, die Seite zu aktualisieren und einen Hinweis auf die nicht-betroffene mobile Variante von Twitter zu geben, wurde mein Twitter-Account direkt das Opfer einer Attacke bzw. einen Hijack per CSS-Script. Prompt griff ein Bekannter von einer Münchner Agentur zum Telefon und beschwerte sich, leicht schadenfroh, bei mir, warum ich seine Timeline jetzt auch mit „Müll“ zudonnern würde. Immerhin konnte ich dem Problem durch die Apps und mobile Version nach nur wenigen Minuten Herr werden. Ich rate zudem, dass jeder, der sich von diesem Wirrwarr nicht von allein befreien kann, sein Passwort bei Twitter schnellstmöglich ändert. Solange von offizieller Stelle kein Feedback folgt, sollte man davon absehen, das Webinterface von Twitter zu verwenden.

Update:
Mehr zu dem Thema steht bei Sophos und Techcrunch. Auch die dpa hat eine passende Meldung zu dem Twitter-Hack verbreitet – hier in Version bei der Süddeutschen.

Der Fehler soll scheinbar durch einen Bug bei „t.co“, einem eigenen Dienst von Twitters zur Kürzung von URLs, verursacht worden sein, über den ein Javascript-Code mit einem „onmouseover“-Kommando clientseitig ausgeführt wurde. Dabei besticht ein fadenscheiniger Geschmack, dass genau dieser „URL-Shortener“ zur weiteren Sicherheit für die Twitter-Nutzer einen weiteren Beitrag leisten sollte.

21. September 2010/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2010-09-21 14:52:282026-06-06 12:39:30Twitter mit CSS-Script gehackt!

Korrektur einer Rüge

Public Relations, Recht

In der deutschen Presselandschaft kommt das Prinzip der Rüge öfters vor. Der Deutsche Presserat tagte in den letzten drei Tagen in Berlin und sprach insgesamt sieben Rügen aus. Wegen der Missachtung des Persönlichkeitsrechts kassierte die Sächsische Zeitung eine Rüge. Doch auch selbst die Pressemeldung, in der die Rüge bekannt gemacht wurde, erwies sich als leicht missverständlich, wenn nicht sogar mit einem Fehler behaftet.

„Wir korrigieren die heutige Pressemitteilung des Presserats in der fälschlicherweise steht, dass die SÄCHSISCHE ZEITUNG eine öffentliche Rüge erhalten hat. Es muss heißen: nicht-öffentliche Rüge. Im Gegensatz zur öffentlichen Rüge, muss eine nicht-öffentliche Rüge nicht im Publikationsorgan veröffentlicht werden. Wir bedauern diesen Fehler und möchten uns dafür entschuldigen.“

Immerhin hat sich der Deutsche Presserat dafür entschuldigt.

17. September 2010/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2010-09-17 16:02:012010-09-17 16:02:31Korrektur einer Rüge

Viral Video Guide: 10 Tipps für erfolgreiche Viralspots

Public Relations, Social Media, Videos

Am heutigen Morgen durfte ich in die Vollen gehen und kurz vor der dmexco 2010 ein sehr aktuelles Highlight bei meinem Arbeitgeber sevenload veröffentlichen: Der „Viral Video Guide: 10 Tipps für erfolgreiche Viralspots“ aus der Feder von meiner Kollegin Markhabo Steinert und meiner selbst liefert Agenturen und werbetreibenden Unternehmen eine hilfreiche Checkliste für die Kreation und Entwicklung eigener Viralkampagnen.

In den einzelnen Tipps erklären wir, worauf es bei der Produktion von Viralspots ankommt. Wichtig sind kurze Videos mit unterhaltsamen Inhalten, mit denen die Neugierde bei den Nutzern geweckt wird. Natürlich dürfen für werblich konzipierte Viralspots auch die eigentlichen Werbebotschaften nicht fehlen, wobei es nahezu keine Einschränkungen für das Product Placement gibt. Ein Viralvideo muss von professioneller Hand in relevanten Umfeldern platziert werden. Die Praxis hat uns gelehrt, dass ein Erfolg nur durch Vertrauen und eine glaubwürdige und aktive Verbreitung erreicht wird.

Selbstverständlich unterstützt SEO auf allen Ebenen die Reichweite eines Viralspots – und wer nicht auf die Kraft von Social Networks beim Seeding vertraut, sollte seine Viralkampagnen noch einmal überdenken. Für die spätere Auswertung einer Viralkampagne empfehlen wir eine professionelle Erfolgsmessung, schließlich möchten werbetreibende Unternehmen auch ihren Return on Invest (ROI) für eine Kampagne berechnen. Kurzum: Nichts sollte bei Viral Video Seeding dem Zufall überlassen werden. Wer spontan im Viral Video Guide schnuppern möchte, darf dies gerne bei Slideshare machen.

Die Erstellung dieses Leitfadens von der Idee bis zur Veröffentlichung dauerte ziemlich genau einen Monat. Insgesamt existierten fünf verschiedene, jedoch ähnliche Varianten des Dokuments. Die letzte Fassung durchlief mehrere Input- und Korrekturschleifen über die Kollegen vom Sales, Projektmanagement und bei unseren Seeding Experten bis natürlich auch zur Geschäftsführung. Von der letzten Version erstellte unser Design-Team eine sehr schöne Druckvorlage, die neben der digitalen Version hoffentlich pünktlich zur bevorstehenden dmexco druckfrisch ausgeliefert wird. Die Pressemeldung selbst war nur das i-Tüpfelchen, aber im Grunde genommen das erste, was wirklich zuerst fertig war. Vielen Dank für das Engagement und die Zusammenarbeit.

Wie Jürgen Telkmann bei Create or Die zu unserem kleinen Wegweiser wunderbar zusammen fasst: „Der Mehrwert der Lektüre findet sich damit in erster Linie in der erfolgreichen Vermarktung bestehender Videos. Schließlich soll sich die Mühe eines viralen Spots nach der Fertigstellung auch auszahlen.“ Unser persönlicher Erfahrungswert nach zahlreichen Viralkampagnen mit Videos spricht natürlich für das gesamte Thema: Professionelles Viral Video Seeding nimmt in Zukunft einen hohen Stellenwert für Marketingentscheider und auch im Bereich in der Mediaplanung ein. In der schier endlosen Flut an täglich neu im Netz hochgeladenen Videos finden die Nutzer die eigentlichen Perlen kaum noch. Durch die Hilfestellung eines Seeding-Teams können einzelne virale Werbespots innerhalb kürzester Zeit Abrufe im sechsstelligen Bereich und höher erzielen. Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei der Viral Video Guide von sevenload (Download als PDF) sehr zu Herzen gelegt – und auf der dmexco 2010 verteilen wir die gedruckte Ausgabe auch gerne persönlich am Stand B010. :)

13. September 2010/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2010-09-13 12:01:162026-06-06 11:40:44Viral Video Guide: 10 Tipps für erfolgreiche Viralspots

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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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