tr.im ist für immer geschlossen!

Der durchaus beliebte ShortURL-Dienst „tr.im“ ist geschlossen. Dieser überraschende Umstand erreichte mich direkt, als ich selbst eine URL verkürzen wollte. Bis zum Ende des Jahres wird zumindest die Weiterleitung über bestehende ShortURLs aufrecht erhalten, danach wird der Dienst komplett eingestellt und vom Netz genommen.

  • Statistics can no longer be considered reliable, or reliably available going forward.
  • However, all tr.im links will continue to redirect, and will do so until at least December 31, 2009.
  • Your tweets with tr.im URLs in them will not be affected.

Scheinbar konnte das tr.im-Team keinen potentiellen Investor von dem Dienst überzeugen, zudem auch kein Geld mit dem Kürzen von URLs verdient werden kann. Seitdem bit.ly sich auch bei Twitter durchgesetzt hat, gebe es keinen Anlass für tr.im auf dem klar abgesteckten Markt weiter zu kämpfen. Persönlich hatte ich mich für tr.im entschieden, vor allem weil ein Zeichen gegenüber bit.ly eingespart werden konnte. Der König ist tot, es lebe der König – in diesem Fall ist dies bit.ly.

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Mike Schnoor ist Senior Partner von Guts & Glory, der Manufaktur für die Digitalisierung von Marken, Unternehmen und Institutionen. Als Berater sorgt er dafür, dass Unternehmen sich im digitalen Wettbewerb hinsichtlich Kommunikation, Prozesse, Kreation und Social Media richtig positionieren können. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen in der Digitalen Transformation, Kommunikation, Digital Strategy, Marketing, Public Relations und Social Media. Auf seinem persönlichen Blog mikeschnoor.com und im Magazin #DigiBuzz veröffentlicht er verschiedene Fachartikel zu seinem Themenportfolio. Folge @MikeSchnoor bei Twitter!

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. „Persönlich hatte ich mich für tr.im entschieden, vor allem weil ein Zeichen gegenüber bit.ly eingespart werden konnte.“
    Weshalb gibts eigentlich nciht genau aus dem grund einen Dienst mit 3-Buchstaben-Domain?

  2. @Tobias – Das Minimum ist zumindest zwei Buchstaben als Domainname und auch als TLD, so dass sich mindestens fünf Buchstaben für ein ShortURL-Dienst zusammenfügen müssen. Manche Landes-TLDs fordern sogar drei Buchstaben im Domainnamen, so unter anderem auch die DeNIC. Ansonsten wäre „la.de“ ein wunderbares Beispiel für einen deutschen ShortURL-Dienst.

  3. Warum hat sich bit.ly durchgesetzt? An was kann man das messen? Ich nutze eigentlich nur tinyurl

    Viele Grüsse
    Gunnar

  4. @Gunnar – tr.im hat dies selbst behauptet: „There is no way for us to monetize URL shortening — users won’t pay for it — and we just can’t justify further development since Twitter has all but annointed bit.ly the market winner.“

    Ich hätte eventuell auch 10 Euro im Jahr für die Mehrwertdienste ausgegeben, wenn z.B. Statistiken und Geschwindigkeit noch besser gewesen wären.

  5. Ok
    Naja, auf Statistiken setze ich nicht so großen Wert. Ich nutze einen URL-Kürzungsdienst nur für Twitter.

  6. Trim ist auch mein Favorit. Wenn ich auf die Seite gehe seh ich alle URLs die ich mal getrimmt habe, seit wann sie bestanden und wie oft sie geklickt wurden – einfach Klasse.
    Und ich kann mir ne URL aussuchen – wenn vorhanden.

    Aber scheinbar macht Trim doch weiter …

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