Mike Schnoor
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Jetzt wäre Spiegel Online fast perfekt…

Medien, Politik

Wenn ich solche Videos sehe, in denen Frau von der Leyen und manch andere Lokalpolitiker auf die Pressefreiheit „verzichten“, hört bei mir das Verständnis für solche Gebahren auf. Lest bitte eurer Grundgesetz, in dem die Pressefreiheit in Deutschland fest verankert ist. Aber egal, wenn’s einem nicht passt, braucht man sich nicht darum scheren, nicht wahr?

Daher danke ich dem Team von Spiegel TV für diesen kostbaren Beitrag. Nun kann ich die Sendung am Sonntag um 22.25 Uhr bei RTL kaum noch erwarten.

Wenn die Kollegen von Spiegel Online die mittlerweile über 570 Retweets bei Rivva noch in euer neues Content-Management-System als Hinweis oder in Form eines Rankings integriert, wärt ihr wirklich einzigartig mit eurem Relaunch, der ja bereits in den einschlägigen Medien kritisiert und hochgelobt wurde. Das gäbe diesem Video und natürlich jedem anderen Artikel noch eine sehr prägende Würze.

22. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-22 08:15:572013-11-20 07:43:19Jetzt wäre Spiegel Online fast perfekt…

Der Bundesadler: Der Relaunch vom Deutschen Bundestag

Politik, Social Media

Zuerst hörte ich es heute im Radio, als eine Pressemitteilung abgelesen wurde. Dann sprach das Netz darüber. Ja, es ist wahr! Der Deutsche Bundestag hat mitten im immer heißer werdenden Wahlkampf eine neue Homepage gelauncht. Optisch ist diese Seite für den Preis von ca. 300.000 Euro wirklich sehr schniecke, doch etwas mehr Social Media hätte schon dort gezeigt werden können.

Immerhin wirkt alles insgesamt sehr frisch und aktuell. Ganz amüsant finde ich den neuen interaktiven Bundesadler, der als Avatar im Comic-Look jeder Heftklammer von so manchen älteren Schreibprogrammen den Rang ablaufen kann. Und der süße Bundesadler soll ein ganz schlauer sein:

Der virtuelle Adler verfügt über ein breites Wissen zum Thema Wahlen und Bundestag. Tragen Sie einfach Ihre Frage in das Eingabefeld oben ein, klicken Sie dann auf den Schalter „Frage absenden“. Unser Adler wartet auf Ihre Fragen und gibt gerne Antworten.
Aber weil er noch lernt, versteht er manchmal eine Frage nicht sofort. Wenn er Ihnen auf eine Frage keine Antwort geben kann, dann versuchen Sie doch bitte, diese Frage anders zu formulieren. Unser Adler lernt ständig. Seine Fähigkeit, Fragen zu erkennen und die richtige Antwort zu geben, wächst täglich.

Das kennt man, das ist einfach zu benutzen, das kapiert selbst jeder DAU. Daher fragte ich spontan auch etwas ganz einfaches: „Bist Du männlich oder weiblich?“ Immerhin beschäftigt mich diese Frage als Wähler und Bundesbürger durchaus. Haben wir einen männlichen oder einen weiblichen Adler? Hoffnung, Spannung, Erwartung. Jedoch war das Resultat nur ernüchternd, denn mir wurde klar mitgeteilt: „The IQ Agent is currently offline.“

Schade. Es hätte wirklich klappen können. Diese einfachen Fragen, die man sich im Leben so stellt, die wirklich absolut unpolitisch sind, die kann unser Wappentier nicht beantworten. Dann doch lieber mit den Menschen via Twitter kommunizieren, gelle? :)

12. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-12 17:45:022009-08-12 17:45:02Der Bundesadler: Der Relaunch vom Deutschen Bundestag

WordPress 2.8.4 schließt Sicherheitslücke

Blogkultur, Web

Erst gestern hatte ich die Blogsoftware auf den neuesten Stand gebracht, doch schon zur gleichen Zeit gab es einen schwerwiegenden Fehler bei WordPress. Durch einen Exploit konnten die Passwörter auch von Admin-Accounts zurückgesetzt werden und man war kurzerhand ausgesperrt. Kurz nach dem Bekanntwerden dieser ärgerlichen Sicherheitslücke schießt das Entwicklerteam das neue WordPress 2.8.4 nach, wodurch dieser Fehler behoben sein soll.

Ich hatte bereits eine Woche auf das Installieren der neuen Version gewartet, und ausgerechnet an dem Tag, als ich die Installation durchführte, musste natürlich dieser Bug auftauchen. Des Bloggers Herz muss sich also immer wieder mit Software auseinander setzen, die zwar kollaborativ von einer weltweiten Entwicklergemeinschaft erarbeitet wird, doch durch die menschlichen Fehler immer wieder Angriffsflächen bietet. Für jeden, der etwas mehr Wert auf Sicherheit legt, empfehle ich auch die etwas älteren, aber dennoch wirksamen Tipps von Sergej.

12. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-12 08:03:232009-08-12 08:32:23WordPress 2.8.4 schließt Sicherheitslücke

FaceFeed: Facebook kauft FriendFeed

Social Media

FriendFeed accepts Facebook friend request – so kann man einen Verkauf auch bezeichnen. Facebook hat den beliebten Lifestreaming-Anbieter FriendFeed für eine nicht von offizieller Seite bestätigte Summe von 50 Millionen Dollar übernommen. Die Angestellten sollen jetzt zu Facebook wechseln, was sogar die Vermutung aufkommen lässt, dass der Deal als gewaltige Personalakquise zu werten sei.

In der Webszene konnte sich FriendFeed gegenüber manchen kleineren Anbietern im Bereich „Social Media Aggregation“ durchsetzen. Ansonsten nutzt wohl eher niemand bis auf besagte Social Media Profis die Möglichkeit des Lifestreamings seiner eigenen Inhalte. Hinsichtlich der langfristigen Erwartung an FriendFeed könnte hierdurch für viele Nutzer der Dienst unattraktiv werden.

Facebook verleibt sich also das Entwicklerteam ein, aber die Entwicklung der Plattform wird vermutlich auf „on hold“ gesetzt. Könnte hierdurch das Interesse an FriendFeed insgesamt abflauen, wenn über die Zeit hinweig kleine technische Probleme sich zu größeren Downtimes entwickeln? Oder wenn die Innovationskraft von FriendFeed durch die Übernahme des Personals leidet? Für mich wäre es bei dieser Entwicklung jedoch als Nutzer sehr charmant, wenn das Konzept von Friendfeed, einen öffentlichen Livestream anzubieten, gänzlich in Facebook integriert wird. Ohne diese unübersichtliche Anzahl an Applikationen für den einen oder anderen Dienst (wie Twitter, RSS-Feeds diverser Blogs, Bookmarks, Fotoservices und Videospielereien), die wiederum einzeln im Profil aktiviert werden müssen, ist das Leben im Netz doch schon viel einfacher…

11. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-11 09:16:192013-11-24 11:44:24FaceFeed: Facebook kauft FriendFeed

tr.im ist für immer geschlossen!

Microblogging, Social Media

Der durchaus beliebte ShortURL-Dienst „tr.im“ ist geschlossen. Dieser überraschende Umstand erreichte mich direkt, als ich selbst eine URL verkürzen wollte. Bis zum Ende des Jahres wird zumindest die Weiterleitung über bestehende ShortURLs aufrecht erhalten, danach wird der Dienst komplett eingestellt und vom Netz genommen.

  • Statistics can no longer be considered reliable, or reliably available going forward.
  • However, all tr.im links will continue to redirect, and will do so until at least December 31, 2009.
  • Your tweets with tr.im URLs in them will not be affected.

Scheinbar konnte das tr.im-Team keinen potentiellen Investor von dem Dienst überzeugen, zudem auch kein Geld mit dem Kürzen von URLs verdient werden kann. Seitdem bit.ly sich auch bei Twitter durchgesetzt hat, gebe es keinen Anlass für tr.im auf dem klar abgesteckten Markt weiter zu kämpfen. Persönlich hatte ich mich für tr.im entschieden, vor allem weil ein Zeichen gegenüber bit.ly eingespart werden konnte. Der König ist tot, es lebe der König – in diesem Fall ist dies bit.ly.

10. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-10 11:19:462009-08-10 11:19:46tr.im ist für immer geschlossen!

Microsoft will es machbar machen – mit Viralspot!

Marketing, Videos

Vorsicht, dieser Blogeintrag könnte einen werblichen Charakter besitzen. Dafür erhalte ich zwar keine Boni, aber das Thema ist einfach zu schön um es nur über Twitter zu verbreiten. Daher bitte ich meine Leser sich zurückzulehnen, Bruno Kammerl bei seinem Waterjump anzuschauen und sich an der Viral-Aktion von Microsoft zu erfreuen: „Megawoosh – mach es machbar mit Microsoft Office Project 2007.“

Eine eigene semi-fiktive Kampagnen-Seite und das passende Video frohlocken sinngemäß auf erfolgreiche Momentaufnahmen für Projektmanager. So heißt es auf der Website im Wortlaut sogar:

„Den Mann ohne Angst vor großen Ideen – gibt es ihn wirklich? Auch wenn Bruno Kammerl eine Erfindung bleibt. Die Zeit ist reif für neue Helden. Die besten Pläne werden erst noch geschmiedet: Mit Microsoft Office Project 2007.“

Klar, ein Fake – ein Viral! Und der läuft sich grade warm. Man erkennt natürlich sehr deutlich, dass der eigentliche Sprung digital nachgebaut wurde – optisch auch sehr gut inszeniert. Die wackelige Haltung der Videokamera wirkt authentisch, das Ambiente passt zu dem verrückten Hobby. Doch emotionalisiert die Kampagne wirklich zur Kaufentscheidung oder erzeugt sie nur den typischen „Clipfaktor“ eines Viralspots?

7. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-07 10:05:102018-05-21 14:38:33Microsoft will es machbar machen – mit Viralspot!

Twitter: Opfer eines Denial-of-Service?

Microblogging

Abgeschaltet. Nicht erreichbar. Ausgezwitschert! Twitter ist derzeit nicht mehr im Netz abrufbar. Bei Techcrunch spricht man vom spannendsten Ausfall seit der ersten Sichtung vom „Fail Whale“. Also war es jetzt China, Nordkorea oder doch der Iran?

Faszinierend ist aber, dass man mich auf diversen Kommunikationskanälen anschrieb und fragte, ob ich auch Twitter nicht aufrufen könnte. Als Kommunikator muss man jedoch nicht immer in Twitter rumfuchteln, dafür haben wir doch keine Zeit. Konzentriertes Arbeiten ist viel wichtiger, und wenn ich den Retweet jetzt herausholen könnte, würde ich hier auch zustimmen, dass Twitter beim konzentrierten Arbeiten einfach nur ablenkt. Deshalb lasse ich Twitter auch während der Arbeitszeit bewusst aus und schaue nur gezielt nach Informationen im Stream oder bekomme meine „Alerts“ zu gewissen Suchbegriffen. Doch mancher Mensch sieht Twitter als Lebensinhalt – wie abhängig sind wir doch nur vom Microblogging geworden?

Update: In den Kommentaren bei Techcrunch wird gemunkelt, dass der Denial-of-Service mit den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zusammenhängt. Auch soll Facebook teilweise betroffen sein. Eine Kollegin teilte mir auch mit, dass LiveJournal betroffen sein sollte. Digitaler Racheakt auf die Social Media Portale von US-Anbietern?

Update 2: Beim Wired Magazine gibt es eine sehr interessante Grafik, die einen DoS-Angriff für jedermann auf Englisch sehr einfach verdeutlicht. (via @Karrierebibel) Gründer Biz Stone nahm im offiziellen Twitter-Blog eine minimale Stellung dazu. Auch einige deutsche Medien berichteten über den Angriff.

6. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-06 17:26:512009-08-07 07:56:25Twitter: Opfer eines Denial-of-Service?

Zahnersatz Relations

Public Relations

Emotionalitäten in der PR-Arbeit sind manchmal recht praktisch, obwohl wir uns alle auf Objektivität, Fakten und das W-Prinzip des Informationsflusses verschrieben haben. Public Relations im klassischen Sinne, wir alle hocken ja in einem Boot und versorgen die Journalisten und Blogger mit unseren wertvollen Informationen.

Auch ich komme in den Genuss so manche Pressemitteilung zu erhalten. Eine davon dreht sich um das leidige Thema „Zahnersatz“ – was macht man, wenn der Zahn bei einem Unfall verloren geht?

Wer zum Beispiel durch einen Sportunfall einen bleibenden Zahn verliert, lässt ihn entweder arglos liegen oder bringt ihn in die heimische Asservatenkammer und vereinbart einen Zahnarzttermin als ersten Schritt zum Zahnersatz. Annähernd drei von vier Personen würden so handeln.

Die Rekation ist absehbar, dass man zumindest versucht noch das zu retten, was zu retten ist. Zwar besitze ich keine „heimische Asservatenkammer“ für Zähne, doch ein Zahnarzttermin wäre das wirklich sinnvollste, um zumindest wieder lächeln zu können. Auch das beworbene Produkt in der eigentlichen Pressemeldung, eine Versicherung für die Zähne, ist überhaupt nicht interessant. Beim Lesen dieser Zeilen stellt sich vor dem Hintergrund einer repräsentativen Umfrage doch eher folgende Frage: Was macht die vierte Person? Steht die einfach nur in der Gegend herum und weint vor Schmerzen?

5. August 2009/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2009-08-05 14:39:322009-08-05 14:39:32Zahnersatz Relations

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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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