Den Verdacht auf die Blogmeldung des Tages hat Robert mit einem Eigentor gemacht: “Basic Thinking verkaufen?” titelt der deutsche Vorzeigeblogger im neuesten Blogeintrag. Und recht hat er – alle paar Jahre darf/kann/sollte man etwas neues starten. Ich an seiner Stelle aber würde das Blog nicht verkaufen. Dann lieber einstampfen oder offiziell beenden – und trotzdem alles bisher Geschriebene weiter der Netzöffentlichkeit zur Verfügung stellen. Ein neuer Besitzer modifiziert die Datenbank, ändert Inhalte nachhaltig und suchende Seelen über Google sitzen dann doch wieder bei Viagra-Offerten, statt bei einem Artikel zum gesuchten Thema.
Lohnt es sich aber wirklich, ein Blog mit Mann und Maus zu verkaufen? Ganz gewisse Leute werden von Gawker oder anderen größeren Blognetzwerken sprechen, wo sich mit Verkäufen auch etwas “Verlaghaftes” an den Tag legte und die Monetarisierung der Inhalte und Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes im Vordergrund stand. Wer ein Blog liest und ein wenig Blogkultur walten lässt, der abonniert den RSS Feed und die Informationen des Blogs letztendlich aus persönlichen Zwängen und Interessen heraus – nicht aber, weil ein neuer Besitzer unter selbiger Adresse schreibt. Das interessiert die meisten treuen Leser doch wirklich nicht.
Ob Robert jetzt Erfolg damit haben wird, seine semi-monetäre Blog-Melkmaschine zu verkaufen, wage ich nicht zu beurteilen. Machen würde ich es zumindest (heute) nicht – aber wenn die Option im Raum steht, sollte man ja immer seine persönlichen Interessen verfolgen…

Meine Name ist Mike Schnoor und in diesem Blog teile ich mit meinen Lesern einige persönliche Ansichten zu 
















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