Spiegel Online twittert automatisiert

Ein weiteres reichweitenstarkes Online-Nachrichtenmedium aus Deutschland hat Twitter für sich entdeckt: Spiegel Online twittert automatisiert seine Inhalte ins Netz mit diversen Accounts, die sich rein inhaltlich mit den publizierten Medieninhalten des Nachrichtenportals beschäftigen. Ein ganz besonderer Ansatz findet sich im Schlusssatz des Artikels:

Wir wollen die Twitter von SPIEGEL ONLINE ständig weiterentwickeln und greifen Vorschläge gerne auf – damit unser ganz persönlich zugeschnittenes Nachrichtenangebot für Sie in Zukunft noch besser wird.

Sehr gute Idee – mein direktes Feedback ist: Followed euren Followern, kommuniziert mit ihnen ebenfalls und blast nicht alles in die Welt hinaus. Ein Redaktionstwitter-Account wäre da vielleicht noch spannender, oder eine Liste aller twitternden Redakteure eures Hauses. Letztendlich ist Twitter ein Kommunikationstool der Sonderklasse, das sehr viel Interaktion mit anderen Nutzern erfordert. :)

Kategorien: Medien, Microblogging, Public Relations, Social Media

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4 Antworten

  1. [...] etwa von Claudia, Mike, Nico oder Klaus: Spiegel online habe Twitter nicht verstanden, weil man nicht auf Dialog setzt. [...]

  2. Ganz schlecht, weil die SpOn nur ihre Meldungen unters Volk schmeissen will. Ein Service, den die Welt nicht braucht. Ein, zweimal die Schlagzeilen lesen ist 1000x besser als dauernd Headline-Tweets zu bekommen. Logische Fortsetzung der verstümmelten Spiegel RSS-Feeds.

  3. Ja, im Grunde genommen ist das auch das Manko am SpOnTwitter… :) Trotzdem – vielleicht ist man ja lernfähig.

  4. Ich finde auch, dass dieser Service total überflüssig ist. Ich meine, man will einfach nur Nachrichten empfangen…
    Wie schon oben angesprochen: Das ist einfach nur die Fortsetzung der verstümmelten Spiegel-RSS-Feeds.