meinVZ gelauncht

Es ist vollbracht – der Launch in Orange ist vollzogen. Optisch erinnert das frisch eröffnete „meinVZ“ stark an den studentischen Vorgänger „studiVZ“ und natürlich das amerikanische Vorbild „Facebook„.

Inhaltlich ist es jedoch noch recht leer, aber was will man schon erwarten, wenn der Dienst erst vor wenigen Stunden aus dem Ei geschlüpft ist.

Ich habe mich kurzerhand registriert und meinVZ ausprobiert. Das Layout und die Benutzerführung sind wirklich stark an studiVZ angelehnt. Der Registrierungsprozess legt es hierbei auch vollkommen darauf an, dass man seine persönlichen Daten preis gibt und diese entsprechend für zahlreiche weitere Zwecke verwendet werden dürfen. Man muss diese Angabe sogar bestätigen, ansonsten gibt es keinen Zugriff auf „meinVZ“. Zwecks Testgründen habe ich dem zugestimmt, behalte mir jedoch vor, den Account zu löschen und der Nutzung meiner Daten in einem weiteren Schritt zu widersprechen.

Wer also auf Kontakte steht, kann diese bei meinVZ zentral verwalten und braucht sich nicht mehr um studiVZ kümmern. meinVZ richtet sich definitiv an Freunde, Verwandte und Bekannte, die Familie, ehemalige Studienkollegen, Kollegen, Nachbarn, verlorene Klassenkameraden – kurzum wird jeder Kontakt verwaltbar sein. Der neue Ableger ist bereits auf Deutsch und Englisch verfügbar, jedoch wird primär die deutschsprachige Zielgruppe im Fokus des Geschehens liegen. Für faule User bietet das neue Portal eine Verknüpfung mit studiVZ, um die Mitglieder beider Netzwerke miteinander verbinden zu können. Der Weg für Nachrichten und hochstwahrscheinlich die Verknüpfung von ganzen Accounts wird hierbei im Vordergrund stehen. Wer mehr wissen will, sollte sich auch das Interview mit Michael Brehm und Dennis Bemmann zu meinVZ.de ansehen, das von Gründerszene ins Netz gestellt wurde:


Link: sevenload.com

Laut Pressemeldung vergrößert sich die knapp 8 Millionen Mitglieder zählende Markenfamilie mit dem „bewährten Erfolgsrezept“ von optischer Klarheit und einer einfachen, intuitiven Anwendung für die Nutzer. Hinter dem Portal steckt natürlich Holtzbrinck und insbesondere die Verlagsgruppe Handelsblatt. Die Vermarktung wird wie beim studiVZ von GWP media-marketing übernommen.

Veröffentlicht von

Mike Schnoor ist Senior Partner von Guts & Glory, der Manufaktur für die Digitalisierung von Marken, Unternehmen und Institutionen. Als Berater sorgt er dafür, dass Unternehmen sich im digitalen Wettbewerb hinsichtlich Kommunikation, Prozesse, Kreation und Social Media richtig positionieren können. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen in der Digitalen Transformation, Kommunikation, Digital Strategy, Marketing, Public Relations und Social Media. Auf seinem persönlichen Blog mikeschnoor.com und im Magazin #DigiBuzz veröffentlicht er verschiedene Fachartikel zu seinem Themenportfolio. Folge @MikeSchnoor bei Twitter!

16 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Salve
    Mit den Abmahnungen die studiVZ versendet sind mit die Angebote relativ schnurz geworden. Auf gut Deutsch gesagt, ich rate jedem von der Registration ab. Konsequent nicht nutzen was wider meine Einstellung geht.

    Gruss
    Christian

  2. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Das was StudiVZ Chef Riecke gestern abgelassen und natürlich wieder widerufen hat, reicht um mich auf Meilen von diesen Dingern fernzuhalten.

    Ich glaube übrigens nicht, das man sich da wirklich löschen kann. Wozu auch. Für deren Zwecke brauchen sie doch deine Daten.

    http://www.duckhome.de/tb/archives/2012-Bundesschnueffelministerium-Aussenstelle-Verlagsgruppe-Georg-von-Holtzbrinck.html

    Wetten das deine Daten immer wieder hochkommen. Das hat System.

  3. hm, ich habs andersrum gemacht … habe mein studivz-profil mit meinvz verknüpft. aber wenn ich mich auf meinvz einlogge, lande ich bei studivz. und wenn man auf studivz sein verzeichnis ändern möchte, geht das noch gar nicht, man kann sich nur vormerken lassen für den umzug, wenn dann mal alles soweit ist. seltsam.

  4. Pingback: Ach je - nun gibts auch MeinVZ (was aber garantiert nicht meins werden wird) » VisualBlog - das VisualOrgasm-Weblog

  5. Pingback: woobby Blog

  6. Es steht natürlich jedem frei, das Teil zu nutzen. Dagegen bin ich nicht – man muss es halt selbst wissen, ob man sein VZ nutzen will… ach, was solls. In dem Fall – hey, ich bleib bei XING :)

  7. Pingback: StudiVZ, schülerVZ und meinVZ dominieren den Community-Buzz der Blogosphäre at viralmythen

  8. Salve

    Jepp, bei Xing bin ich auch… und denke heimlich daran eine Domain mit VZ zu reggen und mal zu gucken, was die Herren dagegen machen wollen ;)

    Christian

  9. Pingback: Media-Blog » Archives » MeinVZ als User Lifecycle Verlängerung von StudiVZ gestartet

  10. Ich verstehe nicht warum dort so stark nach Zielgruppen getrennt wird. Das ist meiner Meinung nach der größte Fehler and dem ganzen Projekt.

    @Christian: Es gab schon Abmahnungen wegen Verwendung von *vz-Domains.

  11. Für StudiVZ Mitglieder besteht die Möglichkeit der Verknüpfung zu meinVZ ebenso. Diese Funktion ist sicherlich gedacht, damit das sofort viele machen und meinVZ dadurch viele User bekommt. Allerdings frage ich mich, ob ich, sobald ich kein Student mehr bin, und damit eigentlich nicht mehr zu StudiVZ gehöre, automatisch nur noch zu meinVZ wechseln kann?

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  14. Pingback: Vorsprung durch readme!

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  16. Pingback: Nicht-Studenten sollen von studiVZ zu meinVZ wechseln « TechBanger.de

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