Mike Schnoor
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WordPress 2.3.2 Security Release

Blogkultur

Ein kleiner Fehler in WordPress gibt streng geheime Entwürfe/Drafts an außenstehende Nutzer frei. Dem kann man mit dem aktuellen Security Release von WordPress 2.3.2 entgegen steuern. Wer seine geschätzten Entwürfe nicht mit fremden Menschen teilen will, kann man das Update nur wärmstens empfehlen.

Einige mögliche Fehlermeldungen geben nach der Installation weniger Informationen über das Setup des Blogs preis, außerdem kann man mit dem neuesten Update sämtliche Datenbankfehlermeldungen eigenständig definieren. Dazu einfach ein eigenes Template unter wp-content/db-error.php erstellen und schon kann man ein schöneres Leben mit WordPress haben, falls die gesamte Datenbank abrauschen sollte. Autsch! :)

30. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-30 13:02:282007-12-30 13:02:28WordPress 2.3.2 Security Release

Übernahme der Süddeutschen Zeitung

Medien

Am Freitag wurde bekannt, dass die Südwestdeutsche Medien Holding (SWMH) die renommierte liberale Tageszeitung übernommen hat. Der Verkauf soll Ende Februar 2008 mit 81,25 Prozent am Verlag besiegelt sein und so der SWMH die Marktführerschaft unter den überregionalen Zeitungen bringen. Wie schaut es um die Zukunft der Süddeutschen Zeitung aus? Wird die Übernahme etwas verändern? Kann die Berichterstattung der Süddeutschen durch eventuel mögliche personelle Konsequenzen beeinflusst werden?

Was den Lesern bleibt ist wohl eher die Hoffnung auf eine Besserung. In der Vergangenheit konnte die Redaktion der Süddeutschen sich einen Namen für eine gewisse Engstirnigkeit in Bezug auf Themen des Internets machen, was keinesfalls als eine liberale Einstellung zu werten ist. Zumindest fiel dies den Lesern und der Blogosphäre vermehrt auf. Vielmehr betont auch die vielbebloggte Kommentarproblematik (mit Lösungshilfe) den Irrweg einer Redaktion wie er hätte besesr gemacht werden können. Die neuen Besitzer des Verlages zumindest könnten das Ruder ein wenig herumreißen, jedoch vertreten Verlagsbesitzer und Redakteure selten die gleiche Meinung in Punkto Berichterstattung und das Beziehen einer aktuellen Position – wie gegenüber dem Internet, den Blogs und der damit verbundenen Rechtsprechung.

24. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-24 10:22:162007-12-24 10:22:16Übernahme der Süddeutschen Zeitung

Spamproblem: Läuft Akismet noch einwandfrei!?

Blogkultur, Spam

Spam. Spam. Spam. Wir lieben Spam… nein, wir hassen Spam! Seit ungefähr zwei Tagen ist das Aufkommen der unerwünschten Kommentare und Trackbacks so hoch wie nie zuvor. Zum Glück landet alles brav in der Moderationsschleife, aber das Spamfilter Plugin für WordPress „Akismet“ nimmt scheinbar nur die Hälfte der eingegangenen Spamkommentare war.

Die zu moderierenden Spamkommentare sind vom Aufbau und Inhalt identisch mit dem, was man bei einem Blick in die Akismet Spam Falle findet. Nahezu kein Unterschied, manche Kommentare sind sogar inhaltlich identisch bis auf die angegebenen Namen, E-Mails oder URLs. Dieses abstruse Phänomen kommt nicht nur bei diesem Blog, sondern auch bei anderen Weblogs vor, die auf aktueller WordPress 2.3.1 mit Akismet 2.1.2 basieren. Weiß jemand Rat und Tat, oder kann man von einem globalen Erstschlag der Spammer sprechen?

23. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-23 12:02:512007-12-23 12:02:51Spamproblem: Läuft Akismet noch einwandfrei!?

Für die Süddeutsche: Die Kommentarmoderationsschleife

Medien

Gestern veröffentlichte die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung ihre Reaktion auf die kürzlich lautgewordenen Stimmen gegen die Einschränkungen der Kommentare auf der gesamten Onlinepräsenz der Zeitung. Eine Passage aus der besagten Reaktion liest sich in etwa so, als ob man doch nicht den Stecker für das Internet richtig eingestöpselt hatte:

Wir können und wir werden die Kommentierung von Artikeln nur für Zeiten zulassen, in denen wir auch geschultes Personal für die Begleitung und Moderation bereitstellen können. Bisher ist dies nur werktags zwischen 8 und 19 Uhr möglich.

Man kann mit den heute bereitgestellten modernen Mitteln jederzeit festlegen, dass Nutzer ihre Kommentare zu jedwedem Thema abgeben können. Dieser nutzergenerierte Inhalt wird direkt vom jeweils für Kommentare empfänglichen Content Management System (CMS) in der so genannten „Kommentarmoderationschleife“ -oder kurz: Moderationsschleife- aufgenommen. Also halten wir das für die liebe Chefredaktion der SZ in fünf einfachen Schritten fest:

  1. Phase 1: Ein Journalist oder Redakteur verfasst einen Artikel für die Süddeutsche Zeitung und/oder die Onlineausgabe.
    Warninglevel: Ist ja fast so wie drauf los bloggen – man muss es ja nicht veröffentlichen…
  2. Phase 2: Der Artikel wird nach redaktioneller Prüfung (online) veröffentlicht. Warninglevel: Spätestens hier sollte der Chef vom Dienst aufgepasst haben.
  3. Phase 3: Leser und Nutzer konsumieren den Artikel und kommentieren.
    Warninglevel: Wer jetzt die Herdplatte anfässt, kann sich schon die Flossen verbrennen!
  4. Phase 4: Die Kommentare werden in der Moderationsschleife festgehalten und so lange gefangen, bis jemand mit dem notwendigen Verantwortungsbewußtsein oder einfach mit Schneid die Kommentare zu den jeweiligen Artikeln prüft und selbige freischaltet oder für die Ewigkeit in das Datennirvana verbannt. Wichtig ist hier anzumerken, das ein Kommentar auch mal über die Nacht oder das Wochenende in der Moderationsschleife stecken darf. Man braucht da keinen Stecker ziehen oder Schalter umlegen.
    Warninglevel: Trotz Moderationsschleife ist hier ein mögliches Todesstoßszenario, denn das Internet vergisst nichts was jemals öffentlich wird!
  5. Phase 5: Das war’s! Nix passiert wenn man es richtig macht.
    Warninglevel: Cooldown, alles wird gut.

Spaß beiseite. Wer im Zeitalter des Internets zwar rechtlich bedenkliche Situationen erkennt, aber dabei konsequent das Thema verpauschalisiert, sollte lieber im Fall der SZ der angewandten Technik, den Gepflogenheiten des Mediums Internet und vielleicht den eigenen Mitarbeitern ein wenig mehr Vertrauen entgegenbringen. Oder gibt es bald den Kommentarmoderator als festen Bestandteil der Verlagslandschaft in Deutschland? Da freuen sich bestimmt einige ehemalige Forenmoderatoren aus alten Tagen… :)

22. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-22 14:07:052007-12-22 14:07:05Für die Süddeutsche: Die Kommentarmoderationsschleife

Schwanga – Explicit Lyrics

Blogkultur, Videos

Was einem die Kollegen so empfehlen, wenn man von der bevorstehenden Geburt berichtet, sieht sich in diesem Video. Hamma! Schwanga! Achtung beim Abspielen – EXPLICIT LYRICS GEFAHR!

Dieser Remake-Remix-Song kommt von ImproVersum alias Django (Torsten Fraundorf) und Reen (MC Rene, Rene El khazraje) – beide lieben Culcha Candela und Hamma und leisteten in Huldigung an den Song ihren eigenen Beitrag für alle Candela Fans – die Parodie: „Culcha Angela mit Schwanga, warum hast du nicht abgetrieben…wir wollen hier niemanden verletzen sondern nur Fun also bitte nicht so eng sehen…“

Ok, Thank God Its Friday! Mehr kann und will ich dazu nichts sagen, fand es aber so hamma bahnbrechend lustig, dass ich es Bloggen musste! Schatz, ich liebe Dich.

21. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-21 15:44:242026-06-06 13:02:11Schwanga – Explicit Lyrics

Magnus.de spammt trotz Abbestellung

Marketing, Spam

Es gibt Marketingfuzzis, die per Newsletter kommunizieren wollen und irgendwas im Nachhinein falsch machen. Ob das beabsichtigt ist oder sich als Zufall herausstellt ist manchmal nie nachzuvollziehen. Aber Seriösität will gelernt sein, Professionalität ebenfalls. Man erhält nichtsahnend eine E-Mail über den Start einer neuen Internetseite und beglückwünscht innerlich die Herrschaften zu ihrem Erfolg, der zum 28. Dezember 2007 stattfinden soll. Aber man möchte von diesen Leuten nicht per E-Mail in Zukunft informiert werden und bestellt den Newsletter wie in der E-Mail sogar angegeben ordnungsmäßig ab – mit der Bitte um Bestätigung innerhalb von zwei Werktagen. Eigentlich achtet man nicht mehr darauf, ob eine Bestätigung eintrifft. Doch dann flattert eine neue Erinnerungsmail über das Launchdatum herein…

Vielen Dank an die Herrschaften von Magnus.de – bereits am 13. Dezember bat ich um Löschung meiner Kontaktdaten, erhielt heute jedoch erneut einen damit ungewollten Newsletter per E-Mail. Sorry, das geht so nicht – ich bin vielleicht ein zu herzensguter Mensch, wenn insbesondere ein journalistisches Angebot publiziert wird und sich die Welt darüber informieren muss. Doch da ich mich immer noch auf das Gute im Menschen besinne und den Leuten dann immer Zeit gebe noch einmal zu reagieren, ist meine Geduld nach ca. 1 Woche fast vorüber. Es ist ja bald Weihnachten und man drückt ein Auge zu, doch zumindest sein E-Mail Marketing sollte man für den Launch einer neuen Plattform etwas optimieren und zumindest die Abmeldungswünsche berücksichtigen. Was für eine hoffentlich behebbare Kommunikationsflaute zum Start eines neuen Portals! Siehste, so habt ihr einen Blogeintrag vor dem Start eurer Plattform geschafft – nächstes Mal kann ich aber wirklich unfreundlich werden, wenn ich von euch eingespamt werde… ansonsten gibt es halt ein Fax wenn ihr nicht hören wollt. Basta.

20. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-20 20:14:502007-12-20 20:14:50Magnus.de spammt trotz Abbestellung

Die Mär von der Wikipedia-Suchmaschine

Medien, Public Relations

Pressemeldungen sind etwas feines. Insbesondere erfreuen sie die Gemüter der Journalisten, wenn sie kurz, knapp und bündig sind. Eine Veröffentlichung der Zeit via ots brachte vorgestern dabei eine bahnbrechende Meldung zu Tage, über die ich auch in meinem E-Mail Abonnement stieß: Wikipedia kontert Angriff von Google mit eigener Suchmaschine

Da scheppert es im Karton. It’s time to strike back – this is the Wiki-Attack! Die durch Spenden finanzierte Wikipedia, deren Trägerverein in unserem Land die Wikimedia Deutschland ist, möchte ein scheinbar milliardenschweres Projekt auf die Beine stemmen um gegen Google einen Machtkampf führen zu wollen. Womit man dabei aber nicht gerechnet hat: Die Meldung war faktisch fehlerhaft, wurde aus dem Netz geschmissen und in kürzester Zeit von der Zeit korrigiert – man verzeihe hier das zeitlich brisante Wortspiel. Bei der Wikimedia Deutschland zieht man dagegen eine negative Bilanz zu dieser Pressemeldung. Die Reaktion des Vereins ist daher ein sehr wichtiges Zeichen für die PR-Arbeit in Unternehmen. Nicht ausschließlich das Telefon in die Hand genommen, sondern öffentlich im Corporate Blog die Falschmeldung zu dementieren gibt der jeweiligen Notlage eine gewisse moderne Würze.

Anders schaut es bei der Streuung der Nachricht selbst aus. Die Übernahme ohne generelle Prüfung auf Richtigkeit der Meldung in vielen Medien durch die Redaktionen und sogar die Verbreitung über dpa zeigt für mich eines auf: Der moderne Journalist leidet unter Zeitmangel. Natürlich setzt man bei der Veröffentlichung einer Pressemeldung darauf, dass diese inhaltlich richtig ist und mit den jeweiligen Parteien zumindest bei erfolgreichen Mitteilungen wie der Begründung eines neuen Projektes abgestimmt sind. Tja, solche Missgeschicke passieren häufiger denn je – man kann nur hoffen, dass die Wikipedia keinen Spendenabriss durch ein solches fiktives Projektgeschäft verzeichnen muss.

20. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-20 08:41:392013-11-20 07:54:28Die Mär von der Wikipedia-Suchmaschine

Die Goldenen Blogger 2007

Blogkultur

Gestern Abend konnten bis über 100 Zuschauer die Live-Übertragung von Thomas Knüwer, Franziska Bluhm und Daniel Fiene mitverfolgen und durch die Höhen und Tiefen der Sendungen mitfiebern. Neben den üblichen Pannen wie „kein Ton“, „Bildstörung“ und „Rückkopplungseffekte“ zeichnete sich ab, dass eine Abstimmung im Zeitalter des Web 2.0 durch die direkte Auszählung der stimmberechtigten Chatteilnehmer ein wunderschönes Prozedere darstellt. Ach was solls – das hat Spaß gemacht, besonders bei Äußerungen über [deleted] Inhalte. Den „Goldenen Blogger 2007“ haben gewonnen:

  • Lebenswerk: Johnny Haeusler
  • Newcomer: Matthias Matussek
  • Bloggerliebling: Kaffee
  • Hassthema: sueddeutsche.de
  • Blogspielzeug: twitter
  • Bloggermusik: Nelly Furtado
  • Inhaltelieferant: Wolfgang Schäuble
  • Eintrag des Jahres: Normanemailer über den Welt-Newsroom
  • Live-Internetsendung des Jahres: Blogger 2007
  • Ehrenblogger für den besten Krakau-Korrespondent einer Live-Internetsendung: Sascha Lobo
  • Blogger des Jahres: Stefan Niggemeier

Einige Male konnte ich mich auf die Ergebnisse nicht einigen, aber im Groben und Ganzen freue ich mich auf mehr davon. Ja, ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal im kommenden Jahr! :)

19. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-19 11:49:102007-12-19 11:49:10Die Goldenen Blogger 2007

Video-Tutorial: Was ist ein Blog?

Blogkultur, Videos

Viele Male wird man gefragt, was Blogs überhaupt sind? Was machen die eigentlich? Wozu ist das hilfreich? In der Regel kommen diese Fragen von denjenigen Zeitgenossen, die eher weniger mit dem Internet im tagtäglichen Umgang zu tun haben.

Dieses Video wurde von Lee und Sachi LeFever von CommonCraft.com aus der Reihe „Web 2.0 für Anfänger“ im lustigen Comic-Stil angefertigt, damit wirklich jeder einen ersten Einblick über Weblogs erhält. Die deutsche Version kommt über Turi2.tv – also liebe Leser, was werdet ihr mit der „neuen Macht“ tun? :)

15. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-15 10:06:022018-05-21 14:38:54Video-Tutorial: Was ist ein Blog?

Nutzerdaten und ihr Nutzen

Marketing

StudiVZ ist eines der größten deutschen Netzwerke für Studenten und diejenigen, die sich hip und trendy fühlen und mit der jüngeren Generation insgeheim mitmischen wollen. Die groß reklamierte „Schnüffelwerbung“ ist nichts weiter als Targeting. Viele Unternehmen nutzen die Profildaten der Mitglieder um zielgruppenspezifische Werbeanzeigen für das jeweilige Mitglied neben den eigentlichen Inhalten der Plattformen zu zeigen. Die Aussage vom StudiVZ CEO Marcus Riecke höchstpersönlich hat neben dem aufklärenden Wert jedoch einen ungeahnten Nebeneffekt (Hervorhebung in Fettschrift):

Für die Mitglieder bedeutet dies, dass sie relevantere Werbeeinblendungen bekommen: Zum Beispiel wird weiblichen studiVZ Mitgliedern zukünftig keine Werbung für Männerrasierkosmetik präsentiert werden.

Sofern kein Dritter an die exakten Profildaten gelangt und alles intern über das eigene AdServer System verwaltet und ausgeliefert wird, ist das für meinen Geschmack recht harmlos. Auch ein allgemeines Nutzerprofil, dass Aussagen wie „Usertyp interessiert sich für Autos, Zigaretten und Alkohol“ als pauschale bzw. globale Daten ausspuckt, kann eigentlich jeder verschmerzen. Sollte jedoch explizit ein Datenaustausch mit personenbezogenen Daten vollzogen werden, fände ich das wiederum nicht schön – auch wenn Werbung ohne Targeting mittlerweile im Onlinewerbemarkt undenkbar ist.

14. Dezember 2007/von Mike Schnoor
https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp 0 0 Mike Schnoor https://mikeschnoor.com/upload/2026/06/mikeschnoor-logo.webp Mike Schnoor2007-12-14 13:30:162013-11-20 07:54:12Nutzerdaten und ihr Nutzen
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Über mich

Mike Schnoor ist Head of Marketing bei kernpunkt und arbeitet seit über 25 Jahren in der Digitalbranche. Dieses Blogarchiv bündelt ältere Beiträge zu Digitalisierung, Marketing, Kommunikation und Digitalwirtschaft. Aktuelle Inhalte erscheinen vor allem auf LinkedIn und im kernpunkt Magazin.

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