Achtung! Wozu immer alles schön reden. Heute wird mal ganz ohne Namen zu nennen etwas angepackt, was schon lange rumköchelt und mal aufgetischt werden muss.
Warum klebt man die Tapete eigentlich nicht anders herum auf die Wand? Und wenn man auf einem umkämpften Markt sich dabei bemüht aufzufallen, tut man dies dann mit einer ziemlich windigen Meldung, die einen eigentlich nur lächerlich macht? Natürlich nicht, aber einige Zeitgenossen tun dies sicherlich sehr gerne. Windige Meldungen gibt man nicht preis, man tut es nicht wenn die Selbstprofilierung von sich selbst im Vordergrund steht. Das ist doch reversive Tapetenkunst von Zeitgeistern unserer webbig anmutenden Sphäre generiert.
Ja, heute Abend ist hier ein ganz abgedrehtes Thema zu finden. In der Welt draußen, die man jeden Tag beobachten kann, gibt es einige Menschen, die Behauptungen aufstellen ohne überhaupt einmal den Mund auf zu machen und zumindest ganz persönlich nachzufragen, wie es um eine Thematik überhaupt steht, die ihnen just in diesem Moment auffällt. Es wird getönt, es wird vermutet. Ob manche Menschen zum selben Laden gehören und deswegen gemauschelt wird oder ob man befreundet ist oder ob es einem vollkommen egal ist was passiert – nur weil der eine, den man noch nie im Leben kennen gelernt hat und sicherlich auch nicht kennen lernen wird, mit dem anderen, den man zwar kennt, aber mit diesem dennoch nicht kuschelt, auf irgendwelchen Etagen mal ein Eis essen war – soetwas regt Kleingeister auf. Wer dann das Eis auch isst und zu glauben meint, es würde lecker sein, muss also bekannt geben, dass der Onkel vom Bruder, der im Eisladen auch ein Eis gegessen hat, schon zur Familie gehört und dementsprechend der ganzen Welt ausschütten muss, wer was wie wann wo warum wieso weshalb getan hat? Bullshit.
Gehören diese denn zum selben Laden? Nein. Das ist so. Das bleibt so. Pech gehabt für alle da draußen, die sich mit bloßen Vermutungen versuchen zu behaupten. Schiebt man sich da auch was zu und spielt Meinungsmacherei? Nein! Mir wurde auch irgendwann mal ein Kasten Bier versprochen. Mir wurden auch irgendwann mal Präsente versprochen. Mir wurde auch dies und das versprochen – aber hey, es ist nicht Weihnachten oder Ostern. Was pfuschen einige geistlose Gesellen in lustigem Klönschnack herum, den man manchmal zwitschert? Es ist ein privater Stall hier. Wer das nicht kapiert sollte mal die hohe Schule der Kommunikation für sich verinnerlichen und – wie bestens bekannt – einfach mal seine Klappe halten. Wer im eigenen Stall schon nicht für Sauberkeit sorgen kann, der sollte doch bitte erstmal Hände, Zähne und Füße putzen, bevor er woanders rumschnuppert oder in fremden Blogs seinen Senf dazu lässt. Und Eiskugeln gibt es dafür keine.
Irgendwann dreht die Blogosphäre durch und fragt sich gewiss, warum einige Leute es nicht kapieren, dass manche Menschen darauf abfahren, ihre Adressen an gute Freunde aus dem Business herauszugeben und bevorzugt behandelt zu werden. Ganz nebenbei sei für alle Nichtsblicker klargestellt: Man kann alles machen wann, wie und warum auch immer man es möchte, solange man dabei niemandem auf die Füße tritt. Und im eigenen Blog ist man der uneingeschränkte Herrscher mit jeglicher Macht und entscheidet über seine Trolle wie man will – nach gutem oder schlechten kann man dabei auswählen.
Und noch etwas! Angeregt durch einige Kommentare, die man so den lieben langen Tag lang erhält, kann man dann, nämlich irgendwann, nur noch eines sagen: Man kontrolliert ganz genau an welche Adresse oder an welche Postanschrift etwas gesendet wird. Schon alleine deswegen, dass man heutzutage offen darlegen muss, wer man ist sobald man schreibt und soetwas schon in dem Impressum steht, dann sollte man doch erstmal ganz genau nachdenken, warum solche Informationen dort zu finden sind. Besserwisser mit Allüren und dem Hang zur datenschutzrechtlichen Privatsphäre, die man ja aufgibt, sobald man einmal Piep sagt, sind sowieso frei von allen Sinnen, besonders dann, wenn sie noch nicht einmal einen echten Namen haben, sondern nur als Pseudonym auftreten.
Gewissen Herrschaften würde ich ja liebend gerne einen Tipp geben, aber ich bezweifle, dass diese Herrschaften eine saubere Trennung zwischen Beruf und Privatleben in meinem Fall verstehen können. Es ist mir persönlich recht egal, ob sich ein Anbieter 2.0 bei einem anderen Anbieter 2.0 einen Benutzeraccount hält. Wie kann man nur so drauf sein und darauf schließen, dass dort eine geschäftliche Beziehung herrscht?
Beispiele für diesen Bullshit gibt es genügend. Ist mein XING Profil jetzt die Aussage dafür, dass ich mit XING offensichtlich eine Kooperation habe? Ist mein Twitter Account der Knackpunkt dafür, dass ich mit Twitter eine Kooperation habe? Ist irgendein Account mit weiß Gott welchen Daten ein Beweis oder überhaupt ein Argument dafür, dass man mit diesen Leuten irgendwas am Hut hat? Bis auf das gemeinsame Bier bei den webzwonulligen Events wie BarCamps? Neider gibt es überall, und die krähen am lautesten vom Misthaufen, da sie woanders nicht Fuß fassen können oder einfach mal eine fette Bauchlandung hingelegt haben. Dort können sie auch bleiben – hier ist kein Platz für solche Diskussionen. Es heißt schließlich „Mein Blog“ und nicht dein Blog – schon mal was vom Hausrecht gehört? :)
P.S. Nein, hier ist kein Krawallist am Werk… das obige musste einfach mal gesagt bzw. geschrieben werden. Sind ca. 5 Themen in einem Blogeintrag. Viel Spaß beim Lesen!