Nach dem Studium stellt sich für viele Studenten die Frage: Was tun?! Findet man noch einen Job? Hat man überhaupt was im Studium gelernt? Hatte man sich die Zeit zu sehr in irgendeinem Studenten-Verzeichnis im Internet wie dem StudiVZ vergnügt und das reale Leben außer Acht gelassen?

Nun gut, diese Fragen kann ich für niemanden beantworten, aber ich möchte auf einen Dienst verweisen, der in solchen Situationen den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte. Fellowweb will der Orientierungslosigkeit von Jugendlichen ein Ende setzen – die Schüler, Azubis und natürlich die lieben Studenten respektive Absolventen sollen in einem neuartigen Interaktionsgeflecht anhand eines Profilematchings sogar potentielle Karrierewege bei Ähnlichkeiten zu den jeweiligen Profilen der Nutzer ausgewiesen bekommen. Ob das wirklich funktioniert, kann ich derzeit nicht bestätigen, aber diese Form eines Social Networks hat schon etwas nettes. Dem Anschein nach befindet sich Fellowweb in der Gründungsphase – man wird abwarten müssen, was sich daraus ergibt und wie die jungen Nutzer sich mit dem Portal außeinander setzen werden.

Und nur mit einem kleinen Päckchen, das eine gedruckte Pressemeldung mit den nötigen Informationen nebst kleinen Stickern und einer persönlichen Postkarte enthielt, konnte Fellowweb meine Aufmerksamkeit über echte Briefpost erregen. ;)

Aber so ganz ausgegruschelt, wie die Karte und die Stickerpins es ausloben, hat es sich dann doch wohl nicht: „Stell Dir Deinen Snoggi zusammen“ heißt es bei Fellowweb, so dass man doch irgendwie sich wundert, was ein Snoggi so ist. Andere Nutzer zu kontaktieren und Grüße und virtuelle Blumen zu verschicken – da haben wir es! Snoggies schicken ist eine Alternative zum Gruscheln – auch so kann es gehen, muss es aber nicht. Die Frage, die sich mir grade stellt, ist auch mit einem komischen Gefühl verbunden: Ist das jetzt überhaupt webzwonullig?

6 Kommentare
  1. Cordobo sagte:

    Die Dame und die Herren haben mir ebenfalls diesen kleinen liebevoll (keine Ahnung, ob das die Oma gemacht hat oder eine Nähmaschine) zugenähten Briefumschlag zukommen lassen.

    Interessant finde ich das Projekt auf jeden Fall und mit Sicherheit kann es um einiges nützlicher sein als das ebenfalls von dir angesprochene StudiVZ – zumindest in einem gewissen Alter, in dem man, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, etwas orientierungslos ist. Eigentlich wollte ich ja früher mal Polizist oder Bahnfahrer werden ;)

    Die Webseite ist ansprechend umgesetzt, die Idee stimmt, jetzt fehlt es nur noch an den Nutzern und man kann den Dreien und ihrem Team nur Erfolg wünschen.

    Grüße,

    Andreas

  2. paulinepauline sagte:

    das mit dem snoggi find ich auch ein bissl albern … aber vllt braucht man sowas für die akzeptanz bei den kids? ich jedenfalls muss immer an sloggi denken, und das ist lustigerweise unterwäsche. ;)

    naja, abgesehen von snoggie find ich die idee aber sehr gut, kann mich noch gut dran erinnern, wie planlos ich war und übre welche umwege ich letztendlich zu meinem jetzigen job kam. ich hab tatsächlich mal ne bankausbildung gemacht. ;) keine ahnung warum, und ich glaube, das wusste ich damals auch nicht so richtig.

    wenn ich das ganze richtig verstanden habe, sollen wir uns jetzt jedenfalls mit unseren jobs als vorbilder einbringen … wie genau weiß ich noch nicht. mir fehlt da ein bissl die möglichkeit, meinen job zu beschreiben. mein lebenslauf ist dafür eher weniger aussagekräftig.

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  1. […] Social Network Fellowweb nutzt scheinbar eine API bei XING um ihren Nutzern es zu ermöglichen, per Mausklick die […]

  2. […] schon wieder Post in Richtung Blogosphäre! Diesmal keine Postkarte, dafür aber ein sehr origineller Brief. […]

  3. […] habe ich ebenfalls Post von Fellowweb.de bekommen. Fellowweb ist ein neues kostenloses Web 2.0 Internetplattform und […]

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